AT144491B - Behälter für Kolophonium. - Google Patents

Behälter für Kolophonium.

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AT144491B
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Joachim Siegert
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Joachim Siegert
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  Behälter für Kolophonium. 



   Die Erfindung betrifft einen Behälter für Kolophonium. Bisher kannte man für die Aufbewahrung des Kolophoniums nur mit Deckel ausgestattete Büchsen. Bei Gebrauch musste die   Büchse   mit beiden Händen geöffnet und das Kolophonium aus dem Behälter herausgenommen werden. Beim Bestreichen des Kolophoniums beschmutzt man sich die Finger. Ausserdem war man gezwungen, den Bogen wegzulegen, wenn die Büchse geöffnet werden sollte. Um das Abstieben des Kolophoniums zu verhindern, hat man bereits vorgeschlagen, im Innern der Büchse eine Schutzvorrichtung mit anzubringen, die beim   Herausdrücken   des Kolophoniums sich ausbreitet und gewissermassen einen Schirm für den niederfallenden Staub bildet.

   Diese Einrichtung   schützt   zwar die Hände vor Verunreinigungen, aber die Bedienung ist trotzdem umständlich, da man wieder beide Hände benötigt und den Bogen weglegen muss. 



   Durch die Erfindung werden die Nachteile der bekannten Einrichtungen beseitigt, indem ein Behälter für das Kolophonium gesehaffen wird, der mit einer Hand zu halten und zu öffnen ist, so dass der Bogen nicht mehr weggelegt zu werden braucht, und der gleichzeitig eine Schutzvorrichtung bildet, die den beim Bestreichen mit Kolophonium niederfallenden Staub auffängt. Vorzugsweise ist eine Tragplatte für den Kolophoniumbloek mit um die   Mantel- und Deckflärhe   des Blocks herumgreifenden Hüllenteilen vorgesehen, die von auf der Unterseite der Tragplatte federnd gelagerten, ebenfalls um den Block herumgreifenden Hebeln betätigt werden, wobei die Hebel mit einer gemeinsamen an der Tragplatte sitzenden Steuervorrichtung derart verbunden sind, dass die Einrichtung mit einer Hand gehalten und bedient werden kann. 



   Mit besonderem Vorteil ist die Hülle aus Stoff oder ähnlichem nachgiebigem Material gebildet.
Der Erfindungsgedanke, der noch andere konkrete   Ausführungsmöglichkeiten   zulässt, ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigen : Fig. 1 einen Schnitt durch die geschlossene Haltevorrichtung, Fig. 2 einen Schnitt durch die geöffnete Vorrichtung und Fig. 3 eine Ansieht von unten auf Fig. 1. 



   Das Kolophonium 1 wird von einem Tuch 2 umhüllt, u. zw. ist der Kolophoniumblock an seinem Boden auf das Tuch 2 aufgeklebt. Tuch und Kolophoniumblock sitzen fest auf der Grundplatte 3 der Haltevorrichtung, die auf ihrer Unterseite Lager 4 für   Schliesshebel     5   trägt. Die Hebel 5 fassen um die   Mantel- und Deckfläche   des Kolophoniumsbloeks 1 herum und sind an ihren Enden mit dem Tuch 2 verbunden. Die Hebel 5 sitzen auf Lagerzapfen 6 und sind unterhalb der Platte 3 zu einer Öse 7 zurückgebogen, wie es Fig. 1 und 2 erkennen lassen. Durch diese Öse hindurch ist ein starrer Ring 8 gelegt, dessen Durchmesser um ein geringes Mass grösser ist als die Entfernung der einander gegenüberstehenden Lager 4.

   Der Ring 8 ist mit Halteteilen 9 versehen ; 10 sind Federn, die um die Lagerzapfen 6 herumgelegt sind und die bestrebt sind, die Hebel 5 in ihre   Schliessstellung   überzuführen. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Befindet sich die Vorrichtung in der Stellung gemäss Fig. 1, so ist der Block 1 von dem Tuch 2 vollständig umhüllt. Wird das Kolophonium gebraucht, so ist der Ring 8 an den Griffen 9 mit   Zeige-und   Mittelfinger der linken Hand zu erfassen. Durch Drücken mit dem Daumen auf die Halteplatte. 3 wird diese angehoben, wobei infolge Hebelwirkung die Schliesshebel J entgegen der Wirkung der Federn 10 in die Offenstellung übergeführt werden (Fig. 2). Das Tuch 2 ist in diesem Augenblick ausgebreitet und fängt den beim Streichen entstehenden Kolophoniumstaub auf. Beim Loslassen des Ringes 8 bzw. der Platte.   3 drücken   die Federn 10 die Hebel 5 in ihre Schliessstellung, in der die Hülle 2 wieder den Kolophoniumbloek 1 allseitig umgibt.

   Um ein gutes   Schliessen   zu erzielen, können die Hebel 5 in beliebiger Anzahl vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Behälter für Kolophonium, gekennzeichnet durch eine Tragplatte für den Kolophoniumblock mit um die Mantel- und Deckfläche des Blocks herumgreifenden Hüllenteilen, die von auf der Unter- seite der Tragplatte federnd gelagerten, ebenfalls um den Block herumgreifenden Schliesshebeln betätigt werden, wobei die Hebel mit einer gemeinsamen, an der'Tragplatte sitzenden Steuervorrichtung derart verbunden sind, dass die Einrichtung mit einer Hand gehalten und bedient werden kann. EMI2.1
AT144491D 1934-11-10 1934-11-10 Behälter für Kolophonium. AT144491B (de)

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