AT145193B - Verfahren zum Elektrolysieren von wässerigen Lösungen und elektrolytische Zelle zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Elektrolysieren von wässerigen Lösungen und elektrolytische Zelle zur Durchführung des Verfahrens.

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AT145193B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Elektrolysieren von wässerigen Lösungen und elektrolytische Zelle zur Durchführung des Verfahrens. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der Kristallabsetzung. Erfindungsgemäss können noch weitere Verbesserungen vorgesehen und weitere Vorteile, wie etwa hinsichtlich der Stromausbeute, erzielt werden. 



   So hat es sich weiters gezeigt, dass der Abstand zwischen Anoden und Kathoden sehr klein gehalten werden kann, weil die Elektroden an beiden Seiten eingeklemmt werden können, wodurch der Badwiderstand dementsprechend erniedrigt wird. 



   In der Zeichnung ist ein einfaches Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt, u. zw. in Längsschnitt (Fig. 1) und in Aufsicht (Fig 2). g ist ein Gummisehlauch, durch welchen der Elektrolyt gepumpt wird. a sind Anoden und k   Kathoden,, welche   in kurzen Abständen quer zur Längsrichtung des Schlauches angebracht sind. 



   Es ist selbstverständlich, dass die gegenseitige Anordnung der Elektroden abgeändert werden kann. 



  So kann man Anoden und Kathoden-in gesonderten Reihen oder Ringen oder miteinander abwechselnd in Reihen oder Ringen anbringen.   Schliesslich   kann man auch die Zahl der Anoden und Kathoden in jeder Reihe oder jedem Ring beliebig wählen. Die elektrolytische Zelle kann auch derart ausgeführt werden, dass die Wände, in welchen die Elektroden befestigt sind, aus Weichgummi und zur Versteifung der Gesamteinrichtung andere Teile aus anderm Material, z. B. aus Eisen, überzogen mit Ebonit, hergestellt werden. 



   Beispiel : Eine gesättigte Lösung von Soda und Borax wird mit einer Geschwindigkeit von   2'mus   pro Stunde durch einen Gummischlauch von 75 mm innerem Durchmesser gepumpt. Durch die Wand dieses Schlauches sind Platinanoden von 3 mm und V2A-Stahlkathoden von 3 mm Durchmesser durchgesteckt, wobei der gegenseitige Abstand der Elektroden   5-6   mm, von Mitte zu Mitte gemessen,   beträgt.   



   Bei einer anodischen und kathodischen Stromdichte von 0'45 Amp. pro Quädratzentimeter und 250 Amp. Stromstärke   wird'bei 10-12  C und 5-6   Volt Badspannung elektrolysiert. Der Elektrolyt wird nach dem Austreten aus dem Gummischlauch in ein Kühl-und Absitzgefäss geleitet, woselbst das gebildete Natriumperborat sich abscheidet. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Verfahren zum Elektrolysieren von wässerigen Lösungen unter Bildung von schwer löslichen Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolyt durch eine vollständig mit dieser Flüssigkeit gefüllte elektrolytische Zelle geleitet, beispielsweise gepumpt wird, deren Wände ganz oder teilweise aus Kautschuk und/oder aus einem andern, den elektrischen Strom nicht leitenden Material hergestellt sind, wobei die bei der Elektrolyse entwickelten Gase mit dem Elektrolyt abgeführt werden.

Claims (1)

  1. 2. Elektrolytische Zelle zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände der elektrolytischen Zelle ganz oder teilweise aus Kautschuk und/oder aus einem andern, den elektrischen Strom nicht leitenden Material bestehen, das eine gasdichte Abschliessung der in den Wänden eingeklemmten Elektroden verbürgt. EMI2.1
AT145193D 1934-07-06 1935-06-28 Verfahren zum Elektrolysieren von wässerigen Lösungen und elektrolytische Zelle zur Durchführung des Verfahrens. AT145193B (de)

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