AT146922B - Verfahren zum Klären von Industrie- und Stadtabwässern. - Google Patents
Verfahren zum Klären von Industrie- und Stadtabwässern.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Klären von Industrie-und Stadtabwässern. Die Klärung von Industrie-und Stadtabwässern u. dgl., die geringe Feststoffmengen in suspendierter Form enthalten, wie z. B. das in Brikettfabriken auffallende Braunkohlenschlammwasser, bereitet grosse Schwierigkeiten, da die in den Abwässern enthaltenen Feststoffteilchen infolge ihrer geringen Grösse schwer zum Absinken zu bringen sind. Da anderseits der Feststoffgehalt dieser Abwässer zu gering ist, um sie durch Filtration klären zu können, so werden im allgemeinen die Abwässer dieser Art mit den darin enthaltenen Feststoffmengen der Vorflut zugeführt. Hiedurch wird einerseits die Reinheit der Flusswässer beeinträchtigt und anderseits gehen wertvolle Bestandteile mit den Abwässern verloren. Die Erfindung betrifft ein Verfahren, nach dem die in den Abwässern enthaltenen Feststoffteile mittels Schwimmaufbereitung, u. zw. insbesondere nach dem Schaumschwimmverfahren, ausgeschieden werden. Gemäss der Erfindung sollen den Abwässern, vorzugsweise in Gegenwart von flockenbildenden Mitteln, Abfallstoffe der Holzschliff-, Zellstoff-oder Papierindustrie zugesetzt werden. Die in den Abwässern enthaltenen Feststoffteile werden durch die aufsteigenden Luftbläschen des in die Flüssigkeit eingeführten Schaumes an die Oberfläche getragen und bilden eine mit Schaum durchsetzte Schlammschicht, die mittels an sich bekannter Vorrichtungen abgeschöpft werden kann. Durch die erfindungsgemässe gleichzeitige Einführung der genannten Abfallstoffe, die in der Hauptsache Fasern und schleimige Bestandteile enthalten, und der flockenbildenden Mittel werden in dem Abwasser voluminöse, die feinen Feststoffe in sich einschliessende Zusammenballungen erzeugt, die die günstigste Vorbedingung zum Anheften der Luftblasen und damit zur Ausübung des Schwimmverfahrens darstellen. Die Flocken werden in bekannten Abscheidevorrichtungen, nachdem sie an der Oberfläche der Abwässer sich abgesetzt haben, abgeschieden. Durch das Verfahren nach der Erfindung werden die Vorbedingungen zur Ausübung des Schwimmverfahrens bei Abwässern verbessert, und es werden dazu grösstenteils Mittel verwendet, die als minderwertiger Abfall in der Holzschliff-und Papierfabrikation vorhanden sind. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Klären von Industrie-und Stadtabwässern mittels Schwimmaufbereitung, insbesondere nach dem Schaumschwimmverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass den Abwässern Abfallstoffe der Holzschliff-, Zellstoff-oder Papierindustrie zugesetzt werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass flockenbildende Mittel zugesetzt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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1935
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