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Gesellsehaftsspiel.
Die Erfindung betrifft ein Gesellschaftsspiel, bei welchem die sich bekämpfenden Parteien Legsteine auf einem Geländeplan (vorzüglich Festungsplan) nach bestimmten Spielregeln verschieben, wegnehmen bzw. einsetzen, um nach einer Endlage zuzustreben, aus der schliesslich der Sieger einwandfrei hervorgeht.
Diese Vorriiekung bzw. Verschiebung der Steine wird in bekannter Weise durch kleine mit Spitzen versehene Fallkörper, vorzüglich Flugbomben, bewirkt, die an mit Nummern oder mit Zeichen versehenen Feldern steckenbleiben.
Erfindungsgemäss wird das Fallen dieser Körper nicht, wie üblich, durch elektromagnetischen Einfluss bewirkt, sondern durch das Nachlassen der Haftfähigkeit der mit Haftnäpfen versehenen Fallkörper auf einer porösen Unterlage, wie Karton, Holz usw.
Zu diesem Zweck werden beispielsweise kleine Flugzeuge auf einer rotierenden Scheibe oder einem rotierenden Gestell in Umdrehung versetzt, an deren porösen Unterseite diese Fallkörper durch einen vorzüglich aus Gummi hergestellten Haftnapf angedrückt werden.
Durch die Porosität der Haftfläche lässt der Luftdruck mehr und mehr nach, bis das Gewicht der Bombe grösser ist als der Luftdruck, so dass sich nach einiger Zeit die Bombe automatisch von der Unterlage löst und auf die darunter befindliche Scheibe fällt. Da der Fallkörper (Bombe) mit einer Spitze versehen ist, so bleibt er in einem Sektor der Scheibe, der mit Zahlen oder Zeichen beschrieben ist, stecken und gibt so an, um wie viele Punkte der Legstein am Plane des Kriegssehauplatzes zu verschieben oder wegzunehmen ist. Das Haften des herabgefallenen Gegenstandes auf der Scheibe kann auch auf andere Weise, als wie beschrieben, bewerkstelligt werden.
Wesentlich ist die Abhängigkeit der Drehdauer des haftenden Gegenstandes vom Gewichte desselben, von der Drehgeschwindigkeit und von der Porosität der Haftfläche.
Anstatt der Kreisbewegung kann auch eine Pendelbewegung treten, nur muss dann die Form der Unterlage entsprechend angepasst werden.
Als Material der Auftreffseheibe kommen Pappe, Kork, Linoleum od. dgl. poröse Körper in Frage, in welchem die mit Spitze versehenen Wurfkörper leicht und sicher steckenbleiben.
Ein Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 1 und 2 gezeigt, u. zw. zeigt Fig. l schematisch den Aufbau des Spieles, Fig. 2 die Wurfbombe mit Haftfläche.
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der in einer Spitze C endigt, auf welcher eine Balancierstange T ? (oder ein Rad) drehbar aufgelegt ist. An einem Ende dieser Stange SI ist ein Flugzeugmodell F oder ein anderes Fahrzeugmodell befestigt, welches durch ein Gegengewicht'W am anderm Ende der Stange oder durch ein zweites gleiches Flugzeugmodell im Gleichgewicht gehalten wird.
An die Unterfläche A1 der Tragfläche des Flugzeugmodells, die zugleich als Haftfläche wirkt. wird die Abwurfbombe P angedrückt und sodann das Rad oder die Drehstange H von Hand aus in Um- drehung versetzt. Nach einiger Zeit der Drehbewegung fällt die Bombe P ab und bleibt in einem Sektor e der Scheibe E stecken, in welchem die im Sektor eingetragenen Zeichen angeben, welche Funktion der Spielteilnehmer mit seinen Steinen auf dem hier nicht gezeichneten Kampfplane vornehmen darf.
Aus Fig. 2 gehen die Funktionen hervor, welcher die Fliegerbombe P vor ihrem Abfall unterworfen ist. Die Bombe besteht aus dem festen, mit der Spitze s versehenen Metallkörper P, über welche der Gummikörper a gestülpt ist. Dieser Gummikörper ss trägt einen Saugnapf 8. der gegen die Haft-
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praktisch unbegrenzt haften bleiben, wie dies bei Saughaftern an den Auslagfenstern der Fall ist. Nun ist diese Unterlage aber aus porösem Material, Pappe, Kork usw., und lässt Luft allmählich in der
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gewicht nicht mehr halten kann und die Bombe P von der Haftfläche M nach kurzer Umlaufzeit abfällt.
Es kann naturlich auch die Haftfläche luftundurchlässig sein und der Saugnapf aus porösem Material bestehen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gesellschaftsspiel, bei welchem an einem über einer mit Zeichen oder Zahlen versehenen Scheibe rotierenden Hebelarm od. dgl. Abwurfkörper bekannter Art lösbar befestigt sind. dadurch gekennzeichnet, dass diese mit Haftnäpfen versehen an porösen Flächen des Hebelarmes haften und durch Nachlassen der Haftfähigkeit in unbestimmter Zeit fallen gelassen werden.