AT148647B - Glühkathode für Braun'sche Röhren, insbesondere für Fernsehzwecke. - Google Patents

Glühkathode für Braun'sche Röhren, insbesondere für Fernsehzwecke.

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AT148647B
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  Glühkathode für Braun'sehe Röhren, insbesondere für Fernsehzweeke. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine besondere Ausführungsform der Glühkathode   vonBraun'schen  
Röhren, welche im speziellen für Fernsehzwecke verwendet werden. 



   Bisher bildete man die Kathode meist als sogenannte Haarnadelkathode aus, bei der die Elek- tronenemission an dem gebogenen Teil der Kathode vor sich ging. Der Vorteil dieser bekannten
Kathodenform besteht in ihrer Einfachheit und dem hohen Wirkungsgrad der Beheizung. Nachteilig ist anderseits die recht geringe Grösse der Emissionsfläche und vor allen Dingen das Fehlen der Rotations- symmetrie. Letzteres hat zur Folge, dass die Intensitätsverteilung im Elektronenstrahl entsprechend unsymmetrisch wird und dass sich sogar häufig zwei getrennte Elektronenstrahlen ausbilden. 



   Man hat bereits versucht, diese Nachteile durch die Verwendung von direkt oder indirekt beheizten   Grossfläehenkathoden   zu vermeiden, deren Emissionsfläche senkrecht zur Strahlriehtung liegt. Es hat sich aber gezeigt, dass man zur Erreichung der erforderlichen Kleinheit des Bildpunktes den ausgenutzten Teil der Emissionsfläche derart begrenzen muss, dass der nutzbare Anodenstrom nicht grösser wird als bei einer Haarnadelkathode. Es zeigt sich weiter, dass bei Steuerung mit Hilfe des Wehneltzylinders eine etwa quadratische Abhängigkeit des Anodenstromes vom Potential des Wehneltzylinders auftritt, weil nicht nur die Feldstärke vor der Elektronen emittierenden Oberfläche, sondern die Grösse der Emissionsfläche selbst durch die an den Wehneltzylinder angelegte Spannung verändert wird.

   Eine solche quadratische Abhängigkeit des Anodenstroms von der Wehneltzylinder- spannung ist aber unerwünscht, da eine exakte Helligkeitssteuerung des Elektronenstrahls eine lineare Abhängigkeit erfordert. Wenn man anderseits die Elektronen emittierende Fläche verkleinert, muss man zur Erhaltung der erforderlichen Lebensdauer den Anodenstrom, wie bereits gesagt, entsprechend gering halten. 



   Im übrigen besitzen beide Kathodenformen den weiteren wesentlichen Nachteil, dass das Elektronenbündel stark divergierend ist. Man ist daher gezwungen, wesentliche Teile des Anodenstromes auszublenden, wodurch sich wiederum die Stromausbeute der Röhre verringert. 



   Gemäss der Erfindung werden die geschilderten Nachteile dadurch vermieden, dass man der Kathodenfläche die Form einer Kugel bzw. einer konvexen Kugelkalotte gibt. Es hat sich durch Versuche ergeben, dass bei derart gestalteten Kathoden die Elektronen emittierende Fläche weitgehend unabhängig von der Wehneltspannung ist und dass man ein nur wenig divergierendes Elektronenstrahlbündel erhält, welches ausserdem im Gegensatz zu den Verhältnissen bei der Haarnadelkathode absolut rotationssymmetrisch ist. 



   Bei der Durcharbeitung der Erfindung wurde nun festgestellt, dass man die   kugelförmig   gestaltete Kathode zweckmässig dadurch herstellt, dass man zwei Drähte bzw. die Spitze einer Haarnadelkathode, beispielsweise in der Gebläseflamme, derart zusammenschmilzt, dass die Schmelze die Form eines   kugelförmigen   Tropfens annimmt, dessen Durchmesser man durch Regelung des Schmelzvorganges bestimmt. Die Emissionskugel sitzt auf der Spitze der Haarnadelkathode und wird entweder direkt oder indirekt beheizt.

   Als Material verwendet man das bisher übliche Kathodenmaterial, beispielsweise Platin oder   Platinnickel.   Die auf diese Weise hergestellte Glühkathode zeigt etwa dieselbe günstige Heizleistung wie eine aus dem gleichen Material hergestellte Haarnadelkathode, da infolge des Herstellungsverfahrens der Stromzuführungsdraht und die emittierende Fläche ein einheitliches Ganzes bilden, so dass keine schädlichen Wärmeübergangswiderstände auftreten. Ein weiterer Vorteil der Kathode besteht schliesslich darin, dass infolge der Entfernung der emittierenden Fläche von den Zuführungsdrähten keine Störung des Elektronenstrahlbündels durch das Magnetfeld des Heizdrahtes entsteht. In unmittelbarer Nähe der Kathode befindet sich eine Elektrode (Wehneltzylinder), die die Intensität des Strahles steuert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Glühkathode für   Braun'sche   Röhren, insbesondere für Fernsehzwecke, dadurch gekennzeichnet, dass die emittierende Fläche der Glühkathode die Form einer Kugel bzw. einer konvexen Kugelkalotte besitzt. 

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Claims (1)

  1. 2. Glühkathode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Emissionskugel auf der Spitze einer Haarnadelkathode sitzt und vorzugsweise durch Zusammenschmelzen des Halte-bzw.
    Heizdrahtes entstanden ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT148647D 1934-07-03 1935-07-02 Glühkathode für Braun'sche Röhren, insbesondere für Fernsehzwecke. AT148647B (de)

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