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Beschlag, insbesondere für die Absätze von Bergschuhe.
Gegenstand der Erfindung ist ein Beschlag, insbesondere für die Absätze von Bergschuhe. Er kann jedoch mit Vorzug als Beschlag für Zugtiere, Reittiere bzw. Saumtiere benutzt werden.
Erfindungsgemäss ist am Absatz ein hufeisenförmiges Absatzeisen befestigt, dessen am Absatz aufliegende Fläche Einkerbungen aufweist, wodurch Öffnungen gebildet werden, zum Einschieben von mit entsprechenden Flanschen versehenen, das Absatzeisen dreiseitig umgebenden U-förmigen Beschlagnägeln.
Die Zeichnung zeigt mehrere beispielsweise Ausführungsformen des erfindungsgemässen Beschlages.
Die Fig. 1 ist eine Ansicht von unten von zwei ersten Ausführungsformen. Die Fig. 2 und 3 zeigen im Querschnitt bzw. schaubildlich einen Teil der Fig. 1. Die Fig. 4 zeigt schaubildlich einen Beschlagnagel anderer Ausführungsform. Die Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Beschlagnagels und die Fig. 6 eine weitere Ausführungsform eines Besehlagnagels am Absatzeisen. Die Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform des Absatzeisens, desgleichen die Fig. 8, 9. 10 und 11. Die Fig. 12-14 zeigen eine besondere Ausbildung der Beschlagnägel bzw. des Absatzeisens zur Aufnahme von Befestigungsstiften.
Die dargestellten Beispiele beziehen sieh alle auf das Beschlagen eines Schuhabsatzes.
Gemäss der in den Fig. 1-3 enthaltenen ersten Ausführungsform besteht der Beschlag aus einem hufeisenförmigen Absatzeisen 9, welcher mit Hilfe von Schrauben 11 am Absatz 10 befestigt ist. Dieses Eisen wurde durch Biegen eines Stückes Bandeisen hergestellt.
Die am Absatz liegende Fläche des Bandeisens hat stellenweise Einkerbungen 12, die mit der Absatzfläche Einschuböffnungen bilden, denen jeweils eine Ausnehmung an der äusseren Seitenfläche des Bandeisens entspricht.
In den so gebildeten Öffnungen und Ausnehmungen werden die eigentlichen Beschlagnägel13, 14 eingeschoben, die zweckentsprechend mit entsprechenden Flanschen U-förmig ausgebildet sind, so dass sie das Bandeisenstück dreiseitig umgeben. Das Bezugszeichen 13 bezieht sich auf den U-förmigen Teil, das Bezugszeichen 14 entspricht dem an einem Schenkel dieses Teiles angenieteten Stollen.
Sich durch beide Beschlagnagelschenkel und durch das Absatzeisen hindurcherstreckende Boh-
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fernt bzw. ausgewechselt werden. Zu diesem Zweck sind die Beschlagnägel mit Einkerbungen 17 ver- sehen, die es erlauben, die U-förmigen Stifte mit einem spitzigen Werkzeug zu untergreifen.
Rechts unten in Fig. 1 ist eine zweite Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, die nicht nur durch die Gestalt des Beschlagnagels von der erstbeschriebenen abweicht, sondern in der
Hauptsache dadurch, dass letzterer von innen her auf das Bandeisen eingeschoben wurde, anstatt von aussen her wie im erstbeschriebenen Fall. Hier muss also die Ausnehmung an der Seitenfläche des Band- eisens innen liegen.
Der hier dargestellte Beschlagnagel. M entspricht der Ausführungsform gemäss Fig. 4 und besteht aus einem Stück gebogenem Stahlblech.
Aus einem Stück kann man die Beschlagnägel auch z. B. gemäss Fig. 5 ausführen, durch seit- liches Umbiegen der Stollen 20, 21 an dem einen Schenkel eines U-förmigen Stahlbleehstückes 19.
Die Fig. 6 zeigt am Absatzeisen 26 eine Ausführungsform 22 eines Beschlagnagels, das dem
Nagel 13, 14 der Fig. 1 ähnlich ist und gleichfalls mit angenietetem Stollen 24 versehen ist. Nur sind hier
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beide Schenkel 2. 3, 25 des U-förmigen Teiles ungleich lang, u. zw. ist der aussen am Absatzeisen liegende Schenkel 2. 3 von solcher Länge, dass er nach dem Einsetzen des Nagels in 27 über die freie Kante des Absatzeisens umgebogen werden kann.
Leichter wird das Absatzeisen, wenn man es aus Aluminium herstellt. Eine besondere Ausführungs- form davon zeigt die Fig. 7, gemäss welcher das Absatzeisen, das hier nur teilweise dargestellt ist, gegen innen zu gerichtete Verlängerungen 28 der Schenkel besitzt, die gleichfalls Einkerbungen zur Aufnahme von Beschlagnägeln wie M aufweisen.
Da sich die Schenkelenden 29 (s. Fig. 1) des Absatzeisens ziemlich rasch abnutzen, insbesondere wenn das gewählte Material Aluminium ist, so kann man sie gemäss Fig. 8 und 9 verstärken, indem an jedem Ende. 30 ein Wulst 31 vorgesehen wird.
Die Fig. 10 und 11 zeigen wie man ausser dem Wulst, der hier mit 33 bezeichnet ist, noch eine die Absatzeisenschenkel verbindende Brücke M, 36 vorsehen kann, welche die freie Kante des Absatzes 3-5 schützt und mit Hilfe von Griffen 37 bis in die Sohle 38 reicht.
Das Bohren der Beschlagnägel zwecks Einsetzen der U-förmigen Stifte kann gemäss der Aus- führungsform nach Fig. 12 vermieden werden. Der hier dargestellte Bfschlagnagcl, demjenigen der Fig. 4 ähnlich, besitzt bloss einander gegenüberliegende Einschnitte. 39, in welche die Schenkel des U-förmigen Stiftes zu liegen kommen, während dessen Schaft sich in die Nut 40 legt. Gemäss Fig. 13 und 14 ist weder der Beschlagnagel noch das Absatzeisen 43 gebohrt, sondern es besitzen beide Einschnitte (44 am Absatzeisen) für die Schenkel 42 des Stiftes. Bedingung ist nur, dass der äussere Schenkel 41 des Beschlagnagels von solcher Länge ist, dass er über die Absatzeisenkante hinausragt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Beschlag, insbesondere für die Absätze von Bergschuhen, dadurch gekennzeichnet, dass am Absatz (10) ein hufeisenförmiges Absatzeisen (9) befestigt ist, dessen am Absatz aufliegende Fläche Einkerbungen (12) aufweist, wodurch Öffnungen gebildet werden zum Einschieben von mit entsprechenden Flanschen versehenen, das Absatzeisen dreiseitg umgebenden, U-förmigen Beschlagnägeln (z.B.13,14).