AT132315B - Überspannungsschutzeinrichtung an aus Isolierpreßstoff bestehenden Klemmenplatten. - Google Patents

Überspannungsschutzeinrichtung an aus Isolierpreßstoff bestehenden Klemmenplatten.

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AT132315B
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Description


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    Überspannungsschutzeinrichtung   an aus   Isolierpressstoff   bestehenden Klemmenplatten. 



   Aus Isolierpressstoff hergestellte Klemmenplatten besitzen zum Schutz der an die Klemmen ange- schlossenen Kabel eine   Überspannungsschutzeinrichtung,   die aus je einer Sichenmgspatrone für jede
Kabelader zur Aufnahme niederer Spannungen sowie aus einer Grobschutzeinrichtung bestehen. Die
Grobschutzeinrichtung besteht aus mehreren Einzelelektroden an den Freileitungsklemmen, die gegen- über einer in bestimmtem Abstand von ihnen angeordneten Erdschiene auftretende hohe Spannungen zur Erde ableiten.

   Der hiebei entstehende Lichtbogen, der sich leicht zu einem zwischen den die Blitz- schutzeinrichtung tragenden Elektroden und der Erdschiene wandernden Lichtbogen ausbilden kann, verursacht durch seine intensive Wärmewirkung ein Ankohlen der Ränder der die   Erdschiene   tragenden
Isolierstofferhöhungen, wodurch eine kohlende, den Betrieb gefährdende Funkenbahn eingeleitet wird. 



   Die bisher unmittelbar über den Isolierstoffsockeln oder auf einer Isolierstoffleiste angebrachte Erdschiene soll gemäss der Erfindung ihre Befestigungssockel stark seitlich überragen, um so die genannten
Beschädigungen der Isolierstoffsockel, die hiebei in möglichst geringer Zahl vorgesehen sind, zu vermeiden. Zweckmässig wird man je nach der Länge der Klemmenplatte bzw. der auf ihr anzubringenden Erdschiene nur einen oder zwei solcher Sockel vorsehen, so dass in der überwiegenden Zahl der Fälle ein Ankohlen dieser Sockel gänzlich ausgeschlossen ist. Die Erdschiene erhält zu ihrer Befestigung seitlich an ihr angebrachte Lappen, mit denen sie an die durch die Sockel hindurchragenden Klemmen angeschraubt wird.

   Die ihr gegenüber angebrachten Elektroden der Freileitungsklemmen sind in der bisher üblichen Weise mit Spitzen versehen und ragen ebenfalls weit über ihre Befestigungssockel hinaus. 



   Bei den bisher   üblichen   Klemmenplatten waren die einzelnen für die Befestigung der Sicherungpatronen dienenden Haltevorrichtungen auf gegenüber der Grundplatte erhöhten Leisten angebracht, in welche sie in hiefür vorgesehene Einschnitte eingebettet und von unten her festgeschraubt waren. 



  Für die Herstellung der Klemmenplatte aus Isolierstoff ist es zweckmässig, dass jeder Sockel für sich über die Ebene der Grundplatte herausragt, wodurch der zwischen den einzelnen Klemmen befindliche Kriechweg bedeutend vergrössert wird. Ferner lassen sich die einzelnen Isolierpressstoffsockel so ausbilden, dass sie gleichzeitig für eine bequeme Befestigung der Klemmen bzw. Sieherungspatronenhalter geeignet sind, indem sie an der einen Seite Ausschnitte aufweisen, in welche ein hervorspringender Teil, beispielsweise der Kopf einer Befestigungsschraube, hineinragt, so dass die Klemme beim Anbringen auf dem Sockel gegen Verdrehen gesichert ist.

   Die Sockel werden   zweckmässig   nur so breit ausgeführt, wie die aufzusetzenden Klemmen selbst sind, so dass keine seitlich überragenden Teile eine Reinigung der Klemmenplatte zwischen den einzelnen   Klemmensockeln   behindern, was zur Erzielung eines guten Überspannungsschutzes von wesentlicher Bedeutung ist. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert. Fig.   l   ist eine Klemmenplatte in Draufsicht, Fig. 2 ein Querschnitt gemäss der Linie   lI-lI.   



   Auf einer Klemmenplatte a sind   Anschlussklemmen   b vorgesehen, die mit Befestigungsösen e in den Aufteilungsraum für das Kabel führen. Weitere Klemmen d dienen zum Anschliessen der Schaltoder Überführungsleitungen. Die Klemmen b und d sind mit   Federkontaktstücken   e   und t zum   Befestigen von Sicherungspatronen versehen. Um ein Übertreten von hohen Spannungen auf das Kabel zu vermeiden, ist zwischen den mit den Freileitungen in Verbindung stehenden Klemmen d und den Erdklemmen g, die untereinander durch eine Erdsehiene   h   verbunden sind, ein Grobspannungsschutz 

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 EMI2.1 
 kann. Die Elektroden i weisen an ihrem Vorderende zwecks besserer Funkenbildung Spitzen   k auf.

   Um   eine Ableitung zwischen den Klemmen d und g durch Krieehströme zu vermeiden, die eine Beschädigung der zum Teil aus kohlenden Stoffen, wie Bakelit, bestehenden Isolierpressstoffplatte hervorrufen würden, sind die Elektroden sowie die Erdschiene auf die Oberfläche stark überragenden Sockeln m angebracht, wobei ausserdem die Elektrodenspitzen sowie auch die Erdsehiene einander so weit genähert 
 EMI2.2 
 erwiesen, dass die Elektroden der Grobfunkenstrecke die Isolierstoffsoekel so weit seitlich überragen, dass ihre Näherungspunkte mindestens einen Abstand von zwei Drittel der   Sockelhöhe   vom zugehörigen Sockel aus haben.

   Bei solcher Ausbildung der Überspannungsschutzeinrichtung wird also bei gegebenenfalls auftretenden Überspannungen der Luftwiderstand zwischen Elektroden i und Erdschienen h kleiner sein als der geringst anzunehmende Widerstand des   Kriechweges   zwischen den Befestigungssockeln für die Elektroden i und den Sockeln der Erdschiene h. 



   Um für die Anbringung des   Grobspannungsschutzes   keinen besonderen Raum auf der Klemmenplatte beanspruchen zu müssen, ist es   zweckmässig,   die Erdsehiene bzw. ihre Befestigungssockel zwischen den die Federklemmen e   und f zur Befestigung   der Sicherungspatronen tragenden Sockeln anzuordnen. Die   Sockel ? ?   weisen Ausschnitte n auf, in welche die Köpfe o von Befestigungsschrauben für die Befestigung der   Federkontaktstüeke f an   den Klemmen d hineinragen. Auf diese Weise wird beim Anziehen der Klemmenschrauben d ein Verdrehen des aufzuschraubenden Klemmenstückes vermieden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Überspannungssehutzeinriehtung   an aus Isolierpressstoff bestehenden Klemmenplatten. dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die sich über die Länge der Platte erstreckende Erdschiene (h) auf 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. sind, so dass jeder Sockel nur ein Kontaktstück trägt.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Schutze gegen seitliches Verdrehen die zur Befestigung der Federklemme (e) am Kdontaktstück dienende Schraube (o) in eine Aussparung des betreffenden Sockels hineinragt.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenüber den in Richtung der Längsachse der Klemmenplatte aufgestellten Sockeln für die Einzelelektroden (i) angebrachte Erdschiene innerhalb der die Federklemmen für die Sicherungspatronen tragenden Sockelreihen angeordnet ist. EMI2.4
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