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Elektromotor für Tauchpumpe.
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einander verbundenen Teilen bestehende ilüssigkeitsdiehte Hülle eingesetzt ist. Der mittlere Teil dieser Wicklungshülle ist in den Ständer eingesetzt und besteht aus den bekannten, in die Ständernuten eingelegten Röhrchen, welche in auf den Ständerstirnen aufliegende Flanschen übergehen, während die andern, äusseren Hüllenteile von Ringkammern gebildet werden, die beispielsweise das Profil einer offenen Rinne aufweisen. Alle diese Hüllenteile sind mechanisch derart miteinander verbunden, dass sie eine wasserdichte Wicklungshülle bilden.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiterausgestaltung des Elektromotors nach dem genannten Patent. Sie benützt als Bestandteil der Hüllenstirnteile einen Teil der Motorgehäusewandung oder eine längs dieses Teiles des Motorgehäuses geführte Verlängerung des Mittelteiles der Wicklungshülle, welcher mit den übrigen Hüllenteilen mechanisch zu einer Flüssigkeitsdichten Einheit verbunden und abgedichtet wird.
Erfindungsgemäss wird bei Verwendung der Motorgehäusewandung selbst ein besonderes mechanisches Dichtungsmittel für die Abdichtung zwischen der Flansche und dem Gehäuse vorgesehen oder es wird der Stirnteil der Hülle von einem selbständigen Ring mit winkelförmiger Querschnittsform und der verlängerten Flansche des Mittelteiles gebildet, welch letztere in einen an der Motorgehäusewand entlang geführten zylindrischen Teil übergeht, der mit dem Ringteil mechanisch und wasserdicht verbunden ist. Damit wird die Form der Stirnteile der Hülle vereinfacht und der Raum für die Stirnverbindung der Wicklung vergrössert.
Die Erfindung soll an zwei in der beiliegenden Zeichnung schematisch veranschaulichten Ausführungsbeispielen erläutert werden. Die Fig. 1 ist ein teilweiser Schnitt durch den Ständer und den oberen Teil der Wieklungshülle einer ersten Ausführungsform, die Fig. 2 ein ähnlicher Schnitt einer zweiten Ausführungsform.
Nach Fig. 1 ist in den Ständer 1 gemäss dem Stammpatent Nr. 138553 der mittlere Teil der Wicklungshülle eingesetzt. Er besteht aus in die Ständernuten eingelegten Rohren 2 mit auf den Ständerstirnen aufruhenden Stirnflanschen'3 und ist vorteilhaft aus Isoliermaterial, beispielsweise Gummi, angefertigt. Die Flanschen 3 dienen zur dichtenden Verbindung einerseits mit den Stirnteilen 4 der Hülle, von der Querschnittsform eines rechten Winkels, anderseits mit jenen Teilen des Mantels 5 des Motorgehäuses, welche sich von den Ständerstirnen in Richtung zu den Elektromotorstirnen erstrecken und erfindungsgemäss einen Bestandteil der Stirnteile der Wicklungshülle bilden. Die Hüllenstirnteile 4 sitzen mit den Stirnflächen 6 a der Innenwand 6 auf den Flanschen 3 und mit den Stirnflächen 7 a der Aussenwand 7 auf einem Absatz des Motorgehäusemantels 5 auf.
Die Abdichtung an der Stirnfläche 7 a wird durch eine aufgelegte Dichtung 8 bewerkstelligt. Die Abdichtung zwischen dem Teil 5 des Mantels und der Flansche-3 erfolgt bei dem angedeuteten Ausführungsbeispiel in der Weise, dass die Flansche'3 bis an die Wand 5 herangeführt, am Aussenrand verstärkt oder ähnlich gestaltet, wie bei 9 angedeutet, und mittels eines Ringes 10 mit kegeliger Sitzfläche und einer im Gehäusemantel 5 verschraubbaren Mutter 11 angezogen wird. Diese Anordnung gewährleistet eine wasserdichte Verbindung der Flansche 3 des mittleren Hüllenteiles mit der Gehäusewandung 5. Anstatt *) Erstes Zusatzpatent Nr. 141076.
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der verstärkten Ränder der Flansche 3 könnte auch eine durch den Ring 10 festgezogen Gummidichtungsschnur vorgesehen werden.
Ebenso könnte an der Berührungsstelle zwischen Flansche J und Wandung 5 eine Nut 15 vorgesehen werden, in welche mittels des Ringes 10 der Rand der Flansche : ; hineingepresst wird, um eine sichere Abdichtung an dieser Stelle zu erzielen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist der mittlere Hüllenteil ähnlich wie beim vorangehenden Beispiel ausgebildet, doch ist die Flansche 3 des mittleren Hüllenteiles an ihrem äusseren Umfange zu einem zylindrischen Teil 23 verlängert, welcher an der Gehäusewandung. 5 entlang bis zur Wandung 7 des rechtwinklig profilierten Stirnteiles der Hülle geführt ist, wo er mit letzterer Wandung durch Festziehen gegen die Abdrehung 25 der Wandung 5 mechanisch und wasserdicht verbunden ist. Zur gegenseitigen mechanischen Verbindung und Abdichtung aller Teile der Wieklungshülle dienen lediglich die Anpressorgane 12, 1.' ;, 14 (Fig. 1), welche auf die Stirnwandungen 4 einwirken.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Unter Wasser arbeitender Elektromotor nach Patent Nr. 138553, bei dem die Stirnteile der Hülle einerseits von einem selbständigen Ring mit winkelförmiger Querschnittsform, anderseits von dem über die Statorstirnen hinaus sich erstreckenden Teil des Motorgehäuses gebildet werden, wobei der Ring einerseits gegen das Gehäuse und anderseits gegen die Flansche des Mittelteiles der Hülle durch voneinander unabhängige Mittel abgedichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass auch besondere mechanische Dichtungsmittel für die Abdichtung zwischen der Flansche und dem Gehäuse vorgesehen sind.
2. Unter Wasser arbeitender Elektromotor nach Patent Nr. 138553, dadurch gekennzeichnet, dass der Stimteil der Hülle von einem selbständigen Ring (4') mit winkelförmiger Querschnittsform und der verlängerten Flansche (3) des Mittelteils gebildet wird, welch letzterer in einen an der Motor-
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mechanisch und wasserdicht verbunden ist.