AT147620B - Nahtloser Gummihandschuh. - Google Patents

Nahtloser Gummihandschuh.

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  Nahtloser Gummihandschuh. 



   Es ist bekannt, Gummihandschuhe durch Tauchen von Glas-oder Porzellanformen in Gummilösung oder in natürlichen oder künstlichen Kautschukdispersionen und darauffolgender   Trocknung und Vul-   kanisation herzustellen. Die fertigen Handschuhe werden sodann von den Formen abgezogen und haben nun die Gestalt der Tauchform. Bisher stellte man diese Handschuhe derart her, dass sie die Form einer flachgestreckten Hand hatten, wobei der Daumen und die übrigen Finger sich eng nebeneinanderliegend in paralleler Lage befanden. Dieser Form des Handschuhes haften verschiedene Mängel an. 



   Bei der Ruhelage der menschlichen Hand sowie bei den häufigsten Arbeitsbewegungen der Hand, wie Ergreifen oder Halten eines Gegenstandes, befindet sich der Daumen in schräg abstehender Stellung zu der Ebene der übrigen Finger, wodurch der Gummi des Handschuhes gedehnt wird. Durch diese der Hand nicht angepasste Form des Handschuhes ist der Daumen sowohl in der Ruhelage der Hand unter
Spannung gehalten als auch bei der Arbeitsbewegung dauernd behindert. 



   Auch bei der Erzeugung des Gummihandschuhes der bisher gebräuchlichen Form mit dem Daumen in paralleler und naher Stellung zu den übrigen Fingern ergeben sich Schwierigkeiten. Es bilden sich nämlich zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger beim Tauchen der Form in die Gummilösung so-   genannte "Schwimmhäute".   Man trachtet   nachträglich,     diese"Schwimmhäute"zum   Platzen zu bringen, doch bieten dieselben oft zu Fehlfabrikaten Anlass. 



   Gegenstand dieser Erfindung ist nun ein Gummihandschuh, der gegenüber der früheren Form sowohl für die Erzeugung als auch beim Gebrauch Vorteile bietet. Bei dem Handschuh gemäss der Erfindung befindet sich der Daumen zu der Ebene der übrigen Finger des Handschuhes in schräg abstehender Lage, wobei zweckmässig die Ebene durch Daumen und Zeigefinger zu der Ebene der übrigen Finger senkrecht steht. Der Daumen bildet hiebei einen Winkel von etwa 10 bis   45 ,     zweckmässig   etwa   30 ,   mit der Ebene der übrigen Finger des Handschuhe. Diese Stellung des Daumens entspricht der Haltung der Hand in der Ruhelage und auch bei den meisten Arbeitsbewegungen, wie Erfassen und Halten eines Gegenstandes.

   Daraus ergibt sich, dass der Daumen in der natürlichen und in der Gebrauehsstellung fast keine Spannungen durch den Handschuh erfährt, die ihn von dieser Lage wegziehen wollten. 



   Auch bei der Erzeugung des erfindungsgemässen Handschuhes mit schräg wegstehendem Daumen sind Vorteile ersichtlich. Durch die grössere Entfernung des Daumens von den übrigen Fingern der Tauchform wird die Bildung   von Schwimmhäuten"zwischen   dem Daumen und dem Zeigefinger vermieden. 
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 Linien zeigen die Lage des Daumens bei der bisher üblichen Ausführung des sogenannten anatomisch gebauten Handschuhe. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Nahtloser Handschuh mit Daumenstellung ausserhalb der Ebene der übrigen Finger, zweckmässig in einer zur Ebene der übrigen Finger senkrecht stehenden Ebene, dadurch gekennzeichnet, dass der Daumen des Handschuhes zur Ebene der übrigen Finger unter einem Winkel von etwa 10 bis 45 , zweckmässig etwa 30 , geneigt ist. EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT147620D 1935-05-25 1935-05-25 Nahtloser Gummihandschuh. AT147620B (de)

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