AT148613B - Einrichtung zum knotenlosen Verschnüren von Paketen, Brief- oder Aktenbündeln, insbesondere für postalische Zwecke. - Google Patents

Einrichtung zum knotenlosen Verschnüren von Paketen, Brief- oder Aktenbündeln, insbesondere für postalische Zwecke.

Info

Publication number
AT148613B
AT148613B AT148613DA AT148613B AT 148613 B AT148613 B AT 148613B AT 148613D A AT148613D A AT 148613DA AT 148613 B AT148613 B AT 148613B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tying
parcels
bundles
files
letters
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Koczi
Original Assignee
Ludwig Koczi
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AT133365D external-priority patent/AT133365B/de
Application filed by Ludwig Koczi filed Critical Ludwig Koczi
Application granted granted Critical
Publication of AT148613B publication Critical patent/AT148613B/de

Links

Landscapes

  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum knotenlosen   Verschnüren   von Paketen,   Brief-oder Aktenbündetn,   insbesondere für postalische Zwecke. 



   Es haben sich die nachfolgend beschriebenen Ausbildungen der Erfindung gemäss dem österr. 



  Patente Nr. 133365 als wesentlicher Fortschritt zur vollkommenen Erreichung des Erfindungszweekes ergeben. Wie sich bereits aus der Beschreibung des österr. Patentes Nr. 133365 ergibt, wurde die lichte Weite des Querschnittes der Klemmrille 6 so bemessen, dass die erstmalige   Einführung   der Schnur 3 ohne schädigende oder behindernde Reibung bzw. Klemmung des   Schnurkörpers   erfolgen kann. 



   Ein Kennzeichen vorliegender Erfindung liegt darin, dass zur weiteren Erleichterung des   Schnur-   vorganges, welcher aus Fig. 1 der Beschreibung des österr. Patentes Nr.   133365   und Fig. 1 vorliegender Beschreibung bzw. Zeichnung zu entnehmen ist, sowie zur Schonung der Verschlussschnur folgende Anordnung getroffen wurde. Zur rascheren und erleichterten   Einführung   der   Schnur : 3 in   die Rille 6 ist zunächst erforderlich, dass die Klemmrille über ihren ganzen Umfang frei zugänglich ist und bei der   Schnureinführung   keine andern Teile der Platte   1,   Haltefinger oder sonstiges dabei hindernd im Wege stehen.

   Erfindungsgemäss wird dieser Vorteil dadurch erreicht, dass die Ränder l'der Platte 1 um die Klemmrille 6 nach abwärts gebogen werden (Fig. 2-4), wodurch gleichzeitig mehrere Vorteile erzielt werden. 



   Zunächst gelangt dadurch die Klemmrille 6 auf den höchsten Punkt der Platte   1,   ist dadurch 
 EMI1.1 
 zu verschnürenden Bündel einfacher als die Anpressung einer ebenen   Verschlussplatte   durch die Ausnehmung 4 hindurch. Bei vollkommen ebenen Platten 1 hat sich herausgestellt, dass sich nach längerem Gebrauch durch den   Pressdruck   des Schnürvorganges auf nachgiebiger Unterlage die Plattenränder nach aufwärts biegen und dadurch die Einführung des Schnurkörpers in die sodann tieferliegende Rille 6 erschwert oder   unmöglich   gemacht wird. Durch die beschriebene Ausbildung wird aber eine Deformation der Plattenränder nach oben dauernd verhindert, wobei sieh auch eine vorteilhafte Versteifung der Platte 1 ergibt. 



   Durch diese Ausgestaltung der Einrichtung wird eine Höherstellung des   rückwärtigen   Teiles der ebenen Grundplatte   1,   welcher die Klemmscheibe 5 trägt, erzielt, wodurch unter anderem das "Blindbinden"an der für die   Einführung   der Schnur ungünstiger liegenden Stelle ganz wesentlich erleichtert wird. Der praktische Verkehr erfordert nämlich vielfach ein Binden ohne Sicht auf den Verschluss, wobei gleichzeitig nur ein Minimum an dazu verfügbarer Zeit vorhanden ist. Unter diesen Voraussetzungen hat sich die Ausgestaltung der Einrichtung als äusserst notwendiger und wertvoller Fortschritt erwiesen.

   Ein weiterer Vorteil der partiellen Abbiegung des Grundplattenrandes besteht, wie erwähnt, auch darin, dass gegengerichteten   Deformationsbestrebungen   des verwendeten Materials an dieser Stelle mit dauerndem Erfolg vorgebeugt ist. 



   Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung liegt in der besonderen Ausbildung des Nietkopfes zur verwendeten Beilagscheibe. 



   Die für die Klemmung erforderliche Elastizität der Klemmscheibe 5   muss   ein genau bestimmtes Mass beibehalten, da bei zu grosser Nachgiebigkeit die Klemmwirkung vermindert wird und dadurch die Verschlusssicherheit leidet oder direkt aufgehoben wird ; bei zu harter Scheibe dagegen sowohl die Einführung der Schnur erschwert als auch die Beanspruchung des Sehnurgewebes   ausserordentlich   vergrössert wird.

   Zu diesem Zwecke wurde im   dargestellten Ausführungsbeispiel   der Durchmesser 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   des Nietkopfes ss   auf der Klemmscheibe 5 um ein geringes Mass grösser als jener der Beilagscheibe 7 gewählt, so dass eine   bestimmt   begrenzte Bewegungsfreiheit für die elastischen Deformationen der Klemmscheibe 5 bei der Einführung des Schnurkörpers 3 erzielt wurde. Der erzielte Vorteil ist schon deshalb ein so wesentlicher, weil bekanntlich   Verschlüsse   aus Metall für den Postverkehr, erheblicher Nachteile halber, vermieden werden müssen. Als einzig mögliches Material kommt daher nur Vulkanfiber in Betracht.

   Wird nun, wie sieh ergeben hat, ein Nietkopf von kleinerem Durchmesser als die Beilagscheibe verwendet, so ergibt sich eine zu schwache Klemmwirkung bzw. eine zu grosse Federung, ferner aber, insbesondere innerhalb kurzer Zeit eine   sehirmartige   Aufstülpung der Klemmseheibe nach aufwärts, wodurch der Verschluss   völlig wirkungslos wird. Anderseits würde   aber eine Versteifung beispielsweise über mehrfache Lagen von Fiber wieder eine zu starke Klemmwirkung ergeben, welche gleicherweise auf den Bindevorgang hindernd wie auch die Schnur zerstörend einwirken würde. Es hat sich daher ergeben, dass das Mittelmass zwischen genügender Elastizität, rascher   Einführungs-   möglichkeit der Schnur und genügender Klemmwirkung durch jene beschriebenen Einrichtungen erreicht werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum knotenlosen Verschnüren von Paketen, Brief-oder Aktenbündeln nach 
 EMI2.1 
 des   Schnurkörpers   zu erleichtern.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Nietkopf (9) auf der Klemm- scheibe (5) den Durchmesser der Beilagseheibe (7) um ein geringes Mass überragt. EMI2.2
AT148613D 1928-07-31 1930-08-30 Einrichtung zum knotenlosen Verschnüren von Paketen, Brief- oder Aktenbündeln, insbesondere für postalische Zwecke. AT148613B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT133365D AT133365B (de) 1928-07-31 1928-07-31 Einrichtung zum knotenlosen Verschnüren von Paketen, Brief- oder Aktenbündeln, insbesondere für postalische Zwecke.
AT148613T 1930-08-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT148613B true AT148613B (de) 1937-02-10

Family

ID=25606672

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT148613D AT148613B (de) 1928-07-31 1930-08-30 Einrichtung zum knotenlosen Verschnüren von Paketen, Brief- oder Aktenbündeln, insbesondere für postalische Zwecke.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT148613B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2334385A1 (de) Mietverbindungselemente zum blindnieten von blechen
AT148613B (de) Einrichtung zum knotenlosen Verschnüren von Paketen, Brief- oder Aktenbündeln, insbesondere für postalische Zwecke.
DE202007015955U1 (de) Nadel zum Durchstechen von Gewebe und Knorpel zum atraumatischen Transport eines Nahtfadens
DE202011106009U1 (de) Schnürhaken zum Führen eines Zugbandes
CH134594A (de) Verschlussorgan für Schuhverschlüsse.
DE389217C (de) Befestigungsmittel fuer Gummilaufflaechen
AT119177B (de) Schnürband.
DE102007042313A1 (de) Ballschläger und Schlägerkomponenten, insbesondere Tennisschläger mit Bespannung und Rahmen
AT238067B (de) Klemme für die Schnürung eines Schuhes
AT97286B (de) Einrichtung zum Befestigen von Schuhabsätzen.
AT142797B (de) Leisten, Zierstäbe u. dgl.
AT136136B (de) Sohle für Schuhe für Rasen-, insbesondere Fußballsport.
AT136897B (de) Treibriemen mit Reibungsbelag.
DE1147900B (de) Flachstahl-Webelitze
DE102019002568A1 (de) Verbindungselement für mehrteilige Nagelkorrekturspangen
AT317471B (de) Handgriff für Matratzen od.dgl.
DE517527C (de) Kotfaenger mit einem um den Schuhabsatz greifenden Buegel
AT110112B (de) Mauerbolzen.
AT118461B (de) Vorrichtung zum Schutz von Ski-Schienen gegen Sprengen.
DE522133C (de) Schnuersenkelhalter fuer Schuhwerk
AT141182B (de) Knopfbefestigungseinrichtung.
AT120529B (de) Wasserdichter Schuh.
AT49261B (de) Gerät zum Herstellen von Pflanzlöchern.
AT154743B (de) Schnürgamasche.
AT124184B (de) Abrollvorrichtung für federnde Meßbänder mit gekrümmtem Querschnitt.