AT105041B - Verfahren zum Löten. - Google Patents
Verfahren zum Löten.Info
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Description
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Verfahren xnm Löten.
Es ist bekannt, ein Flussmittel zu verwenden, um metallische, durch Löten miteinander zu verbindende Flächen vorzubereiten bzw. vorzubehandeln. Wenn diese Flächen aber irgendwelche für Isolierzwecke benutzte Schutzüberzüge organischer Zusammensetzung, z. B. Anstriche oder von lackähnlicher Natur besitzen, war es bisher notwendig, zuerst diesen Überzug zu entfernen. In vielen Fällen wurde vorteilhaft ein von selbst in Fluss geratendes Lötmittel verwendet, bei dem ein Kern aus das Fliessen herbeiführendem Material, wie z. B. Harz vom Lot umgeben ist. Ein Lötmittel dieser Art ist speziell von Vorteil, wenn dünne elektrische Leiter oder Klemmen zu verbinden sind.
Diese Leiter sind aber häufig mit den oben genannten laekähnliehen Isolierüberzügen versehen, die entfernt werden müssen, bevor dieses selbstfliessende Lot auf die Oberfläche aufgetragen wird.
Die Erfindung hat den Zweck, einen Schutzüberzug von einer metallischen Fläche zu entfernen,
EMI1.1
biniert, wobei diese Kombination entweder gesondert oder als Kern für das Lot benutzt wird.
Verschiedene feste Materialien, wie Naphtalin, Anthrazen und ss-Napl1tol werden mit Vorteil als Hilfsmittel zum Beseitigen von lackähnlichen Überzügen, Firnissen oder An-trichen usw. verwendet, die von rein organischer Zusammensetzung sind, wie beispielsweise der zum Isolieren elektrischer Leiter verwendete schwarze Isolierlack und keine kieselhaltige oder andere metallische Produkte enthalten. Es wurde gefunden, dass diese Materialien mit dem häufig als Flussmittel benutzten Harz kombiniert werden können. Auf diese Weise wird ein festes Mittel erlangt, das mit Vorteil zum Beseitigen des Über- zuges und zum Vorbereiten der metallischen Oberfläche für das Auftragen des Lotes benutzt werden kann.
Es ist erwünscht, eine grösstmögliche Teilmenge von Naphtalin zu benutzen. Eine Mischung von naphthalin mit 2/3 Harz wurde als zufriedenstellend gefunden.
Die Wirksamkeit dieser und anderer ähnlicher Materialien als Lösungsmittel für feste Körper wird bei den Temperaturen, wie sie gewöhnlich beim Löten vorkommen, erheblich gesteigert. Es kann daher die Mischung, die irgendwelche dieser Materialien und das übliche harzige Flussmittel enthält, als Kern für ein Selbstflusslot benutzt werden. Wenn demnach das Lot mit Flussmittelkern auf die überzogene metallische Fläche aufgetragen und durch den üblichen Lötkolben erhitzt wird, so wird in einer einzigen Operation der Überzug beseitigt, die Oberfläche gereinigt und das Lot aufgetragen.
Durch Benutzung des angemeldeten Verfahrens entfällt gänzlich die sonst notwendige Arbeit zum Entfernen des Schntzüberzuges von den Flächen.
Bei der Herstellung der Lötverbindung kann das Lot durch Aufwickeln, Auflegen, Aufschieben od. dgl. auf den aus Harz und dem Lösungsmittel bestehenden Kern in gleicher Weise aufgetragen werden. wie dies bei Herstellung des üblichen Harzkemlotcs geschieht.
Es ist bekannt, Naphtalin und ähnliche Materialien als Reduziermittel beim Löten oder Schweissen von Metallteilen zu verwenden, wie dies z. B. im D. R. P. Nr. 318. 455 angegeben ist, während gemäss der Erfindung die Benutzung dieser Materialien lediglich als Mittel zum Entfernen von Isoliermaterial in Betracht kommt.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Löten von Metallen, die mit einem für Isolierzwecke benutzten, z. B. laekähnliehem Überzug von organischer Zusammensetzung versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT105041T | 1924-04-23 |
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| AT105041D AT105041B (de) | 1924-04-23 | 1924-04-23 | Verfahren zum Löten. |
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1924
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