AT147298B - Einrichtung zur lösbaren Verbindung von Gläsern, insbesondere von Spiegeln, wie Hohlspiegel u. dgl., mit einem Fassungsring bzw. mit dem sie tragenden Gehäuse od. dgl. - Google Patents

Einrichtung zur lösbaren Verbindung von Gläsern, insbesondere von Spiegeln, wie Hohlspiegel u. dgl., mit einem Fassungsring bzw. mit dem sie tragenden Gehäuse od. dgl.

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AT147298B
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  Einrichtung zur lösbaren Verbindung von Gläsern, insbesondere von Spiegeln, wie Hohlspiegel u. dgl., mit einem Fassungsring bzw. mit dem sie tragenden Gehäuse od. dgl. 
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 bei dieser losen Führung etwas von der   Aufnahmefläche   abheben, mit seinem Rand über den Vorsprung 6 herauskommen und herunterfallen. Dies würde bei Blechspiegeln nicht stören, aber bei Glasspiegeln zum Zerbrechen führen. 



   Diese Nachteile werden gemäss der Erfindung beseitigt und ist bei dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel der Glasspiegel in einem Metallring 7 eingesetzt, der statt der bisher bekannten einfachen Stifte 2,3 einen Federdraht 8 enthält, der in Form einer Haarnadel abgebogen ist, aber ungleichlange Schenkel aufweist. Der lange   Schankel   ist mit dem Befestigungsring 7 des Spiegels fest verbunden und, wie Fig. 3 zeigt, in Normalstellung etwas nach vorne geneigt, so dass er über die Auflagefläche des Spiegels hinausgeht, solange die Feder nicht in die Befestigungsröhre 9 eingeschoben ist.

   Der kurze Schenkel des haarnadelähnlichen Stiftes bildet mit dem langen Schenkel einen Winkel von etwa   30 .   Sobald die Federn in die   Befestigungsröhrchen   9 eingeschoben werden, gelangen ihre Schenkel in die in Fig. 4 gezeichnete Lage und damit in einen gespannten Zustand. Die Feder wirkt sodann in doppelter Weise. Einmal legt sie sich an die Wandung des   Aufnahmeröhrchens   9 eng an und übt einen starken Druck auf diese aus, so dass der Spiegel schwer verschiebbar wird und damit schon gegen das Herausfallen gesichert ist.

   Weiters bewirkt das Vorbiegen des langen Schenkels der Feder im Ruhezustand   über die Anlagefläche hinaus,   dass der Spiegel, wenn die Federn in die Aufnahmeröhrehen eingeführt sind, fest gegen die Auflagefläche gedrückt wird und unter Einfluss seines Eigengewichtes sich nicht von der Auflagefläche abklappen kann und damit seine Sicherung durch den Vorsprung 6 (Fig. 1) verliert. Der Spiegel wird daher gemäss der Erfindung unter Überwindung eines entsprechenden Widerstandes, der zur Spannung der Feder dient, eingeführt und ist dann durch die Federspannung in doppelter Hinsicht gegen Herausfallen gesichert. 



   Gemäss der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform soll ein Glasspiegel, insbesondere ein Glashohlspiegel, mit seinem massiven Fassungsring, der gegebenenfalls mit einem Gehäuse fest oder abnehmbar verbunden ist, auf einfache Weise fest verbunden werden. Die Sicherung des Spiegelrandes durch einen Rand aus gesicktem Metallblech ist nicht so zweckmässig wie die Verwendung eines massiven Fassungsringes, weil ersterer keine so grosse Festigkeit in sich selbst hat und daher mehr durch den Glasspiegel gestützt wird, der selbst Beanspruchungen durch Druck nicht gewachsen ist. Auch hat ein um den Rand des Spiegels gelegtes Metallband den Nachteil, dass es bei zu festem Anliegen und starken Temperaturänderungen den Spiegel verspannen kann, was oft zum Bruch des Spiegels führt. 



   Gemäss der dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wird, wie die Fig. 5 und 6 zeigen, der Spiegel fest und doch federnd auf eine sehr einfache Weise gehalten. Es bedeuten in Fig. 5 in einem Schnitt 11 den Fassungsring, 12 einen Schnitt durch den Glasspiegel und 13 eine Feder, die zweckmässig aus Tombakblech hergestellt ist. Dieses Federblech besteht aus zwei vorzugsweise ungleichlangen Schenkeln, die in Normalstellung so gebogen sind, dass sie einen grösseren Winkel einschliessen, als Fig. 5 zeigt. Der kürzere Schenkel des Federblechs 13 ist nahe seinem Ende nach auswärts ausgebogen, so dass er mit dieser Knickstelle in eine entsprechende Vertiefung des Fassungsringes 11 einspringen kann. 



  Durch Einschieben des Federblechs 13 in den Zwischenraum zwischen Fassungsring und Hohlspiegel werden die beiden Schenkel des Federblechs entgegen der Federwirkung einander genähert und legen sich fest gegen Fassungsring und Spiegel, beide Teile gegeneinander sichernd. Das Federblech 13 kann aus seiner Lage innerhalb des Fassungsringes nicht heraustreten, weil es durch Eingreifen in die Vertiefung festgehalten ist. Der Spiegel kann sich aus den Federblechen nicht lösen, weil diese in ihrer gespannten Stellung auf ihn einen Druck ausüben, der ihn gegen die Auflagefläche des Spiegels am unteren Rande des Fassungsringes presst. Der Druck ist hiebei derart leicht, dass er keine Verspannung des Spiegels bewirken kann. Es genügt, drei derartiger Federbleche zu verwenden, um den Spiegel vollkommen fest mit dem Fassungsring zu verbinden.

   Dies geschieht ganz leicht, wenn man zunächst den Spiegel lose in den Fassungsring einlegt und dann die Federn eingedrückt werden, die den Spiegel nicht nur festhalten, sondern auch zum Fassungsring zentrieren. Hiebei braucht der Spiegel nicht, wie in der Zeichnung dargestellt, vollkommen an dem Innenrand der Fassung anliegen, sondern es kann ein gewisser Abstand zum Ausgleich von Temperaturunterschieden verbleiben.

   Ein weiterer Vorteil ist, dass der Spiegel bei normaler Stellung der Federn nur leicht gegen den Rand gedrückt wird, entsprechend der gemeinsamen Resultante der von den drei Federn ausgeübten Kräfte, dass aber gegen das Herausfallen des Spiegels aus der Fassung ein praktisch fast unbegrenzter Widerstand geleistet wird, weil die Federn durch die Ausnehmungen festgehalten sind und der Spiegel nur bei Abscheren der innen anliegenden Bleche entfernt werden könnte. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur lösbaren Verbindung von Gläsern, insbesondere von Spiegeln, wie Hohlspiegel od. dgl., mit dem Fassungsring bzw. mit dem sie tragenden Gehäuse od. dgl., gekennzeichnet durch ein oder mehrere federnde Haltestücke, z. B.   Draht-oder Blechklammern , , welche   sich einerseits an dem Gehäuse, anderseits an dem Spiegel od. dgl. bzw. seinem Fassungsring abstützen.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Drähte (8) aus federndem Material hergestellt und haarnadelförmig zurückgebogen sind, so dass nach dem Ein- <Desc/Clms Page number 3> schieben des gekrümmten Teiles des Federdrahtes in die Führungsröhrchen (9) beide Schenkel des Drahtes federnd beansprucht werden, wodurch sowohl der Spiegel gegen die Auflagefläche gedrückt als auch ein Herausziehen des Spiegels aus der Führung erschwert wird.
    3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Spiegel (12) und dem Fassungsring (11) ein oder mehrere federnde Streifen (13) aus Metallband einschiebbar sind, die derart gebogen sind, dass sich der eine Schenkel des Bandes federnd gegen den Spiegel legt und der andere Schenkel federnd gegen den Fassungsring gedrückt wird und durch eine gekröpfte Stelle gegen eine entsprechende Ausnehmung im Fassungsring gesichert wird. EMI3.1
AT147298D 1935-12-09 1935-12-09 Einrichtung zur lösbaren Verbindung von Gläsern, insbesondere von Spiegeln, wie Hohlspiegel u. dgl., mit einem Fassungsring bzw. mit dem sie tragenden Gehäuse od. dgl. AT147298B (de)

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