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Fleischselneidmaschine.
Die Erfindung betrifft Fleischschneidmaschinen, bei denen die Messer und Lochscheiben bzw. diese Organe samt der Transportschnecke zwischen dem üblichen Schraubenring (Spannmutter) des
Gehäuses der Maschine und einem federnden oder elastischen Zwischenlager im Gehäuse eingespannt sind. Bei den bekannten Maschinen dieser Art kann aber durch Anziehen des üblichen Sehraubringes noch immer eine unzulässig hohe Pressung zwischen den Lochscheiben und Messern oder auch in der ganzen Lagerung herbeigeführt werden, die nebst grossen Reibungsverlusten zu einer vorzeitigen Ab- nutzung der Messer und Lochscheiben, mitunter aber auch zu Verklemmungen und zum Bruch der zu stark beanspruchten Teile führen können.
Gegenstand der Erfindung ist es nun, diesem Übelstande abzuhelfen. Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass einem zu starken Anziehen des Schraubringes dadurch vorgebeugt wird, indem dieser mit einem so steilen Gewinde ausgerüstet ist, dass dessen Steigung mindestens 8 tnl1t beträgt ; sohin kann auch bei einem sehr grossen auf den Schraubring bei einem groben Anziehen desselben ausgeübten Drehmoment der Axialdruck eine zulässige Grenze nicht übersteigen und das federnde oder elastische Zwischenglied nicht übermässig zusammengedrückt, geschweige denn die Transportschnecke gegen eine Schulter od. dgl. im Gehäuse gepresst werden, wie dies bei den bekannten Maschinen geschehen kann.
Um die auf diese Weise gegebene Möglichkeit weitgehender Schonung der erwähnten Teile der Maschine noch weiter auszunutzen, ist auch der Antrieb entsprechend ausgebildet, u. zw. mittels einer mit einer solchen Sehrägzahnung versehenen Zahnkupplung, die auf jedem Teil mindestens zwölf Zähne aufweist, deren Flankenwinkel zwischen 300 und 900 liegt, derart, dass das Ein- und Ausrücken auch bei voller Last bewerkstelligt werden kann, ohne dass die Teile durch die beim Einrücken unvermeidlichen Stösse übermässig beansprucht werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch ein Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht ; u. zw. zeigt Fig. 1 eine Fleischschneidmaschine gemäss der Erfindung im senkrechten Längsschnitt, während die Fig. 2 und 3 Einzelheiten des elastischen Zwischenlagers bzw. der Kupplungsverzahnung zeigen.
Es bezeichnen 1 den Schraubring (Spannmutter), 2 den Zapfenring,"i die Schiieidmesser, 4 die Lochscheiben, 5 die Transportschnecke und 6 das Spurlager der Schnecke, die über Riemenscheibe 8, Welle 9 und Zahnkupplung 10, 12 angetrieben wird. Durch den Hebel 11 werden die beiden Kupplungsteile 10, 12 in und ausser Eingriff gebracht.
Zwischen dem äusseren Laufring des Spurkugellagers 6 und einem Absatz im Gehäuse ist ein elastisches Widerlager in Form eines entsprechenden Federkörpers, z. B. eines gewölbten Federringes 7, vorgesehen, wie ein solcher in grösserem Massstab in Fig. 2 dargestellt ist. Ein wesentlicher Vorteil eines solchen Federringes ist darin gelegen, dass er nur wenig Raum beansprucht. An seiner Stelle kann aber auch eine andere Feder, z. B. eine Pufferfeder, oder ein anderes federnd oder elastisch wirkendes Zwischenlager, z. B. aus Hartgummi od. dgl., verwendet werden. Beim Anziehen der Spannmutter kann nun das Spurlager nicht hart an den Absatz im Gehäuse zum Anliegen kommen, da der Federring 6 nachgiebig dazwischenliegt.
Ein zu starkes Zusammendrücken des Federkörpers mit dem gewöhnlich angewendeten Kraftaufwand beim Anziehen der Spannmutter ist dadurch verhütet, dass diese mit einem im Verhältnis zu den üblichen Sehraubringgewinden sehr groben Gewinde ausgestattet ist, so dass dessen Steigung mindestens 8 mm beträgt. Durch die Zwischenschaltung des elastischen Federringes und die Anwendung
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einer Spannmutter mit einer so hohen Gewindesteigung sind alle Überspannungen und Über- beanspruchungen verlässlich verhütet, indem die Messer mit entsprechendem Druck an die Lochscheiben angedrückt werden und durch diese auch die Spannmutter unter stetigen Druck gesetzt wird. so dass auch eine Lockerung der Spannmutter verhindert ist.
Wegen des möglichst stossfreien Einrückens ist die Zahnung der Kupplung (Fig. 3) als feine Sehrägverzahnung ausgebildet. Der dargestellte Kupplungsteil hat z. B. bei einem Aussendurchmesser von 90 ? Mm zwanzig schräge Zähne und bloss 5 mm Einrückweg. Der Flankenwinkel ? : liegt zwischen 300 und 90". Durch die verhältnismässig grosse Flankenfläehenausbildung wird die Flankenpressung und der Einrückstoss sehr herabgesetzt und damit auch die Gefahr eines Bruches der Zahneeken sowie einer raschen Abnutzung der Zähne u. dgl. verhindert.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fleischschneidmaschine, bei der die Messer und Lochscheiben bzw. diese samt der Transport- schnecke zwischen dem Schraubring (Spannmutter) des Gehäuses der Maschine und einem federnden oder elastischen Zwischenlager eingespannt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubring (Spann- mutter) ein Gewinde mit mindestens 8 min Steigung aufweist.