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Bekanntlich ist es bei der Überführung von Fernmeldekabeln in Freileitungen erforderlich. die Kabeladern gegen schädliche von den Freileitungen in die Kabeladern übertretende Spannungen und Ströme durch Spannungs-und Stromsieherungen zu schützen. Je nach den vorliegenden Verhältnissen müssen verschiedene Sicherungsmassnahmen getroffen werden. Diese sind in erster Linie abhängig von
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Freileitungen erforderlich, ausser einem Grobspannungssehutz bzw. einer Grobfunkenstrecke eine Stromsieherung, z. B. eine Schmelzsicherung und eine für kleinere Spannungen ansprechende Spannungssicherung, beispielsweise einen Luftleer-Spannungsleiter. anzuordnen.
Bei kurzen Freileitungen, bei denen grössere Aufladungen in den Freileitungen nicht auftreten können, kann von der Anordnung einer für kleinere Spannungen ansprechenden Sicherung abgesehen werden. Ferner kann von der Anordnung von Schmelzsicherungen dann abgesehen werden, wenn die zu schützenden Apparate für grosse Stromstärken genügend sicher gebaut sind.
Infolge der verschiedenen Konstruktionen der Sieherungselemente, wie Grobfunkenstrecke, Schmelzsicherung und Luftleer-Spannungsableiter, sowie der verschiedenartigen Kombination der Elemente und der hiedurch bedingten verschiedenen Schaltungen war es bisher erforderlich, die zur Aufnahme der Sicherungselemente dienende Klemmenplatte den jeweiligen Verhältnissen entsprechend verschieden zu konstruieren und verschieden zu beschalten. Dies bedingt eine kostspielige Herstellung und Lagerhaltung der Klemmenplatten und der Überfiihrtingsendverschlüsse, in denen die Klemmenplatten untergebracht sind.
Gemäss der Erfindung werden die zur Aufnahme der Befestigungsteile bzw. der Kontakte der Sicherungselemente usw. benutzten aus Isolierstoff bestehenden Klemmenplatten auf der Schaltseite mit zwei Reihen symmetrisch angeordneter rechteckiger bzw. annähernd rechteckiger Einpressungen oder Vorsprünge versehen, durch die in Längsrichtung eine und in Querrichtung mehrere Rippen oder rillenartige Vertiefungen entstehen. Hiedurch wird der Zweck verfolgt und der Vorteil erzielt, dass für alle vorkommenden Schaltungen die gleiche Klemmenplatte und somit auch die gleichen Gehäuse- konstruktionen benutzt werden können.
Das hat den weiteren Vorteil, dass die Einzelteile, wie Klemmenplatten, Gehäuse, Kontaktteile, auf Lager genommen und im Bedarfsfall schnell zusammengesetzt werden können, wodurch die kostspielige Lagerhaltung kompletter Apparate für die verschiedenen Schaltungen fortfällt. Die bei Anordnung von rechteckigen Einpressungen entstehenden Rippen dienen einerseits als Trennwände zwischen den Befestigungsteilen der Sicherungselemente, um genügend hohe Isolationswiderstände zu erhalten, anderseits tragen sie zur Erhöhung der Festigkeit der Klemmenplatte wesentlich bei.
Bei Benutzung von Vorsprüngen zur Befestigung der Kontaktteile sind zwei Reihen rechteckiger bzw. annähernd rechteckiger Vorsprünge vorhanden, wodurch in der Mitte der Platte eine in Längsrichtung verlaufende rillenartige Vertiefung und mehrere in Querrichtung verlaufende rillenartige Vertiefungen entstehen.
Der weiteren Erfindung gemäss sind in jeder Einpressung bzw. in jedem Vorsprung zwei von der Schaltseite der Klemmenplatte zur Kabelabsehlussseite führende Löcher vorgesehen, in die Klemmenstifte oder Befestigungsteile eingesetzt werden können. Zweckmässig wird von den beiden Löchern das eine
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festigung der Sicherungselemente je nach Bedarf zur Aufnahme einer einzelnen oder einer doppelten Reihe von Sicherungssätzen benutzt werden kann. Soll die Klemmenplatte zur Aufnahme einer einzelnen Reihe von Sieherungssätzen dienen, so werden die Sicherungselemente vorteilhaft parallel zur Plattenebene angeordnet. Bei der Aufnahme von zwei Reihen von Sicherungselementen hingegen werden die Sicherungselemente senkrecht bzw. nahezu senkrecht, z. B. schräg, zur Plattenebene angeordnet.
Die senkrechte Anordnung der Sicherungselemente erweist sich dann als zweckmässig, wenn die Klemmenplatten in nur einer Reihe angeordnet sind, so dass die Sieherungselemente seitlich zugänglich sind. Dadurch wird erreicht, dass bei gleicher Grundfläche eine grössere Anzahl von Sicherungselementen als sonst aufgenommen werden kann. Die senkrechte Anordnung der Sicherungselemente bedingt allerdings, dass eine gegebenenfalls über die Klemmenplatte gesetzte Schutzkappe für beide Fälle zweckmässig eine verschiedene Höhe erhalten muss. Dieser Nachteil ist aber, da die Schutzkappe im allgemeinen aus dünnem Blech besteht und verhältnismässig billig ist, verschwindend klein gegenüber den Vorteilen, die durch die Benutzung von gemäss der Erfindung hergestellten Klemmenplatten erzielt werden.
Ausser den zur Aufnahme von Klemmenstiften dienenden, von der Schaltseite zur Kabelabsehlussseite führenden Löchern führt von jeder Einpressung aus ein zur Einführung der Freileitung dienendes Loch durch den die Klemmenplatte allseitig umgebenden erhöhten Rand. Diese Löcher sind vorteilhaft alle als blinde Durchführungslöeher ausgeführt, um die Freileitungen nach Bedarf jeweils von der einen oder andern Seite oder gleichzeitig von beiden Seiten der Platte einführen zu können. Die Ausführung der Löcher als blinde Durchführungslocher hat noch den Vorteil, dass bei Fortführung eines weiteren Kabels zu einem Verteilungspunkt für Freileitungen die Klemmenplatte auf der Schaltseite durch die Schutzkappe vollständig abgedichtet ist.
In den Fig. 1-3 ist beispielsweise eine gemäss der Erfindung hergestellte Klemmenplatte dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt der Klemmenplatte nach der Linie. 4-A. Fig. 2 zeigt die Platte in Aufsicht, Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie B-B. Erfindungsgemäss ist die Klemmenplatte mit zwei Reihen symmetrisch angeordneter Einpressungen 10 versehen, die zur Aufnahme der Befestigungsteile der Sicherungselemente dienen. Die Einpressungen 10 haben gleiche Grösse und rechteckige Form. Durch die Einpressungen 10 entstehen eine in Längsrichtung verlaufende Rippe 11 und die in Querrichtung verlaufenden Rippen 12. Die Rippen 11 und 12 bilden einerseits Trennwände zwischen den Befestigungsteilen der Sicherungselemente, anderseits erhöhen sie die mechanische Festigkeit der Platte. Die Platte ist allseitig mit einem erhöhten Rand 13 umgeben, wodurch die Platte eine trogartige Form erhält.
Um die Freileitungen bzw. die zu den Freileitungen führenden Verbindungsleitungen nach Bedarf von der einen oder andern Seite oder von beiden Seiten der Platte einführen zu können, sind
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der blinden Durchführungslöcher durchstossen, was sich mit einfachen, an sich bekannten Mitteln bewerkstelligen lässt. Die Platte enthält zwei parallele Reihen vonKlemmenstiftenl6und17, die auf der Rückseite der Klemmenplatte, der Kabelabschlussseite, vorteilhaft Lötanschluss haben, um eine dauerhafte leitende Verbindung zwischen den Kabeladern und den Klemmenstiften herstellen zu können.
Auf der Vorderseite der Klemmenplatte, der Schaltseite, sind die Klemmenstifte mit Schraubenanschluss ausgerüstet, um die Befestigungsteile der Sicherungselemente leicht lösbar befestigen zu können. Zu beiden Seiten der Klemmenstiftreihen 16 und 17 ist je eine Reihe von blinden Durchführungslöchern 18 und 19 vorgesehen, die je nach Bedarf zur Aufnahme von Befestigungsschrauben oder von durchgehenden Klemmenstiften dienen können. Die Klemmenstifte 16 und 17 und die blinden Löcher 18 und 19 sind so angeordnet, dass auf jede Einpressung 10 ein Klemmenstift und ein blindes Durchführungsloch entfällt.
Fig. 4 zeigt schematisch die allgemein übliche Schaltung der Sicherungen, wenn ein Fernmeldekabel in einer Freileitung übergeführt werden soll. 20 ist die Freileitung, 21 die zu schützende Kabelader. Zwischen der Freileitung und Erde ist zunächst die Grobfunkenstrecke 22 angeordnet, um hohe Potentialunterschiede zwischen der Freileitung und Erde auszugleichen. Zwischen der Freileitung und der Kabelader liegt die Stromsicherung 23, die die Kabelader vor Überstrom schützt. Um kleine Potentialunterschiede zwischen der Kabelader und Erde zu vermeiden, ist zwischen der Kabelader und Erde der
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kann entweder direkt oder durch Verbindungsleitungen oder-kabel auf der Schaltseite oder auch durch Kabel auf der Kabelabschlussseite angeschlossen werden.
Die Fig. 5,6 und 7 zeigen als Ausführungsbeispiel eine Klemmenplatte, die zur Aufnahme der bei der Überführung eines Fernmeldekabels in Freileitungen erforderlichen Sicherungen nach der in der Fig. 4 angegebenen Schaltung dient, u. zw. der Grobfunkenstrecken, der Schmelzsicherungen und der Luftleer-Spannungssicherungen.
Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt der Platte nach der Linie C-C, Fig. 6 zeigt die Platte in Aufsicht und Fig. 7 im Schnitt nach der Linie D-D, wobei die Kontaktteile nicht im Schnitt, sondern in Ansicht gezeichnet sind. 30 ist die aus Isolierpressstoff bestehende Klemmenplatte. Da die Platte konstruktiv mit
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der in den Fig. 1-3 gezeigten Platte übereinstimmt, sind die Einzelteile der Platte in gleicher Weise wie in den Fig. 1-3 bezeichnet. Ebenso wie in den Fig. 1-3 sind 10 die symmetrisch angeordneten Einpressungen, 11 die Längsrippe, 12 die Querrippen und 1. der erhöhte Aussenrand. Von den Sicherungsätzen, die je eine Grobfunkenstreeke, eine Schmelzsicherung und eine Luftleer-Spannungssicherung umfassen, ist der Einfachheit halber nur ein Satz dargestellt.
Zur Aufnahme eines Sieherungssatzes werden vier Einpressungen benötigt, so dass die Platte, die im ganzen 16 Einpressungen enthält, vier
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zur Befestigung des in Fig. 5 schematisch gezeigten Luftleer-Spannungsableiters 3. 3. 34 und 3. 5 sind die ebenfalls als Federkontakte ausgebildeten Kontakte zur Befestigung der Stromsicherung 36. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Klemmenplatte ist die über die Platte in Längsrichtung verlaufende Erdschiene 37, die mit den Erdungsklemmen 38 und 39 verbunden ist. Mit der Erdschiene 37 ist der Federkontakt 31 mittels der Stege 40 leitend verbunden.
Der Federkontakt. 35 ist mittels der Schraube 41 mit dem Klemmenstift 42 verbunden und steht somit mit der an den Klemmenstift angeschlossenen Kabelader in leitender Verbindung. Mit der Kabelader ist ausserdem der Federkontakt 32 mittels der Lasche 43, die die Federkontakte 32 und 35 überbrückt, leitend verbunden. Die Grobfunkenstrecke wird durch eine mit dem Kontakt 34 konstruktiv verbundene der Erdsehiene 37 gegenüber einstellbare Schraube 44 gebildet. An den Kontakt 34 ist die Freileitung 45 bzw. eine zur Freileitung führende Verbindungsleitung angeschlossen. Der Anschluss der Freileitung kann aber auch mittels Kabels auf der Rückseite der Klemmenplatte an dem zum Kontakt 34 gehörigen Klemmenstift erfolgen. Die Schaltung stimmt mit dem in der Fig. 4 gezeigten Schaltbild überein.
Zwischen der Freileitung 45 und dem Klemmenstift 42 bzw. der angeschlossenen Kabelader einerseits liegt die Schmelzsicherung 36, zwischen der Freileitung und der Erdsehiene 37 anderseits liegt die durch die Stellschraube gebildete Grobfunkenstrecke.
Ferner steht die Kabelader über den Klemmenstift 42, die Lasche 43 und den Luftleer-Spannungs-
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die dünne Trennwand des blinden Durchführungsloches 14 durchstossen. Die Klemmenplatte ist durch eine zweckmässig aus dünnem Blech bestehende Sehutzkappe 46 abgedeckt. Die Befestigung der Schutzkappe 46 erfolgt an dem Schraubenbolzen 47.
Die Fig. 8,9 und 10 zeigen beispielsweise eine nur mit Grobfunkenstrecken und Schmelzsicherungen ausgerüstete Klemmenplatte. Eine derartige Klemmenplatte kommt dann zur Anwendung, wenn eine kurze Freileitung in ein Fernmeldekabel übergeführt wird.
Fig. 8 zeigt einen Längsschnitt der Klemmenplatte nach der Linie E-E, Fig. 9 zeigt die Platte in Aufsicht, Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie F-F, wobei die Kontaktteile in Ansicht gezeichnet sind. Die Konstruktion der Platte selbst stimmt mit der in den Fig. 1-3 gezeigten Platte überein. Von den acht Sicherungssätzen, die die Platte aufzunehmen vermag, sind in der Figur der Einfachheit halber nur zwei dargestellt. Zur Befestigung der Schmelzsicherung 50 dienen die Federkontakte 51 und 52, von denen der Federkontakt 51 mit der Freileitung 53 und der Federkontakt 52 mit dem Klemmenstift 54 bzw. mit der an den Klemmenstift 54 angeschlossenen Kabelader verbunden ist.
Anstatt die Freileitung auf der Schaltseite mit dem Kontakt 51 zu verbinden, kann sie auch mittels Kabels auf der Kabelabsehluss- seite an den zum Kontakt 51 gehörigen Klemmenstift angeschlossen werden. 55 sind die Erdanschlusskontakte und 56 die die Erdanschlusskontakte verbindende Erdschiene. Mit dem Federkontakt 51 ist die Stellschraube 57, die der Erdschiene 56 gegenüber die Grobfunkenstrecke bildet, konstruktiv vereinigt. Die Klemmenplatte ist durch die Schutzkappe 58 abgedeckt, die an den Stützen 59 befestigt ist.
In den Fig. 11,12 und 13 ist beispielsweise eine Klemmenplatte dargestellt, die nur mit Grobfunkenstrecken und Luftleer-Spannungsableitern ausgerüstet ist. Als Klemmenplatte dient die in den Fig. 1-3 gezeigte Konstruktion.
Fig. 11 zeigt einen Längsschnitt nach der Linie G-G, Fig. 12 zeigt die Platte in Aufsicht, Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie H-H, wobei die Kontaktteile in Ansicht gezeichnet sind. Von den vier Sicherungssätzen, die die Klemmenplatten aufzunehmen vermag, ist der Einfachheit halber nur einer dargestellt. 61 und 62 sind die beiden Federkontakte, die zur Befestigung des Luftleer-Spannungs- ableiters 60 dienen. Der Kontakt 61 ist einerseits mit dem Klemmenstift 68 bzw. mit der an den Klemmenstift angeschlossenen Kabelader und anderseits über die Lasche 64 mit der Klemme 65 und mit der an die Klemme 65 angeschlossenen Freileitung 66 leitend verbunden. Die Freileitung 66 kann auch mittels Kabels auf der Kabelabschlussseite an einen Klemmenstift angeschlossen werden.
Mit 67 sind die Erdansehlusskontakte und mit 68 die die Erdanschlusskontakte verbindende Erdschiene bezeichnet. Die Grobfunkenstrecke wird durch die mit der Klemme 65 verbundene einstellbare Schraube 69 gebildet.
Der Federkontakt 62 ist mittels der Federleiste 70 mit der Erdschiene 68 verbunden. Wie aus der Figur ersichtlich, werden zur Aufnahme eines Sicherungssatzes drei Einpressungen benötigt. Um aber alle Freileitungen von einer Seite einführen zu können und eine symmetrische Anordnung der Sicherungssätze zu erreichen, bleibt jede vierte Einpressung unbenutzt liegen. Bei Fortfall der Bedingung der einseitigen Zuführung der Freileitungen ist naturgemäss eine volle Ausnutzung der Klemmenplatte möglich. 71 ist die die Klemmenplatte abdeckende Schutzkappe, die mittels der Schraubenbolzen 72 an der Klemmenplatte befestigt wird.
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Während in den Fig. 5-13 drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt wurden, nach denen die Klemmenplatte jeweils mit einer Reihe von Sicherungselementen ausgerüstet ist, die parallel zur Plattenebene angeordnet sind, zeigen die Fig. 14-22 Ausführungsbeispiele, nach denen die Klemmenplatte zwei Reihen von Sieherungselementen aufnimmt, die senkrecht zur Plattenebene angeordnet sind.
In den Fig. 14, 15 und 16 wird beispielsweise der Fall gezeigt, dass jeweils eine Grobfunkenstrecke, eine Schmelzsicherung und ein Luftleer-Spannungsableiter zu einem Sicherungssatz vereinigt sind.
Fig. 14 zeigt einen Schnitt nach der Linie J-J, Fig. 15 zeigt das abgebrochene Endstück der Platte in Aufsicht, Fig. 16 einen Schnitt nach der Linie K-K. Als Klemmenplatte wird erfindungsgemäss die in den Fig. 1-3 gezeigte benutzt. 80 und 81 sind die Federkontakt zur Befestigung der Stromsicherung 82, 8. 3 und 84 die Federkontakte zur Befestigung des Luftleer-Spannungsableiters 85. Die Federkontakte 80 und 84 sind gemeinsam an dem Metallsteg 86 befestigt, der seinerseits durch das
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der Kabelabschlussseite die Kabelader angeschlossen. Der Anschluss der Freileitung 89 erfolgt an der mit der Anschlussschraube 90 und dem Federkontakt 81 ausgerüsteten Metallschiene 91.
Die Freileitung 89 kann aber auch mittels Verbindungskabels auf der Kabelabsehlussseite an den Klemmenstift ?'ange- schlossen werden. Zur Verbindung der zu erdenden Konta1. -te bzw. Klemmenteile mit Erde dienen zwei
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Der Federkontakt -t 83 ist unmittelbar mit der Erdschiene 92 verschraubt. Die Grobfunkenstrecke wird durch die in die Erdsehiene 93 eingesetzte Stellschraube 96 und der Metallschiene 91 gebildet. Die
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befestigt ist. Der Vorteil der senkrechten Anordnung der Sicherungselemente ist klar ersichtlich.
Während in dem in den Fig. 5-7 gezeigten Ausführungsbeispiel zur Aufnahme eines aus einer Grobfunkenstreeke, einer Schmelzsicherung und einem Luftleer-Spannungsableiter bestehenden Sicherungssatzes vier Einpressungen benötigt werden, werden bei der senkrechten Anordnung der Sicherungselemente nach den Fig. 14-16 nur zwei Einpressungen benötigt.
Nach dem in den Fig. 17,18 und 19 gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine Klemmenplatte mit zwei Reihen senkrecht angeordneter Sicherungssätze ausgerüstet, die je eine Grobfunkenstrecke und eine Schmelzsicherung enthalten. Fig. 17 zeigt einen Schnitt nach der Linie L-L, Fig. 18 zeigt die Platte in Aufsicht, Fig. 19 einen Schnitt nach der Linie M-M. Die Konstruktion der Klemmenplatte ist die gleiche wie die in den Fig. 1-3 gezeigte Konstruktion. Zur Aufnahme eines einzigen Sieherungssatzes, der aus einer Grobfunkenstrecke und einer Schmelzsicherung besteht, wird nur eine einzige Einpressung benötigt.
Da die einzelnen Sicherungssätze vollständig symmetrisch zueinander angeordnet sind, werden im folgenden an Hand der Figuren nur die Einzelteile eines einzigen sicherungssatzes beschrieben, jedoch
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gegenüberstehenden Sicherungssätzen zweier Einpressungen gemeinsam ist in erster Linie ein oberhalb der Platte in der Mitte parallel zur Plattenebene angeordneter Längsbalken 100 aus Isolierstoff. Der Längsbalken100 ist mit Rippen101 versehen, die in dergleichen Ebene wie die Querrippen 12 der Klemmenplatte liegen und in erster Linie dazu dienen, um zwischen den benachbarten Kontaktteilen, die zwischen den Rippen angeordnet sind, einen hohen Isolationswiderstand zu erreichen und sicherzustellen.
An den Längsbalken 100 ist mittels der Schraube 102 der Metallsteg 103 angeschraubt, der einerseits mit dem Klemmenstift 104, anderseits mit dem zur Befestigung der Schmelzsicherung 105 dienenden Feder- kontakt-t 106 verbunden ist. Der zweite zur Befestigung der Schmelzsicherung 105 dienende Feder-
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an der Klemmenplatte befestigt und enthält an dem einen Ende die Klemmschraube 110 zum Anschluss der Freileitung 111 und an dem andern Ende die Stellschraube 112, die der Erdschiene 113 gegenüber
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gezeigte, die Schmelzsicherung 115 enthaltende Sicherungsaggregat ist in der gleichen Weise wie das eben beschriebene aufgebaut.
Es besteht lediglich der Unterschied, dass der dem Metallsteg 108 ent- sprechende Metallsteg 116 an einem Klemmenstift 117 befestigt ist. Dieser Klemmenstift dient zum Anschluss der Freileitung für den Fall, dass die Freileitung durch ein mehradriges Kabel mit der Sieherungsplatte verbunden und somit an die Kabelabschlussseite herangeführt wird. Die Klemmenplatte ist durch die Metallkappe IM abgedeckt, die mittels der Schrauben 119 an den J\. Ietallstegen 120 befestigt ist. Die Metallstege 120, die mit den Erdanschlussklemmen 121 verbunden sind, sind durch die Erdschiene 113 überbrückt.
In den Fig. 20,21 und 22 ist beispielsweise eine Klemmenplatte dargestellt, die nur mit Grob-
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Fig. 20 zeigt die Platte im Längsschnitt nach der Linie N-N, Fig. 21 zeigt das abgebrochene Endstück der Platte in Aufsicht, Fig. 22 im Schnitt nach der Linie 0-0. Die Klemmenplatte entspricht konstruktiv der in den Fig. 1-3 gezeigten Platte. Infolge des verhältnismässig grossen Raumbedarfes einer Luftleerpatrone kann nur jede zweite Einpressung zur Aufnahme eines Sicherungsaggregates benutzt werden. Zur Festklemmung der Luftleerpatrone 1. 30 dienen die Federklemmen 131 und 1-12. Die Feder-
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befestigt ist, an den auf der Kabelabschlussseite die Kabelader angeschlossen wird.
Ferner ist der Metallsteg 134 mit der Klemmschraube 1. 36 zum Anschluss der Freileitung 187 ausgerüstet. Die Federklemme 131 ist mit der oberen Erdschiene 138 verbunden, die ihrerseits an den beiden Metallstegen 139 befestigt
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dem Metallsteg 134 ist ein weiterer Metallsteg 142 verbunden, der die zur Bildung der Grobfunkenstrecke dienende Stellschraube 143 enthält. Ferner ist mit dem Metallsteg 134 der zum Klemmenstift 144 führende Steg 14. verbunden. Der Klemmenstift 144 dient zum Anschluss der Freileitung für den Fall, dass die Freileitung durch ein Verbindungskabel mit der Sicherungsplatte verbunden und somit an die Kabelabschlussseite herangeführt wird.
Die Klemmenplatte ist durch die Schutzkappe 146 abgedeckt, die mittels der Schraube 147 an dem Steg 148 befestigt ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Klemmenplatte für Sicherungselemente, Trennstege oder dgl. in Fernmeldekabelanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Isolierstoff bestehende Klemmenplatte auf der Schaltseite zur Aufnahme der Befestigungsteile bzw. der Kontakte der Sicherungselemente usw. mit zwei Reihen symmetrisch angeordneter rechteckiger bzw. annähernd rechteckiger Einpressungen oder Vorsprünge versehen ist, durch die in Längsrichtung eine und in Querrichtung mehrere Rippen oder rillenartige Vertiefungen entstehen, zu dem Zweck, die Klemmenplatte für alle Arten von Sicherungselementen und für alle vorkommenden Schaltungen verwenden zu können.