AT149877B - Streckwerk-Druckwalze. - Google Patents

Streckwerk-Druckwalze.

Info

Publication number
AT149877B
AT149877B AT149877DA AT149877B AT 149877 B AT149877 B AT 149877B AT 149877D A AT149877D A AT 149877DA AT 149877 B AT149877 B AT 149877B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
bearing body
jacket sleeve
pressure roller
sleeve
system pressure
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ver Kugellagerfabriken Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ver Kugellagerfabriken Ag filed Critical Ver Kugellagerfabriken Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT149877B publication Critical patent/AT149877B/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/70Constructional features of drafting elements
    • D01H5/74Rollers or roller bearings
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/245Conception or fabrication of drafting cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Streckwerk-Druckwalze. 



   Die Erfindung betrifft eine besonders zweckmässige Ausbildung, Anordnung und Lagerung der vorderen Druckwalzen von Streckwerken in Spinnereimasehinen, z. B. Ringspinnmaschinen, und bezieht sich im besonderen auf Streckwerk-Druckwalzen, deren äussere mit einem geeigneten Überzug versehene Mantelhülse leicht abnehmbar auf einem Lagerkörper oder Träger sitzt. 



   Die Druckwalzen haben bekanntlich einen   verhältnismässig weichen   und festhaftenden Überzug aus Leder, Tuch oder Kork, welcher der Abnutzung unterworfen ist und je nach Inanspruchnahme in kürzeren oder längeren Zeiträumen erneuert werden muss. Zum Lösen der unbrauchbar gewordenen Überzüge werden die Druckwalzen ganz oder nur an ihrem äusseren Teil in kochende Lauge gebracht. 



  Da Wälzlager eine derartige Behandlung nicht vertragen, hat man schon die mit Wälzlagern ausgerüsteten Druckwalzen so unterteilt, dass auf einem Lagerteil die äussere Hülse leicht abnehmbar befestigt ist. Die Befestigung der Mantelhülse auf dem Lagerkörper muss eine nachgiebige sein, damit Ungleichmässigkeiten der Belederung oder eine Wickelbildung bei einer der Walzen die Nachbarwalze während des Betriebes nicht stören. Dieser nachgiebige Sitz kann nur dadurch erzielt werden, dass die Bohrung der Mantelhülse weiter gemacht wird als die   Mantelfläche   des Lagerkörpers. Infolge dieses Durchmesserunterschiedes zwischen der Bohrung der Mantelhülse und dem Umfang des Lagerkörpers tritt aber ein   Abwälzvorgang zwischen   diesen beiden Teilen ein. 



   Zum Befestigen der Mantelhülse in axialer Richtung werden bei diesen bekannten Anordnungen Mittel verwendet, wie z. B. Federn od. dgl., die eine gewisse Verspannung zwischen Lagerkörper und Mantelhülse hervorrufen, wodurch das ungehinderte Abwälzen gestört wird. Eingehende Untersuchungen haben nun aber gezeigt, dass dieser Abwälzvorgang nicht behindert werden darf, weil sich sonst infolge des Gleitens der Teile unter Druck Passungsrost bildet, so dass die Walzen unbrauchbar werden. 



   Die Erfindung besteht nun darin, dass die Mantelhülse auf ihrem Träger lose angeordnet ist und ungehindert auf ihm abwälzt, wobei sie durch vorspringende, ihr Abwälzen und ihren Ausbau nicht hindernde ringförmige Borde in ihrer richtigen Lage geführt ist. 



   In der Zeichnung ist ein   Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt die Mantelhülse im Schnitt und deren Träger und die der Druckwalze zugeordnete Riffelwalze in Ansicht, u. zw. in der normalen Arbeitsstellung. Fig. 2 und 3 veranschaulichen in Vorderansicht bzw. Draufsicht, wie ungenügendes Aufstecken der Mantelhülse auf den Lagerkörper sich im Betrieb selbsttätig berichtigt. 



   Mit der Riffelwalze a arbeitet die mit einer Belederung b od. dgl. versehene Mantelhülse c zusammen. Zu ihrer Lagerung dient der beispielsweise als Kugellageraussenring ausgebildete Lagerkörper d, der seinerseits mittels der Wälzkörper (Kugeln) auf dem stillstehenden Achszapfen e leicht laufend gelagert ist. Der Innendurchmesser der Mantelhülse c ist in deren mittlerer Zone grösser als an ihren beiden Enden ; dadurch werden seitlich der   Tragfläche t ringförmige   Borde g gebildet. Der Innendurchmesser der Borde g ist grösser als der   Aussendurchmesser   der Lagerkörper d. Der gegenseitige Abstand der Borde g ist grösser als die axiale Länge des Lagerkörpers d. 



   Das zwischen der   Tragfläche t und   dem Lagerkörper   d   vorhandene Spiel bewirkt ein langsames Abwälzen der   Mantelhülse   auf dem Lagerkörper. Da keine Gleitreibung zwischen diesen beiden Teilen auftritt, ist der Bildung von Passungsrost weitgehend vorgebeugt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Das Abnehmen und Wiederanbringen der Mantelhülse c auf der Lagerung ist denkbar einfach. 



  Ein fehlerhaftes Anbringen der Mantelhülse, z. B. ein unvollständiges Aufstecken, wird im Betriebe selbsttätig berichtigt. Dies ist besonders wichtig, weil bei den die Spinnereimaschinen bedienenden Arbeitern und Arbeiterinnen weder hinreichendes technisches Verständnis noch besondere Aufmerksamkeit für die Wartung der Maschinen vorausgesetzt werden kann. 



   Das selbsttätige Berichtigen und das Aufrechterhalten der Teile in der richtigen Lage kommt dadurch zustande, dass bei zu weitem oder zu wenig weitem Aufschieben der Mantelhülse auf den Lagerkörper (Fig. 2 und 3) der   nachgiebige Überzug b   aus Leder oder Kork infolge des jetzt vorhandenen einseitigen Druckes verformt wird. Dadurch stellt sich die Mantelhülse nicht nur schräg, sondern infolge der Mitnahme durch die Riffelwalze a an der Berührungsstelle auch windschief zur Riffelwalze a.

   Infolge dieser Stellung wandert bei der in Fig. 3 durch einen Pfeil angedeuteten Drehrichtung die Berührungsstelle zwischen der Mantelhülse und der Riffelwalze a mehr und mehr vom Mittelpunkt der Riffelwalze nach aussen   (links),   bis der Bord g der Mantelhülse über den Lagerkörper d hinausgelangt und der Lagerkörper zwischen den beiden Borden g der Mantelhülse liegt. In ähnlicher Weise wird die   Mantelhülse   in ihrer Betriebslage dann auch erhalten, weil ja jedes Hinaufklettern eines Bordes g auf den Lagerkörper   d   wieder den oben erläuterten Berichtigungsvorgang auslösen würde. 



   Es ist keineswegs notwendig, dass der Lagerkörper   d   ein einheitliches Ganzes bildet. An seiner Stelle können beispielsweise auch zwei normale   Kugellageraussenringe   benutzt werden. Es ist auch nicht notwendig, dass die Mantelhülse mit zwei Borden g ausgerüstet ist, sondern es wäre z. B. auch möglich, der Mantelhülse, etwa in ihrer Mitte, einen einzigen, nach innen gerichteten Bord zu geben und diesen Bord zwischen den zwei Schultern des Lagerkörpers d laufen zu lassen. 



   Endlich ist es nicht unbedingt notwendig, dass die Wälzlagerungen innerhalb des Körpers   d   untergebracht sind. Beispielsweise könnte eine Wälzlagerung auch dort angeordnet werden, wo die Belastungshaken angreifen, die in bekannter Weise in der Mitte zwischen zwei zusammengehörigen Druckwalzen angeordnet sind ; in diesem Falle würden der oder die Achszapfen e selbst umlaufen und die Mantelhülsen c unmittelbar auf ihnen oder auf Tragkörpern laufen, die ihrerseits auf den Achszapfen irgendwie angebracht sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Streckwerk-Druckwalze, deren äussere mit einem geeigneten Überzug versehene Mantelhülse leicht abnehmbar auf einem Lagerkörper oder Träger sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelhülse (c) auf ihrem Träger (d) lose angeordnet und auf ihm ungehindert abwälzend gelagert ist, wobei sie durch vorspringende, ihr Abwälzen und ihren Ausbau nicht hindernde, ringförmige Borde (g) in EMI2.1 EMI2.2
AT149877D 1935-03-29 1936-03-04 Streckwerk-Druckwalze. AT149877B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE799875X 1935-03-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT149877B true AT149877B (de) 1937-06-10

Family

ID=6711706

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT149877D AT149877B (de) 1935-03-29 1936-03-04 Streckwerk-Druckwalze.

Country Status (5)

Country Link
US (1) US2098436A (de)
AT (1) AT149877B (de)
CH (1) CH190974A (de)
FR (1) FR799875A (de)
GB (1) GB454619A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2465634A (en) * 1947-09-27 1949-03-29 Edward R Collins Bearing for cushioned rolls of drawing frames
BE566801A (de) * 1957-04-29

Also Published As

Publication number Publication date
US2098436A (en) 1937-11-09
GB454619A (en) 1936-10-05
FR799875A (fr) 1936-06-22
CH190974A (de) 1937-05-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1425952C3 (de) Achs- oder Wellenzapfen für eine entlang einem Rollweg bewegbare Lasttragvorrichtung
DE767618C (de) Rollen- oder Nadellager
AT149877B (de) Streckwerk-Druckwalze.
DE471572C (de) Vorrichtung fuer die Einstellung von Kegelrollen- oder Schulterlagern
DE662754C (de) Druckwalze fuer Strecken u. dgl.
DE635372C (de) Streckwerk-Druckwalze
DE3432875A1 (de) Vierreihiges zylinderrollenlager fuer arbeits- oder zwischenwalzen von schnellaufenden walzgeruesten
DE1049167B (de) Blechkaefig der Fensterbauart fuer zweireihige Radialpendelrollenlager
DE1002993B (de) Zweireihiges Ring-Tonnenlager
DE102010019443A1 (de) Pendelrollenlager
DE95100C (de)
DE1094168B (de) Nadellager fuer Unterwalzen fuer Spinnmaschinen und Zwirnmaschinen
DE469756C (de) Einbau fuer Lager mit zwei Reihen Rollen
DE3614703A1 (de) Trommel fuer waschmaschinen
DE417492C (de) Lagerung fuer Walzenzapfen mit Laufring
DE301902C (de)
DE1552187A1 (de) Rollspindellagerung an einer Gewinderollmaschine
DE491326C (de) Rollenlager fuer Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge
AT101837B (de) Rollenlager.
DE504983C (de) Herausnehmbare Spindel fuer Spulmaschinen
DE408270C (de) Pleuel-Waelzlagerung
DE943921C (de) Abdichtung fuer um Tragachsbolzen umlaufende Tragrollen
DE1935798U (de) Kaefig fuer pendelrollenlager.
DE841578C (de) Trittrollenlagerung fuer Webstuehle od. dgl.
DE848282C (de) Sich selbst reinigendes Ackerrad mit eingebautem Laufring