AT149658B - Elektrode zur Verwendung in elektrolytischen Prozessen und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents
Elektrode zur Verwendung in elektrolytischen Prozessen und Verfahren zu deren Herstellung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektrode zur Verwendung in elektrolytischen Prozessen und Verfahren zu deren Herstellung. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Die übrigen genannten Metalle können auf ähnliche Weise mit Platin überzogen werden. Aus solchem mit Platin überzogenen Draht können Elektroden verschiedener Form durch Biegen, Wickeln usw. hergestellt werden. Es ist nicht wesentlich, dass der Drahtquerschnitt rund ist, da verschiedene Formen durch Auswechslung der bei der Drahtherstellung verwendeten Kaliber erzeugt werden können. Um die Elektrolyse von Lösungen bei niederer Spannung und in wirtschaftlicher Weise durch- EMI2.1 Elektrode auszubreiten, wodurch die Weglänge der Ionen zwischen den Elektroden wesentlich herabgesetzt wird. Falls eine geringe Stromdichte anwendbar ist, kann dies erzielt werden durch Verwendung eines Platinbleches als eine Elektrode von gleicher Grösse wie die andere Elektrode. Auf diese Weise ergibt sich der geringste Widerstand zwischen den Elektroden und damit der kleinste Spannungsabfall. Der mit Platin überzogene Kupferdraht ist in diesem Falle eine billigere Elektrode als Platindraht und zeigt bessere elektrische Leitfähigkeit. Gewisse elektrochemische Prozesse erfordern die Verwendung hoher Stromdiehten, und um diese durch Verringerung des Ausmasses der Platinoberfläche zu erzielen, kann das Blech perforiert sein oder es wird Platindrahtgaze angewendet. Dies steigert wie gewünscht die Stromdichte, verringert aber die Leitfähigkeit so weit, dass der Widerstand eine übermässige Erhitzung der Elektrode hervorruft. Diese Schwierigkeit wird durch die Erfindung dadurch überwunden, dass die erforderliche kleine Fläche von Platin erzielt wird, während die hohe elektrische Leitfähigkeit des Kupfers oder andern Nichteisenmetalls im Vergleich zu Platin ausgenutzt wird. Es wurde schon betont, dass die Verkleinerung der Platinoberfläche zur Erzielung hoher Stromdichten eine-übermässige Erhitzung der Elektrode hervorruft. Diese Hitze wird auf die elektrolysierte Lösung übertragen, so dass eine Zelle von verwiekelterer Bauart erforderlich ist, um die zusätzliche Kühlung zu bewirken und mehr Kühlwasser verbraucht wird. Dies wird durch Verwendung einer durch die Erfindung angegebenen Elektrode vermieden. Weitere Vorteile der Erfindung sind die einfache Bauart und grössere Festigkeit der Elektroden. EMI2.2 Blech so dünn als möglich gemacht. Diese Bleche verbiegen sich und werden leicht beschädigt trotz aller Vorsichtsmassnahmen, die getroffen werden, um sie zu festigen. Diese Schwierigkeiten werden durch Verwendung von mit Platin überzogenem Kupferdraht überwunden. Als Beispiel für die Erfindung sei eine Kupferstange angeführt, auf die ein Platinrohr geschweisst und die gezogen wird, so dass sie einen Kupferdraht von 1-5 5 mm Durchmesser und eine Platinschicht von 0. 0381 mm liefert. Dieses Erzeugnis kostet für eine gegebene Länge etwa ein Zehntel eines Platindrahtes von gleichem Durchmesser und weist auch eine siebenmal grössere Leitfähigkeit auf als der entsprechende Platindraht. Die Elektrode kann in verschiedenen Formen aus dem mit Platin überzogenen Kupferdraht aufgebaut werden. Es kann z. B. der Draht in Form von Schleifen an einer Kupferstange befestigt sein, die mit der Stromquelle verbunden ist, sich aber ausserhalb der zu elektrolysierenden Flüssigkeit befindet. Der Durchtritt des mit Platin überzogenen Kupfers durch Kaliber kann die Platinoberfläche zum Elektrolysieren einer Lösung, z. B. bei der Persulfatherstellung, vom Standpunkt der Stromasnutzung wenig geeignet machen. Diese Schwierigkeit wird auf einfache Weise überwunden, indem die Elektroden aus mit Platin überzogenem Kupfer, Bronze oder einer Nichteisenlegierung bei einer Temperatur geglüht werden, die 5000 C Übersteigen, aber unterhalb der Temperatur liegt, bei der Kupfer, Bronze oder die Nichteisenlegierung grobkörnig werden. Beispielsweise werden Stangen aus mit Platin überzogenem Kupfer oder solcher Bronze mit 5% Zinngehalt bei einer Temperatur zwischen 700-900 C durch 20-5 Minuten geglüht, wobei die Zeit für das Ausglühen um so kürzer ist, je höher die Temperatur ist. - PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrode zur Verwendung in elektrolytischen Prozessen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Draht besteht, der durch Ziehen aus einer Stange aus Kupfer, Silber, Aluminium oder Bronze oder einer andern Nichteisenlegierung hergestellt worden ist, die durch Schweissen, Hartlöten oder Löten in inniger Verbindung mit Platin überzogen wurde.
Claims (1)
- 2. Verfahren zur Herstellung von Elektroden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aus einer Stange aus Kupfer, Silber, Bronze oder einer andern Nichteisenlegierung, die durch Schweissen, Hartlöten oder Löten in inniger Verbindung mit Platin überzogen wurde, ein Draht durch Ziehen hergestellt und dann bei einer Temperatur oberhalb von 500 C geglüht wird.3. Verfahren zur Herstellung von Elektroden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kern aus Kupfer oder einer 5% Zinn enthaltenden Bronze in ein Platinrohr eingeführt wird, worauf die Metalle zusammengeschweisst und das Produkt zu Draht gezogen wird, der nachfolgend bei einer Temperatur von 700-9000 C durch 20-5 Minuten geglüht wird.
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1935
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