AT145699B - Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Belichtung bei photographischen Aufnahmen. - Google Patents

Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Belichtung bei photographischen Aufnahmen.

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AT145699B
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Josef Karg
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Josef Karg
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Belichtung bei photographisehen Aufnahmen. 



   Bei photographischen Apparaten sind Anordnungen bekannt, bei welchen eine vorpannungslose lichtelektrische Zelle in Verbindung mit einem elektromagnetischen System nicht nur zur Steuerung der Blendenbewegung entsprechend den Lichtverhältnissen verwendet wird, sondern zugleich auch als Kraftquelle für die hiebei zu leistende Bewegungsarbeit dient. Das elektromagnetische System kann, wie in Fig. 1 dargestellt, aus einer Drehspule 1 bestehen, die sich zwischen den Polen eines permanenten Magneten 2 befindet. Das nicht abgebildete Photoelement ist an der Kamera befestigt und empfängt bei aufnahmebereitem Apparat das vom aufzunehmenden Gegenstand kommende Licht. Die vom Photostrom durchflossene Drehspule dreht sich um die Achse 3. Auf dieser sitzt eine Blende, bestehend aus einer Blendenscheibe 4, einem Verbindungssteg 5 und einem Gegengewicht 6.

   Die Blende ist in der üblichen Blendenebene des Objektivs angeordnet. Sie ist durch ein Gegengewicht ausbalanciert und besitzt eine möglichst geringe Masse. Sie ist weiters möglichst reibungsfrei gelagert und darf an den umliegenden Teilen nicht anstreifen. Bei der Drehung der Spule bewirkt die Blendenscheibe eine Abblendung der vollen   Objektivöffnung   7. Durch eine in Abhängigkeit vom Drehungswinkel entworfene Kurve für die abblendende Kante wird es ermöglicht, einer beliebigen Drehspulenstellung ein gewünschtes Abblendungsausmass zuzuordnen und man kann so die von der Blende durchgelassene Lichtmenge immer proportional der auf die Zelle einwirkenden Lichtintensität halten. 



   Statt der einfachen Blende, wie sie Fig. 1 zeigt, oder geschlitzter   Blendenscheiben   (Fig. 2 und 3) benutzt man zweckmässigerweise besondere, erfindungsgemäss ausgebildete Blenden. Eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Blendenanordnung ist in den Fig. 4-6 dargestellt ; Fig. 4 zeigt diese bei voller Öffnung, Fig. 5 bei mittlerer und Fig. 6 bei stärkster Abblendung. Die vier gleichartig arbeitenden Blenden bewirken gemeinsam die Abblendung der Objektivöffnung 7, wobei sich die Blendenscheiben   8,   
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 derselben Ebene, während die   Blendenscheiben   9 und 11 in einer zweiten Ebene parallel zur ersten und in geringem Abstand von dieser angeordnet sind, um eine Berührung der Blenden zu vermeiden.

   Es können auch mehr als zwei Blendenpaare angeordnet werden ; dann müssen aus demselben Grunde ebenso viele hintereinanderliegende Ebenen wie Paare vorhanden sein. Eine Berührung der beiden Blendenscheiben eines Paares ist ebenfalls vermieden, u. zw. dadurch, dass der Abstand eines beliebigen Punktes der Blendenscheibe von ihrer Bewegungsachse kleiner ist als der Abstand der Objektivachse 16 von dieser Achse. Die Anordnung von je zwei einander diametral gegenüberliegenden Blenden in derselben Ebene ist deshalb von Vorteil, weil sonst bei stärkerer Abblendung nicht alle Randstellen des Bildes gleichstark belichtet werden. 



   Bei nichterregter Zelle haben die Blenden die in Fig. 4 dargestellte Lage ; bei beginnender Abblendung entsteht zuerst eine sternförmige (Fig. 5) und sodann eine kissenförmige Öffnung (Fig. 6). Die bei voller Öffnung randscharf zeichnenden Objektive gestatten die Anwendung solcher Blendenöffnungen. 



  Die in den Figuren dargestellten abblendenden Kanten sind nicht formgetreu gezeichnet, denn die Kurvenform ist von den jeweiligen Verhältnissen abhängig. 



   Die Blenden können auf je einer Drehspule sitzen, oder man kann von einer oder mehreren Drehspulen die Bewegung durch bekannte Mittel auf die Blenden übertragen. 



   Wenn die richtige Belichtung mittels der möglichen Abblendungen nicht durchführbar ist, muss die Betätigung der Kamera verhindert werden, z. B. durch ein optisches Warnungssignal. Fig. 7 zeigt jene Teile des Signals, welche die zu schwache Beleuchtung anzeigen. Die vorteilhafterweise durchsichtige 

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 und farbige Signalscheibe 17 ist an einem auf der Drehspule sitzenden Verbindungssteg 18 befestigt ; das Gegengewicht 19 dient zur   Ausbalancierung.   Die Signalscheibe macht die Bewegung der Blende mit, wird aber erst dann im Sucher 20 sichtbar, sobald die Blende (z. B. die   Blendenscheibe   4) die volle Objek- 
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 (nicht gezeichnete) zweite analoge, aber anders gefärbte Signalscheibe angezeigt, welche nach Erreichen der stärksten Abblendung im Sucher 20 sichtbar wird. 



   Um die Belichtungsdauer und die Empfindlichkeit des Aufnahmematerials zu berücksichtigen, schaltet man Zusatzwiderstände in den Zellenstromkreis ein oder blendet die Zelle ab, was durch die   Versehlusseinstellung   bzw. durch eine besondere Formgebung der Filmspulen zwangsläufig geschel en kann. 



   Falls bei der Aufnahme Farbfilter (z. B. Gelbfilter) verwendet werden, muss, damit die einwandfreie Funktion gewährleistet bleibt, auch die Zelle durch Vorsetzen eines Filters abgestimmt werden. Um hiebei Irrtümer zu vermeiden, wird erfindungsgemäss jedes Objektivfilter mit dem zugehörigen Zellenfilter verbunden, oder es wird das Kameraobjektiv und die Zelle von demselben Filter überdeckt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Belichtung bei photographischen Aufnahmen mittels einer sowohl zur Steuerung als auch zur Leistung der Einstellungsarbeit bei der Blendenbewegung dienenden vorspannungslosen lichtelektrischen Zelle, wobei die Blenden in ihrem Schwerpunkt gelagert und in Abhängigkeit von den von der Drehspule eingenommenen Winkelstellungen derart verlaufend ausgebildet sind, dass einer beliebigen   Drehspulenstellung   ein gewünschtes Abblendungsausmass zugeordnet ist, und wobei einander paarweise diametral gegenüberliegende Blendenscheiben in mehreren Ebenen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Ebene nur je ein einziges Blendenpaar angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das elektromagnetische System zur Verstellung der Blenden über seine Stellungen, welche der stärksten Abblendung bzw. der vollen Objektivöffnung entsprechen, hinausbewegen kann, und dass ein mit ihm gekoppeltes Warnungssignal erst ausserhalb dieser Stellungen wirksam wird.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Objektivfilter (z. B. Gelbfilter) und das Filter für die lichtelektrische Zelle miteinander verbunden sind.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Objektiv als auch die lichtelektrische Zelle von einem gemeinsamen Filter überdeckt werden.
AT145699D 1934-06-09 1934-06-09 Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Belichtung bei photographischen Aufnahmen. AT145699B (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3035503A (en) * 1959-05-18 1962-05-22 Eastman Kodak Co Automatic exposure control for photographic cameras
US3072036A (en) * 1960-01-21 1963-01-08 Eastman Kodak Co Indicators for photographic cameras
DE1159264B (de) * 1959-04-30 1963-12-12 Leitz Ernst Gmbh Fotografische Kamera mit automatischem Belichtungsregler
DE1166613B (de) * 1958-07-14 1964-03-26 Minnesota Mining & Mfg Selbsttaetiger Blendenregler fuer photographische Geraete
US3159088A (en) * 1958-02-15 1964-12-01 Agfa Ag Motion-picture camera
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