AT150222B - Schwingungsdämpfer. - Google Patents

Schwingungsdämpfer.

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AT150222B
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Aluminium Ind Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schwingungsdämpfer.   



   In elektrischen Freileitungen, die aus Drähten, Vollseilen,   Hohlseilen   oder Röhren bestehen, treten ebenso wie in den Seilen von   Seilbahnen   und in andern zwischen festen Stützpunkte ausgespannten seilartigen Körpern unter dem Einfluss gleichmässiger Winde Schwingungen auf, die die Leiter selbst, die Befestigungsklemmen, die Isolatoren und auch die Leitungsmaste gefährden. 



  Gewöhnlich schwingen die Seile in einer senkrechten Ebene mit Frequenzen von etwa   6-HO   Schwingungen in der Sekunde und Knotenpunktabständen von etwa 1-10 m. In den letzten Jahren sind sehr viele Vorrichtungen auf dem Markt erschienen, die zur   Dämpfung   dieser Schwingungen benutzt werden sollen. 



  Diese Vorrichtungen sollen an den Leitern befestigt werden und die Schwingungsenergie in eine andere 
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 zum Teil praktisch bewährt. Ihrer   Einführung   stehen aber   hohe Ansehaffungskosten und verwickelte   Montage entgegen. 



   Durch die Erfindung werden diese Mängel auf einfache Weise überwunden, es wird das Auftreten gefährlicher Schwingungen entweder von vornherein verhindert oder es worden etwa doch entstehende Schwingungen schnell und sicher gedämpft. 



   Die Frequenz einer Schwingung hängt nach der Saitenformel 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die neuartige Dämpfung wird noch verstärkt, wenn bei besonders ungünstigen Beanspruchungen einmal doch grössere Bewegungen im Seil entstanden sind, weil zu der Dämpfungswirkung der Ver- änderung der Masse auch noch der Energieverbrauch durch Reibung und Schlag zwischen den   Dämpfungsgewichten   und den ihre Bewegung begrenzenden   Anschlägen   hinzukommen. 



   In manchen Fällen ist es zweckmässig, die Bewegung des Gewichtes auf beiden Seiten durch Anschläge zu begrenzen. 



   Um die schädlichen Einflüsse von Wasser und Schnee von der Feder fernzuhalten und sie insbesondere gegen Vereisung zu schützen, ist es   zweckmässig,   das Dämpfungsgewicht   glockenartig   auszubilden und es so zu gestalten, dass es die Feder auf ihrer ganzen Länge umfasst. Es ist zwar schon bekannt, in Dämpfungsgewichten eine Vertiefung vorzusehen, aber nur zu dem Zweck, eine sichere Verbindung zwischen Feder und Gewicht zu gewährleisten. Ein Schutz gegen Wasser und Schnee wurde hiebei nicht erzielt. 



   Schliesslich kann es sich empfehlen, Gewicht und Feder in an sich bekannter Weise durch ein   Schutzgehäuse   gegen Witterungseinflüsse aller Art zu bewahren. Erfindungsgemäss kann in diesem Fall das Schutzgehäuse als unterer Anschlag für das   Dämpfungsgewicht   dienen, auch kann es für die Führung des Gewichtes benutzt werden. 
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 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Der Schwingungsdämpfer nach Fig. 5 ist ähnlich wie der in Fig. 3 und 4 dargestellte ausgebildet, aber mit zwei Anschlägen für das   Dämpfungsgewicht   versehen. Befindet sich das Seil in Ruhe, so ruht das glockenartig ausgebildete Dämpfungsgewicht 1 auf der Feder 2 und drückt mit einem kleinen Teil, z. B.   1/10 seines Gewichtes,   auf den Anschlag   13,   der das Gewicht anhebt, wenn sich das Seil nach oben bewegt. Nach oben hin ist die Bewegung des Gewichtes durch den deckelartigen Anschlag 3 begrenzt.
Der untere Anschlag 13 ist auf dem Schaft 6 befestigt. Der ganze Schwingungsdämpfer wird am Seil 5 mittels der Backen   4   aufgehängt. 



   Der   Schwingungsdämpfer   nach Fig. 6 ist mit einem Schutzgehäuse 14 versehen, das das Gewicht 1 und die Feder 2   umschliesst.   Das Gehäuse ist im Deckel 3 eingeschraubt. Die Feder 2 stützt sich unten gegen den Boden des   Gehäuses 14.   Sie trägt etwa   9/"des Gewichtes 1,   das im übrigen leicht auf dem
Boden des Gehäuses 14 aufliegt. Der Boden des Gehäuses dient als unterer Anschlag. Er hebt das
Gewicht empor, wenn sich das Seil nach oben bewegt. In der andern Richtung ist der Weg des Gewichtes durch den   deckelförmigen   Anschlag 3 begrenzt. Der Anschlag 3 kommt zur Wirkung, wenn sich das das Seil nach unten bewegt und wenn die Bewegung gross und schnell genug ist, um das Abheben des
Gewichtes vom Boden des Gehäuses   14   zu bewirken.

   Das Sehutzgehäuse ist in seinem unteren Teil mit einer Schutzflüssigkeit, z. B. Öl, gefüllt. 



   Der Stossgewichtsdämpfer nach Fig. 7 ist ebenfalls mit einem   Schutzgehäuse   14 versehen, das das Gewicht 1 und die Feder 2 umfasst. Das Gewicht weist an seiner Unterseite einen Zapfen 16 auf, der in einer   Öffnung 15   im Boden des   Schutzgehäuses   14 geführt ist.   Hiedureh   wird ein Verkanten des
Gewichtes mit Sicherheit vermieden. Ausserdem sind am Boden des Gehäuses 14 Öffnungen 18 vorgesehen, durch die etwa entstandenes Kondenswasser ablaufen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Dämpfungsgewicht zum Dämpfen mechanischer Schwingungen, insbesondere in Freileitungen, dadurch gekennzeichnet, dass es mit dem Körper, dessen Schwingungen gedämpft werden sollen, in der einen Schwingungsrichtung starr, in der andern Richtung aber nachgiebig verbunden ist, so dass die bewegte Masse des Schwingungen ausgesetzten Körpers beim Auftreten von Schwingungen ständig verändert wird.

Claims (1)

  1. 2. Von einer Feder getragenes Dämpfungsgewicht nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der die Bewegungen des Gewichtes nach einer Richtung begrenzende Anschlag (30) so eingestellt ist, dass das Gewicht ihn in der Ruhelage gerade berührt oder auch leicht an ihn angedrückt wird.
    3. Dämpfungsgewicht nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Gewichtes (1) nach beiden Schwingungsriehtungen hin begrenzt ist.
    4. Dämpfungsgewicht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es glockenartig ausgebildet ist und die Feder (2) auf ihrer ganzen Länge umfasst.
    5. Dämpfungsgewicht nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (3) in Form eines Tellers mit erhabenem Rand ausgebildet ist, der das Eindringen von Regen und Schmutz verhindert.
    6. Dämpfungsgewicht nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsklammern (4) seitlich am Körper, dessen Schwingungen gedämpft werden sollen, angreifen.
    7. Dämpfungsgewicht nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Gewichtes (1) nach oben und unten durch Anschläge (3 und 1, 3) begrenzt ist, und das Gewicht (1) leicht (mit etwa 1/10 seines Gewichtes) auf dem unteren Anschlag (13) ruht.
    8. Dämpfungsgewicht nach Anspruch 7 mit einem Schutzgehäuse, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzgehäuse (14) als unterer Anschlag für das Gewicht dient.
    9. Dämpfungsgewicht nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzgehäuse in den als oberen Anschlag dienenden Deckel (3) eingeschraubt ist.
    10. Dämpfungsgewicht nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzgehäuse in seinem unteren Teil mit Öl oder einer andern Schutzflüssigkeit gefüllt ist.
    11. Dämpfungsgewicht nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzgehäuse an seiner Unterseite mit Löchern versehen ist.
    12. Dämpfungsgewicht nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht (1) mit einem unteren Fortsatz (16) versehen ist, der in einer Öffnung (15) am Boden des Schutzgehäuses geführt ist.
AT150222D 1935-03-06 1936-02-28 Schwingungsdämpfer. AT150222B (de)

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CH150222X 1935-03-06
DE150222X 1935-04-23

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AT150222B true AT150222B (de) 1937-07-26

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ID=29271318

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