AT201199B - Effektlack - Google Patents

Effektlack

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AT201199B
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Walter Marx & Co K G
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Effektlack   Als Anstrich von technischen Geräten, Maschinen und anderen Bauteilen werden häufig Effektlacke, sogenannte Hammerschlaglacke verwendet. 



  Zur Herstellung derartiger Lacke ging man bisher so vor, dass man dem Klarlack eine ausreichende Menge von Metallpigment in Schuppenform, vorwiegend Aluminium, Kupfer und Messing vom   
 EMI1.1 
   (1J ; Aufspritzen   auf horizontale Flächen geeignet. 



   Werden geneigte oder senkrechte Flächen gespritzt, so treten Ablauferscheinungen auf, welche die zunächst gebildeten Krater verzerren oder zum   völligen ZerHiessen bringen.    



   Dieser Erscheinung versuchte man bisher dadurch zu begegnen, dass man entweder schnell trocknende Lacksysteme mit steiler Viskositätskurve verwendet, im Bereich der höchstmöglichen Viskosität spritzt oder aus der Vielzahl der möglichen Bindemittel solche auswählt, welche mehr oder weniger ausgeprägte thixotrope Eigenschaften besitzen. 



   Man ist dadurch zu einer engen Auswahl von 
 EMI1.2 
 schmaler Viskositätsbereiche und festgelegter Arbeitsbedingungen gezwungen, was dem Hammer- 
 EMI1.3 
 den, was oft einen einschneidenden Verzicht auf höchste Anstrichqualität und rationelle Preisgestaltung bedeutet. Auch führen geringe, in der Praxis nicht vermeidbar Abweichungen von den ge- 
 EMI1.4 
   (Hammersehlaglack),   der vorzugsweise für das Aufspritzen auf nicht horizontale Flächen geeignet ist. 



  Ein solcher besteht aus Klarlack, einer   Metallschun-   penpigmentpaste, einem Lösungsmittel und gegebenenfalls einer Siliconfettdispersion und Farbstoffen. Die Erfindung besteht darin, dass die zur Herstellung des Lackes zu verwendende Pigmentpaste (neben dem Lösungsmittel) aus   Metallpig-   ment in Schuppenform (beispielsweise Aluminium, Kupfer oder Messing) besteht, in dem die Metallteilchen mit einem organophilen Alkylammoniumbentonit in solvatisierter   Gelform umhüllt   sind. Eine derartige Paste lässt sich mit den üblichen Klarlacken mischen, wodurch ein qualitativ hochwertiger Hammerschlaglack erzielt wird, der auch auf nicht horizontalen Flächen keine Verzerrung oder   Zerstörung     der Krater"aufweist.   



   Gemäss einem Ausführungsbeispiel wird eine, in einem   erfindungsgemässe   hergestellten Lack verwendete Paste aus 26   Gew.-%   feinen Aluminiumschuppen, wie sie für Hammerschlaglacke als bekannt vorausgesetzt werden, 14   Gew.-%   hocharomatischen   Lösungsbenzin, 10 Gew. -% Dimethyl-   
 EMI1.5 
 ! decylammoniumbentonit,ammoniumbentonites kann beispielsweise entweder bereits während der Nassvermahlung der Metallschuppen in der Kugelmühle erfolgen oder es wird dem fertigen Schuppenpigment das pastöse Gel einverleibt, welches mit allen oder einem Teil der Lösungsmittel solvatisiert wird. 
 EMI1.6 
 spiel ist besonders geeignet für lufttrocknende und ofentrocknende Bindemittel, welche vorwiegend   benzin-und benzohlkohlenwasserstoffverträglich'    sind. 



   Eine Metallpaste, welche besonders für stark polare Reaktionslacksysteme und Nitrolacke geeignet ist, besteht gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel aus   : 30, 2 Gew. -% feinen Aluminiumschup- I   pen,   11, 5 Gew.-% Octadecylammoniumbentonit.   



  46,8 Gew.-% Butylacetat und 11, 5 Gew.-% Toluol (Paste II). 



    Die Zugabe des Octadecylammoniumbentonits kann, wie beim ersten Ausführungsbeispiel be-    schrieben, entweder während der Mahlung   del   Aluminiumschuppen oder in die bereits fertige Paste erfolgen. 



   Die Herstellung des    erfindungsgemässen Lackes (   wird durch weitere Ausführungsbeispiele, die sich auf fertige Lacke beziehen, erläutert, wobei die oben genannten   Pasten-Ausführungsbeispiele   (Paste J und II) verwendet werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Lack-AusführungsbeispielI :

   
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Gew.-Teile
<tb> Styrolisiertes <SEP> Alkydharz <SEP> 34
<tb> Athylacetat <SEP> 21
<tb> 10% <SEP> ige <SEP> Siliconfettdispersion <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> Paste <SEP> II <SEP> 6,2
<tb> Kobaltoctoat <SEP> 0, <SEP> 45 <SEP> 
<tb> Toluol <SEP> 37
<tb> Farbstoff <SEP> nach <SEP> Bedarf
<tb> 
 Lack-Ausführungsbeispiel   II :   
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> < ew.-ieile
<tb> Handelsüblicher <SEP> Nitrolack <SEP> 20
<tb> Paste <SEP> II <SEP> 2
<tb> Butylacetat <SEP> 10
<tb> Farbstoff <SEP> nach <SEP> Bedarf
<tb> 10%ige <SEP> Siliconfettdispersion <SEP> 0,2
<tb> 
 Lack-Ausführungsbeispiel III :

   
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> Gew.-leile
<tb> Fettsäuremodifiziertes <SEP> Athoxylinharz <SEP> 13
<tb> Paste <SEP> I <SEP> 2
<tb> Xylol <SEP> 19
<tb> Kobaltoctoat <SEP> 0,1
<tb> Farbstoff <SEP> nach <SEP> Bedarf
<tb> 10 <SEP> ige <SEP> Siliconfettdispersion <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 
 Lack-Ausführungsbeispiel IV: 
 EMI2.4 
 
<tb> 
<tb> stew.- <SEP> 1 <SEP> elle <SEP> 
<tb> Athoxylinharz <SEP> 11
<tb> Athylacetat <SEP> 6
<tb> 
 
 EMI2.5 
 
<tb> 
<tb> Paste <SEP> II <SEP> 2, <SEP> 75 <SEP> 
<tb> 10% <SEP> ige <SEP> Siliconfettdispersion <SEP> 0, <SEP> 04 <SEP> 
<tb> Aminhärter <SEP> 5, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> Farbstoff <SEP> nach <SEP> Bedarf
<tb> 
 
PATENTANSPRÜCHE : 
1.

   Effektlack, der den Hammerschlageffekt zeigt und der aus Klarlack, einer Metallschuppenpigmentpaste, einem Lösungsmittel und gegebenenfalls einer   Si ! iconfettdispe ? sion   und Farbstoffen be- 
 EMI2.6 
 teilchen mit einem, mit Hilfe einer organischen Solvatationsflüssigkeit gequollenen Gel von Alkylammoniumbentoniten umhüllt sind.

Claims (1)

  1. 2. Effektlack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das in der Metallschuppenpigmentpaste verwendete Gel aus Dimethyl-Di- octadecylammoniumbentonit besteht.
    3. Effektlack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das in der Metallschuppenpigmentpaste verwendete Gel aus Octadecylammoniumbentonit besteht.
    4. Effektlack nach den Ansprüchen 1. 2 und 3, EMI2.7
AT201199D 1957-11-02 1957-11-02 Effektlack AT201199B (de)

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