AT143953B - Einrichtung zum Dämpfen des Nutenquerflusses in Kommutatormaschinen mittels Dämpferplatten. - Google Patents
Einrichtung zum Dämpfen des Nutenquerflusses in Kommutatormaschinen mittels Dämpferplatten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 zeitliche Änderung des Nutenquerllusses durch Dämpfungsanordnungen verzögert und damit die Selbst- induktionsspalnung, die Hauptursaehe der Funkenbildung unter den Bürsten, vermindert wird, hat bisher verschiedene Lösungen gefunden. So ist z. B. vorgeschlagen worden, seitlich von den Nutenleitern Platten anzuordnen, in denen durch den Nutenleiterstrom Wirbelströme erzeugt werden, die auf den Nutenstreuiluss dämpfend wirken. Auch hat man, um den Streutluss möglichst weitgehend zu erfassen, Dämpferrahmen vorgesehen, die in den Nuten parallel zu den Nutenwänden liegen und die Leiter in radialer Richtung umgreifen. Diese Rahmen ergeben bereits eine sehr gute Dämpfung gegenüber allen andern bekannten Dämplungsanordnungen. Eine Steigerung ihrer Wirksamkeit wird aber durch die Streuung zwischen Ankerwicklung und Dämpferwicklung verhindert, die bei den üblichen Ausführungsformen der Nutung und des Luftspaltes nicht unter ein bestimmtes Mass gebracht werden kann. Bei sehr schnell laufenden Maschinen ergibt sich ferner eine gewisse Schwierigkeit durch die Sicherung, der aus den Stirnseiten des Ankers hinausragenden Verbindungsleitungen der Dämpferrahmen gegen die Fliehkräfte. Einfache seitlich der Nutenleiter angeordnete Platten bieten der Entwicklung hinreichender Dämpfungsströme einen zu grossen Widerstand, oder aber sie erfordern mehr Raum als ohne Opfer an Ausnutzungsiähigkeit zur Veriügung steht. Die beschriebenen Nachteile können nach der Erfindung weitgehend vermieden werden. Diese besteht darin, dass als Dämpferplatten Platten verwendet werden, die in ihrem der Nutenöffnung zu gerichteten Teil verstärkt sind und mit dieser Verstärkung, die sozusagen einen Kopf bildet, über die Nutenleiter hinausragen. Dabei umgreifen diese Köpfe vorteilhaft die Nutenleiter an der Nutenöffnung. Zweckmässig werden die Köpfe mit den Dämpferplatten aus einem Stück hergestellt. Einige Ausführungsbeispiele, die die verschiedenen Möglichkeiten der Formbildung der neuen Dämpferplatten zeigen, sind in der Zeichnung veranschaulicht. So zeigt Fig. 1 eine Dämpferplatte, die in Form einer U-förmigen Kappe pe k auf der aus Oberstab tl und Unterstab s bestehenden Ankerwicklung sitzt und von etwa der Nutenöffnung an bis ?. um Nutengrund reicht. Die Kappe k kann, wie in Fig. 3 veranschaulicht, unbeschadet ihrer Wirkung aus zwei gleichen Hälften zusammengesetzt werden. An Stelle der Kappe kann auch, wie in Fig. 4 gezeigt, eine einzige Platte mit einer Verstärkung i) versehen werden. Wird die Platte zwischen Leitern angeordnet, was unter Umständen für einen Anker mit zwei getrennten Wicklungen zweckmässig sein kann, so wird sie oberhalb der Nutenleiter nach beiden Seiten verstärkt, wie aus Fig. 5 zu ersehen ist. Besteht die Gefahr, dass durch das Nutenlängsfeld zusätzliche Wirbelströme gebildet werden, die bei hoher Luftspaltinduktion und kleinem Überstand (Fig. 1) eintreten kann, so werden die Dämpferplatten zweckmässig in Richtung der Nutbreite unterteilt. Dabei müssen die einzelnen Teile der Dämpferplatten jeder für sich an ihren der Nutenöffnung zu gerichteten Teilen verstärkt werden. Diese Aus- führungsform ist in Fig. 6 der Zeichnung veranschaulicht. Die Verstärkung der Dämpferplatten kann auch in die Nutenwand hineingeführt werden, wie dies beispielsweise in Fig. 7 gezeigt ist. Bei dieser Anordnung ergibt sieh der Vorteil einer gesteigerten Dämpferwirkung, wobei gleichzeitig die Nutenquerinduktion oberhalb der Nutenleiter herabgesetzt wird. Selbstverständlich müssen die Dämpfer- <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
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