AT146737B - Mehrfachbandspinner. - Google Patents

Mehrfachbandspinner.

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AT146737B
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intervertebral discs
intervertebral
brake
brake plates
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Felten & Guilleaumefabrik Elek
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Mel1rfacl1bandspinner.   



   Die Erfindung bezieht sich auf   Mehrfachbandspinner   mit zur Spinnerachse gleichachsig angeordneten Bandscheiben. 



   Bei den bekannten Mehrfachbandspinnern dieser Art ist die Spinnerachse lotrecht. Die Bandscheiben liegen bei ihnen aufeinander. Zur Erzielung der notwendigen Bremsung der Scheiben werden die Bänder von je zwei übereinanderliegenden Bandscheiben in entgegengesetzten Richtungen abgezogen. Diese Bandspinner haben den Nachteil, dass die gleichzeitig auf die einzelnen Scheiben wirkenden Bremsmomente voneinander stark verschieden sind. Während nämlich die mittleren Scheiben oben und unten von den Nachbarscheiben gebremst werden, wird die oberste Bandscheibe nur durch die darunterliegende Scheibe, die unterste einerseits durch die darüberliegende Scheibe und anderseits durch den metallischen Spinnteller gebremst.

   Ein weiterer Grund für die Verschiedenheit der Bremsmomente ist die Ungleichheit der auf die   Berührungsflächen   der Scheiben wirkenden Drücke, deren Grösse von der Anzahl der über den betreffenden Flächen liegenden Scheiben abhängig ist. Dieser Nachteil kann allerdings dadurch verringert werden, dass der Bandscheibenstapel durch ein so   grosses   Gewicht belastet wird, dass diesem gegenüber das Eigengewicht der Bandscheiben vernachlässigt werden kann. Die verschiedene Bremsung der Bandscheiben bringt ungleiche Spannungen in den dem Kern zulaufenden Bändern mit sich. Dies verursacht Störungen während des Spinnvorganges und ergibt ein ungleichmässig umsponnenes Erzeugnis. 



   Gemäss der Erfindung werden untereinander   gleichmässigere   Bandspannungen dadurch erzielt, dass zwischen je zwei benachbarten Bandscheiben eine Bremsplatte angeordnet wird, die z. B : aus Metall besteht, so dass sieh alle Bandscheiben nur an   Metallflächen   reiben. Wenn sämtliche Bremsplatten gegenüber dem Spinnteller unverdrehbar angeordnet werden, ist es nicht nur   gleichgültig,   ob die Bänder benachbarter Scheiben in gleichen oder entgegengesetzten Richtungen abgezogen werden, sondern es wird dadurch auch eine bestimmte Relativgeschwindigkeit zwischen den Bandscheiben und den Bremsscheiben festgesetzt, was besonders dann von Vorteil ist, wenn der Reibungskoeffizient stark von der Geschwindigkeit abhängt. Die Bremsplatten können eine beliebige Form haben, z. B. Kreis-, Sternoder Streifenform.

   Zur Erzielung möglichst gleicher Bremswirkungen auf alle Bandscheiben ist es zweckmässig, der wirksamen Bremsfläche des Spinners die gleiche Form zu geben wie denen der Bremsplatten und für alle bremsenden Teile Material mit dem gleichen Reibungskoeffizienten gegenüber den Bandscheiben zu verwenden. 



   Die Nachteile der bekannten Bandspinner werden am wirksamsten vermindert, wenn bei Anwendung der bereits geschilderten Massnahmen überdies noch Vorsorge getroffen wird, dass die auf die einzelnen Bandscheiben wirkenden Druckkräfte gleich gross sind. Zu diesem Zweck wird die Bandspinnerachse waagrecht angeordnet und als Anpresskraft (Bremskraft) der Druck einer oder mehrerer Federn benutzt, die in der Richtung der Spinnerachse auf das Bandscheibenpaket wirken. Um zu erreichen, dass diese Wirkung auf sämtliche Bandscheiben gleich ist, müssen die Bremsplatten in der Achsrichtung des Spinners frei beweglich sein, so dass sie im betriebsfertigen Zustande des Spinners beiderseitig an den benachbarten Bandscheiben anliegen und den Federdruck von einer Bandscheibe auf die andere übertragen. 



   Auch bei lotrechter Anordnung der   Spinnerachse   lässt sich erreichen, dass die auf die einzelnen Bandscheiben wirkenden Druckkräfte gleich gross sind. Dies ist dadurch möglich, dass den Bremsplatten eine solche Form gegeben wird, dass im betriebsfertigen Zustande des Spinners zwischen der Oberseite 

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 jeder Bandscheibe und der Unterseite der darüber angeordneten, als Träger für die nächste Bandscheibe dienenden Bremsplatte ein Zwischenraum bleibt. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass auf jede Bandscheibe als Anpresskraft (Bremskraft) nur ihr Eigengewicht wirkt, was bei Verwendung gleich grosser Bandscheiben die Gleichheit der Bremskräfte zur Folge hat.

   Sollte das Eigengewicht der Scheiben zu ihrer Bremsung nicht genügen, so kann durch Auflegen plattenförmiger Gewichte auf jede Bandscheibe die notwendige Vergrösserung der Bremskräfte erreicht werden. Ein anderes Mittel zur Vergrösserung der Bremsung ist die Anordnung von Bremsbelägen auf den Bremsflächen. 



   Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, u. zw. in Fig. 1 einen Mehrfachbandspinner mit waagrechter und in Fig. 2 einen solchen mit lotrechter Spinnachse. 



   Am Maschinenständer   J ! (Fig. l)   ist eine hohle Achse 2 mittels eines Keiles 3 befestigt. Auf der Achse 2 läuft der Spinner 4. Er wird durch Kette und Kettenrad 5 angetrieben und kann nach Lösen des Stellringes 6 von der Achse 2 abgezogen werden.   Die Bandscheiben a, b, c,   sind auf die Nabe des Spinners lose aufgeschoben. Keinringe 7 verhindern ein Festlaufen der Bandscheiben während des Spinnens. Zwischen je zwei Bandscheiben ist eine Bremsplatte 8 angeordnet. Eine Bremsplatte 9 und ein Vorsprung 10 am Teller des Spinners dienen dazu, bei den aussen liegenden Bandscheiben a,   il   die gleichen Bremsverhältnisse zu schaffen wie bei den innen liegenden. Sämtliche Bremsplatten sind durch die Bolzen 11, 12 gegenüber dem Teller des Spinners unverdrehbar gehalten, in der Richtung der Spinnerachse aber frei beweglich.

   Durch die auf den Ring 15 drückende Blattfeder 13 wird ein auf alle Bandscheiben und Bremsplatten gleichmässig wirkender Druck ausgeübt. Die Grösse dieses Druckes kann durch Verstellen des Stellringes 14 oder durch Austauschen der Blattfeder 13 nach Bedarf eingestellt werden. Die während des Spinnens verbrauchten   Bandscheiben müssen durch   neue Scheiben ersetzt werden können. Zu diesem Zweck sind die Teile   8,   9,   13, 14, 15 mit radiale'n Schlitzen   versehen, so dass sie von dem zu umspinnenden Kern 16 seitlich abgenommen werden können. Der Kern   16,   z. B. ein bereits teilweise isolierter Kabelleiter, wird durch die   Auszugvorrichtung   in der durch den Pfeil angegebenen Richtung gezogen.

   Am Teller des Spinners sind zwei Langbolzen 17, 18 befestigt, die als Träger für die auf ihnen verschiebbaren und verschwenkbaren Bandführungsbolzen 19, 20 dienen. Da die Bandführung bei allen Bändern gleich ist, genügt es, den Weg eines Bandes, z. B. des Bandes   a',   zu verfolgen. 



  Das Band   a'läuft   von der Bandscheibe a zunächst in der Ebene der Scheibe zum ersten Führungsbolzen 19 a, dann entlang des Langbolzens 17 zum zweiten Führungsbolzen 20 a und von dort zu dem zu umspinnenden Leiter 16. Der in Fig. 1 dargestellte Spinner stellt nur einen Teil einer   Umbänderungs-   maschine dar ; diese besteht aus einer Reihe aufeinanderfolgender Mehrfachbandspinner gleicher Konstruktion. Die Reservebandscheiben   al, bs   sind auf dem auskragenden Hohlachsenstumpf angeordnet. Zum Ersatz der verbrauchten Bandscheiben sind der Stellring   14,   die Blattfeder 13 und der Ring 15 von der Spinnernabe abzuschieben und dann von dem zu umspinnenden Leiter seitlich abzunehmen. In gleicher Weise werden die Bremsplatten 9, 8 entfernt.

   Nun ist es   möglich,   die neuen Bandscheiben und die Teile   8,   9, 15, 13, 14 auf die Nabe des Spinners aufzuschieben, wobei die an ihrem Platz verbliebenen Kernringe   ? in   die neuen Bandscheiben einzusetzen sind. 



   Fig. 2 zeigt einen Mehrfachbandspinner mit lotrechter Achse. Der Spinner l'wird mittels des Zahnrades 2'angetrieben. Der zu umspinnende Kern, z. B. ein Draht   3',   wird von unten her durch die hohle Achse des Spinners zugeführt. Die Bandscheiben a, b,   c   werden auf die Spinnerhohlwelle lose aufgeschoben. Zur Verhinderung des Festlaufens der Bandscheiben während des Spinnens dienen die Kernringe   4'.   Die zwischen den Bandscheiben angeordneten Bremsplatten   5',   6'sind durch den Bolzen   y   gegenüber dem Spinnteller unverdrehbar gehalten. Sie besitzen eine derartige Form, dass sie sich gegen den Spinnteller abstützen und über den Bandscheiben a, b je einen freien Raum lassen. Infolge dieser Anordnung werden die Scheiben a, b, c lediglich an ihren Auflagerflächen gebremst.

   Um bei der am Spinnteller liegenden Scheibe gleiche Bremsverhältnisse wie bei den andern Scheiben zu erhalten, ist am Spinnteller ein Vorsprung 8'vorgesehen, dessen Begrenzungsform so gewählt ist, dass seine wirksame Bremsfläche die gleiche Form hat wie die wirksamen Bremsflächen der Bremsplatten. Beim Betrieb 
 EMI2.1 
 angeordnet. Zum Ersatz der verbrauchten Bandscheiben durch neue Scheiben müssen die Bremsplatten 5', 6'entfernt werden können. Aus diesem Grunde haben die Bremsplatten radiale Schlitze, so dass sie von dem zu umspinnenden Kern abgenommen werden können. 



   Der Mehrfachbandspinner kann zum Umspinnen von Schwach-und Starkstromkabeladern sowie von elektrisch nicht leitenden Kernen verwendet werden. Die gleichzeitig auflaufenden Bänder können aus beliebigem biegsamen Material bestehen. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Mehrfachbandspinner mit zu seiner Achse gleichachsig angeordneten Bandscheiben, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen je zwei Bandscheiben Bremsplatten angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2 : Mehrfachbandspinner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsplatten gegen- über dem Spinnteller unverdrehbar angeordnet sind. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 platten in der Achsrichtung des Spinners frei beweglich sind und im betriebsfertigen Zustande des Spinners mit beiden Seiten an den benachbarten Bandscheiben anliegen.
    4. Mehrfachbandspinner nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit waagrechter Achse, dadurch gekennzeichnet, dass auf alle Bandscheiben und Bremsplatten gemeinsam eine oder mehrere Federn in der Richtung der Spinnerachse einwirken.
    5. Mehrfachbandspinner nach den Ansprüchen 1 und 2 mit lotrechter Achse, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Bremsplatten so ausgebildet sind, dass im betriebsfertigen Zustande des Spinners zwischen der Oberseite jeder Bandscheibe und der Unterseite der darüber angeordneten, als Träger für die nächste Bandscheibe dienenden Bremsplatte ein Zwischenraum vorhanden ist.
    6. Mehrfachbandspinner nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksamen Bremsflächen des Spinners und der Bremsplatten gleiche Form und gleichen Reibung- koeffizienten gegenüber den Bandscheiben haben. EMI3.2
AT146737D 1935-04-06 1935-04-06 Mehrfachbandspinner. AT146737B (de)

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