AT146165B - Verfahren zum Kaltwalzen von Profilen, die an verschiedenen Stellen ihres Querschnittes verschiedene Härten und Festigkeiten aufweisen sollen. - Google Patents

Verfahren zum Kaltwalzen von Profilen, die an verschiedenen Stellen ihres Querschnittes verschiedene Härten und Festigkeiten aufweisen sollen.

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    Verfahren zum Kaltwalzen von Profilen, die an verschiedenen Stellen ihres Querschnittes verschiedene Härten und Festigkeiten aufweisen sollen.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Kaltwalzen von Profilen, die an verschiedenen Stellen ihres Querschnittes verschiedene Härten und Festigkeiten aufweisen sollen. Es ist bekannt, dass die Festigkeit der Metalle verändert werden kann. Man vermindert sie durch Glühen und erhöht sie durch Härten. Das Härten geschieht durch Erwärmen und Abschrecken. Es kann auch durch Kalibrieren und Walzen im kalten Zustande erreicht werden. Bekannt sind die mit den   Härtebezeichnungen"weich,   halbhart, hart   usw. " gekennzeichneten Bleche,   Bänder u. dgl., die aus ein und demselben meist warm vorgewalzten Ausgangswerkstoff gewonnen werden und die doch eine in weiten Grenzen unterschiedliche Festigkeit und Härte aufweisen, je nachdem sie beim Kalibrieren oder beim Kaltwalzen mehr oder weniger starken Drücken ausgesetzt waren.

   Für manche Verwendungszwecke wird ein "halbharter" Werkstoff verlangt, für andere wiederum ein"harter". 



   Wenn nun gefordert wird, dass sich innerhalb eines Werkstückes Zonen verschiedener Festigkeit und Härte befinden, dann reichen die bisher bekannten Verfahren nicht aus. Ein Beispiel mag dies erläutern : Doppel-T-förmige Tragschienen für ringlose Vorhangträger, die mit senkrechtem Steg aufgehängt und an beiden Enden an Wandhaken befestigt werden, müssen wegen der verhältnismässig grossen Spannweite grosse Festigkeit gegen senkrechte Beanspruchung aufweisen. Dagegen sollen sie sich ohne Werkzeuge waagrecht biegen lassen, um Ausweichungen oder Erkerbögen zu bilden, müssen also in waagrechter Richtung weich sein. Diese beiden Forderungen sind erfüllt, wenn der senkrechte Steg der Schiene hart, die waagrechten Flanschen jedoch weich sind.

   Mit den bekannten   Härteverfahren   ist dies nicht erreichbar, denn die Einsatzhärtung kann bei diesen kleinen Querschnitten nicht angewandt werden. Hinzu kommt, dass härtbares Material für einfache Ansprüche zu kostspielig ist. 



   Erfindungsgemäss wird daher so verfahren, dass das Walzgut im Kaltwalzverfahren an den Stellen seines Querschnittes, die eine grössere Härte besitzen sollen, unter stärkerem Druck gewalzt wird als an den übrigen Stellen des Querschnittes. 



   Zur Versinnbildlichung des Verfahrens sei wiederum auf die oben erwähnte Doppel-T-Schiene hingewiesen. Der Steg wird von einem Walzenpaar mit waagrechter Achse unter hohem Druck gewalzt, während die Flanschen gleichzeitig dem geringeren Drucke eines Walzenpaares mit senkrechter Achse ausgesetzt sind. Die Arbeitsgänge des Hart-und des Weichwalzens können auch von verschiedenen hintereinander geschalteten Maschinen gleichzeitig oder von verschiedenen oder von derselben Maschine zu verschiedenen Zeiten durchgeführt werden. Auch kann der Weichwalzvorgang fortgelassen werden, wobei die betreffende Zone ihre   ursprüngliche   Weichheit beibehält. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Kaltwalzen von Profilen, die an verschiedenen Stellen ihres Querschnittes verschiedene Härten und Festigkeiten aufweisen sollen, dadurch gekennzeichnet, dass das Walzgut an den Stellen seines Querschnittes, die eine grössere Härte besitzen sollen, unter stärkerem Druck gewalzt wird als an den übrigen Stellen des Querschnittes. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT146165D 1935-09-14 Verfahren zum Kaltwalzen von Profilen, die an verschiedenen Stellen ihres Querschnittes verschiedene Härten und Festigkeiten aufweisen sollen. AT146165B (de)

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