AT148472B - Verfahren zur Herstellung von Arbeitsflächen, Paßflächen u. dgl. an Maschinenteilen, Werkzeugen usw. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Arbeitsflächen, Paßflächen u. dgl. an Maschinenteilen, Werkzeugen usw.

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AT148472B
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Ilse Baldass
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Ilse Baldass
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   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Arbeitsflächen, Passflächen, Lauf-   flächen   u. dgl. an Maschinenteilen, Werkzeugen usw. und verfolgt den Zweck, ein härteres Metall, wie beispielsweise Stahl, Eisen oder Bronze, auf solche Flächen einfach und sicher aufbringen zu können, ohne dass dadurch irgendwelche nachteilige Eigenschaften des Werkstückes entstehen. 



  Man hat bereits zur Ausbesserung fehlerhafter Stellen an Werkstücken an Stelle des Schweiss- verfahrens, das verschiedene Nachteile aufweist, wie z. B. sehr starke Erhitzung des Werkstückes, wodurch Spannungen und Verziehungen entstehen können und auch Veränderungen der Grundeigen- schaften, das Metallspritzverfahren verwendet. Man hat weiters   Leichtmetallwerkstücke   mittels des
Metallspritzverfahrens mit Überzügen aus härterem Material versehen, wobei eine Flamme verwendet wurde, die Sauerstoff im Überschuss enthielt, so dass der aufgespritzte Überzug infolge aussergewöhnlicher
Verzunderung des aufgespritzten   Metalls ausserordentlich   hart war. Der aussergewöhnlich hohe Zunder- gehalt des Überzuges sowie die aussergewöhnliche Härte sind aber für manche Zwecke   richt   vorteilhaft. 



   Gemäss vorliegender Erfindung werden diese Nachteile der bisher bekannten Verfahren dadurch vermieden, dass beim Aufspritzen des Metalls eine Flamme verwendet wird, die Azetylen oder Dissous- gas im Überschuss von mehr als   1'25   Teilen C2H2 auf 1 Teil   O2   enthält oder es wird ein solcher Überzug mittels einer elektrischen Spritzpistole aufgebracht. Es wird dadurch ermöglicht, das aufzuspritzende
Metall gleichsam in naturbelassenem Zustand aufzutragen und eine Verzunderung zu vermeiden. Im
Gegensatz zu den oben beschriebenen bekannten   Verfahlen,   wird die Härte des aufgebrachten Überzuges nicht durch mehr oder weniger starke Verzunderung geregelt, sondern durch besondere Auswahl der zum Verspritzen benutzten Metallsorten bzw. deren Legierungen.

   Hiebei ist darauf Rücksicht zu nehmen, dass durch das Verspritzen nicht nur das Gefüge des aufgespritzten Metalls bzw. der Metallegierungen verändert wird, sondern ein mehr oder weniger starker Abbrand der Legierungsbestandteile auftritt. 



   Der Überzug kann daher je nach Wunsch so weich gemacht werden, dass er feil-oder drehbar ist, oder so hart, dass er nur mehr geschliffen werden kann. 



   Das erfindungsgemäss ausgebildete Verfahren kann bei den verschiedensten hiefür geeigneten
Maschinenteilen, Werkzeugen, Bauteilen usw. angewendet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Arbeitsflächen, Passflächen, Laufflächen u. dgl. an Maschinenteilen, Werkzeugen usw. wobei das Werkstück im Metallspritzverfahren mit einem für die Arbeits-, Passflächen u. dgl. geeigneten härteren Metall, wie beispielsweise Stahl, Eisen oder Bronze, überzogen wird und wobei die zum Schmelzen des aufzuspritzenden Metalls benutzte Flamme Azetylen oder Dissousgas im Überschuss enthält, dadurch gekennzeichnet, dass auf 1 Teil O2 mehr als 1'25 Teile C2H2 verwendet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT148472D 1936-01-07 1936-01-07 Verfahren zur Herstellung von Arbeitsflächen, Paßflächen u. dgl. an Maschinenteilen, Werkzeugen usw. AT148472B (de)

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