<Desc/Clms Page number 1>
Maschine zum Verpacken von zickzackförmig ineinandergelegten Papierblättehen in Karton- umschläge.
EMI1.1
weise an der Maschine auch solche Kartonumschläge, die ohne Verklebung festgemacht werden, verarbeiten zu können und somit den Arbeitsbereich der Maschine zu erweitern. Überdies ermöglichen die Verbesserungen eine exakte Formung der Packung und eine verlässliche Konstruktion der einzelnen Apparate hinsichtlich ihrer Wirkung und Betriebssicherheit.
Die wahlweise Verarbeitung von ohne Verklebung festzumachenden Kartonumschlägen an der Maschine nach Patent Nr. 142 980 wird gemäss der Erfindung dadurch ermöglicht, dass dem schrittweisen Fördermittel der Maschine eine Schliessvorrichtung zugeordnet ist, deren Organe beim Umlegen des Deckellappens auf das Päckchen die am Deckellappen vorgesehenen Endlappen nach innen wenden und ein Fach bilden, in die noch aufgeweitere Mündung des Faches den längsseitigen Lappen einschieben und ihn beim Niederdrücken des Deekellappens im Fache einklemmen, wodurch das Päckchen ohne Verklebung des Kartonumschlages festgemacht wird.
Ferner wird gemäss der Erfindung eine exakte Formung der Kartonumschläge dadurch erreicht, dass der Stempel zum Hoehbiegen der den geschlitzten Lappen umgrenzenden vier Schmalseiten aus drei teleskopisch angeordneten, stufenweise wirkenden Werkzeugen besteht, die, gegen einen gesteuerten Gegenstempel mit bombierter Arbeitsfläche niedergehend, zunächst den geschlitzten Lappen festklemmen und dann die unteren und die oberen Kanten der Schmalseiten scharf ausbilden.
Die gesteuerten Faltorgane, welche die kurzen Endlappen in das Innere des Kartonumschlages umlegen, wirken gemäss der Erfindung gegen eine gesteuerte Abdeekplatte, um ein fehlerfreies Umlegen der Endlappen zu gewähren.
Zur Vermeidung von Störungen beim Durchziehen des Papierblättehens durch den Schlitz des
EMI1.2
Um die Ausbildung der Kanten im eingehüllten Päckchen zu verbessern, werden die geschlossenen Päckchen in einem Führungskanal durch zwei senkrecht zueinander gesteuerte Stempel mit bombierten Arbeitsflächen nachgeformt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführung schematisch veranschaulicht. Fig. l, 2 und 3 zeigen die Schliessvorrichtung zum Einstecken des längsseitigen Lappens in aufeinanderfolgenden Arbeitsstellungen. Fig. 4 zeigt die Wirkungsweise der Schliessvorrich- tung in Perspektive. Fig. 5 zeigt die verbesserte Einrichtung zur Ausbildung der scharfen Kanten des fertigen Päckchens mittels senkrecht aufeinander wirkender bombierter Stempel. In den Fig. 6,7, 8 und 9 ist die Ausbildung der im Stammpatent beschriebenen gesteuerten Faltorgane und der ihnen zugeordneten Abdeckplatte. Fig. 10 veranschaulicht die dem Saugmundstuck voreilende, federnd an diesem geführte Andrückleiste, in der Arbeitsstellung. Fig. 11 zeigt den ohne Verklebung zu verarbeitenden Kartonumschlag.
Fig. 12 ist ein Querschnittsriss durch das fertige Päckchen ; Fig. 13 stellt in Perspektive den zur Aufnahme des Papierbüchels geformten Kartonumschlag, während in Fig. 14 und 15 die neue Ausbildung des zur Formung des Kartonumschlages angeordneten Stempels dargestellt ist,
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Deckellappen bezeichnet. Die seitlichen Endlappen 1, 2 werden nach innen eingefaltet, mit dem Deekellappen 13 auf das Papierpäekehen umgelegt und gleichzeitig der längsseitige Lappen 6 in den Spalt zwischen dem Deckellappen 13 und den Endlappen 1, 2 von den Organen der Sehliessvorrichtung hineingesteckt, wie in Fig. 4 in Perspektive dargestellt ist.
Die wesentlichen Elemente der Schliessvorrichtung (Fig. 1, 2 und 3) sind gesteuerte Faltplatten 14, 15, von denen die winkelartig ausgebogene Faltplatte 14 in einer Führung eines hin und her gehenden
EMI2.2
Stab 19 befestigt, der in einer kreuzsupportartigen Führung gesteuert wird, so dass das Arbeitsende der Faltplatte 15 eine in Fig. 1 strichpunktiert gezeichnete Kurvenbahn durchläuft.
EMI2.3
ortsfestes Führungsblech, welches bewirkt, dass die in der vorausgehenden Schaltpause des Fördermittels waagrecht liegenden Lappen 13, 12, 7 (Fig. 11) des Umschlages während der Schaltbewegung des Fördermittels nahezu senkrecht gewendet und in dieser Lage der Faltplatte 14 dargeboten wird.
EMI2.4
und die Lappen 1, 2 gegen den Deckellappen 13 teilweise umlegt, bis sie am Aufrichten durch die geneigte Lage des Deckellappens 13 verhindert sind. Hierauf geht die Platte 15 zurück und senkt sich hinter dem, wie bereits erwähnt, etwas aufgerichteten längsseitigen Lappen 6 und zwingt die Kante des Lappens'6 in das Fach zwischen dem Deckellappen 13 und den Seitenlappen 1, 2 (Fig. 2 und 3) ; nun legt die Platte 14 den Deckellappen 13 ganz um, und der Fuss 18 der Platte 14 presst das festgemacht Päckchen flach nieder, nachdem die Platte 15 ihren Rückweg zur Ausgangsstellung bereits begonnen hat.
Zur fehlerfreien und verlässlichen Festmachung der Päckchen ohne Verklebung ist es wesentlich, dass die Umschläge sorgfältig und genau geformt werden. Zu diesem Zweck ist der Stempel zum Auf-
EMI2.5
aus drei teleskopisch angeordneten Werkzeugen 20, 21, 22 (Fig. 14 und 15) zusammengesetzt, die nacheinander zur Wirkung kommen. Zum sicheren Erfassen des Kartonumschlages und Festhalten beim Ziehen in die Hohlform 24 ist dem Stempel ein gesteuerter Gegenstempel 23 zugeordnet. Die bombierte Arbeitsfläche des Gegenstempels 23 dringt in die Hohlform 24 bis zum Kartonumschlag.
Hierauf geht der Stempel auf den Umschlag nieder, wobei zunächst das Werkzeug 20 den Lappen : ; auf dem Gegenstempel 23 festklemmt ; es gehen dann Stempel und Gegenstempel weiter nieder, bis die Werkzeuge 21 und 22 nacheinander die Kanten der Schmalseiten 8, 9, 10 und 11 scharf ausbilden (Fig. 15).
Die schaehtelartig geformten Umschläge gelangen nach Einlegen der Papierbüehel zu den im Hauptpatent beschriebenen Faltorganen zum Umlegen der kurzen Seitenlappen. Zur Verbesserung der Wirkung dieser Faltorgane sind ihnen Abdeckbleche 25, 26 (Fig. 8 und 9) zugeordnet. Die Abdeck-
EMI2.6
möglich, beim Einbiegen aller Seitenlappen nach innen durch die Faltorgane die Biegekanten gut auszubilden und die Materialspannung an den Kanten zu verringern.
Nach Umbiegen der Seitenlappen geht der Halter 27 mit den Abdeckblechen 25, 26 zurück, wobei die aufgebogenen Zinken des Bleches 25
EMI2.7
Um das Durchziehen des Papierblättchens durch den Schlitz des Umschlages sicherer zu gestalten, ist dem Saugmundstück 28 (Fig. 10) eine voreilende Andrückleiste 29 in einer Führung am Saugmundsttiek 28 angegliedert, die unter Federdruck steht und sich gegen den Rand des Schlitzes
EMI2.8
der Päckchen, sondern während der Förderungsunterbrechungen vorgenommen.
Zur Nachformung werden zwei senkrecht zueinander gesteuerte Stempel : ; 0, 31 (Fig. 5) mit bombierten Arbeitsflächen verwendet, die auf das im Kanal liegende Päckchen einen Druck ausüben, der durch seine längere Dauer und bessere Verteilung auf die Flächen des von allen Seiten eingeschlossenen Päckchens eine deutlich ausgeprägte, haltbare Kantenformung bewirkt.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.