AT142964B - Federnd gelagerte Fahrradnabe mit Bremse. - Google Patents

Federnd gelagerte Fahrradnabe mit Bremse.

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AT142964B
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Fichtel & Sachs Ag
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  Federnd gelagerte Fahrradnabe mit Bremse. 



   Den Gegenstand der   Erfindung bildet eine Vervollkommnung   der durch Patent Nr. 137053 geschützen exzentrisch gelagerten Radnabe mit Bremse für   Fahrräder   und   ähnliche   Fahrzeuge, bei der die Radnabe auf einem um die Radaehse pendelnden exzentrischen Lagerkörper von einer in diesem Lagerkörper angeordneten Feder getragen wird. Bei dieser Pendelnabe sind die nicht umlaufenden Teile der Bremse auf dem Lagerkörper fest angebracht und mit einem   Ansehlag   versehen, mittels dessen sie beim Bremsen undrehbar festgestellt werden.

   Hiebei wird die Tragfeder stark gespannt, so dass sie beim Lösen der Bremse die Nabe in ihre Ruhelage und bisweilen darüber hinaus   zurückschnellt,   wobei Bruch 
 EMI1.1 
 
Pufferfeder beseitigt, die mit ihrem einen Ende an dem Lagerkörper und mit ihrem andern Ende an einem undrehbaren Teil des Rahmens angreift. Ferner greift je ein Ende der Tragfeder und der Gegenfeder nur in der Belastungsrichtung an einem Widerlager des abzufedernden Teils bzw. des Rahmens an. 



   In der Zeichnung ist die Pendelnabe gemäss der Erfindung in einer   Ausführungsform   beispielsweise dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt einen   Längsschnitt   durch die federnde Nabe mit Bremse ; Fig. 2 veranschaulicht eine
Endansicht der Nabe und der Bremse ; Fig. 3 stellt einen Querschnitt durch den Lagerkörper dar und zeigt die beiden Federn in ihrer Stellung zum Lagerkörper. 



   Die Pendelnabe mit Bremse besteht aus einem auf der Radachse 5 exzentrisch gelagerten Lagerkörper 6 und der auf ihm drehbaren   Nabenhiilse     8,   die das Gehäuse 9 einer Innenbremse trägt. In einer mittleren Aussparung des Lagerkörpers ist um die Achse 5 eine kräftige Torsionsfeder 10 als Tragfeder gelegt, die mit ihrem einen Ende an einem auf der Achse nicht drehbaren Ringkörper 11 und mit ihrem andern Ende an einem Widerlager des Lagerkörpers 6 beim Pendeln und Bremsen angreift (Fig. 3), wobei aber in einem Schlitz 6 a diesem Ende ein gewisses Spiel gegeben ist, so dass die Feder in der andern Richtung, d. h. beim   Zurüeksehnellen   des Rades nicht im Sinne des Aufwickelns beansprucht wird.

   In der dargestellten Lage nimmt die Feder die Belastung des Fahrrades und die Stösse auf, indem die Achse   5   im Sinne der Fahrtrichtung nach vorn auf-und niederpendelt. Die Achse 5 wird in der   Rahmengabel 27   fest angebracht und durch einen Arm 28 undrehbar gesichert. 



   Die im Gehäuse 9 eingebaute Bremse besteht beispielsweise aus zwei um einen Widerlagerzapfen 15 schwingbaren   Backen. M,   die durch Federn 16 in der Ruhelage ausser Berührung mit dem Gehäuse gehalten werden. Der Widerlagerzapfen ist auf einer auf dem Lagerkörper 6 befestigten Scheibe 24 angeordnet. Die Spreizung der Bremse wird mittels eines   Nockens-   17 bewerkstelligt, dessen Drehzapfen 18 in einem hülsenförmigen auf der Aussenseite der Scheibe   24   befestigten Träger 25 eines Puffers 23 aus Gummi od. dgl. gelagert ist und einen Hebel 19 trägt, an dem ein Bowdenkabel   22   angreift. 



   Im unbelasteten Zustande des Fahrrades nimmt der Gummipuffer   28 ungefähr   die in Fig. 2 dargestellte Lage ein. Bei der Belastung geht die Achse in der Fahrtrichtung nach vorn herab. Von Unregelmässigkeiten des Weges entstehende   Stösse   werden durch die Feder 10 unter Pendeln der Nabe aufgenommen. Wenn die Bremse angestellt wird, nimmt das weiterlaufende Vorderrad die gesamte Bremse und den mit dieser verbundenen Lagerkörper 6 in derselben Richtung mit, bis der   Anschlag 2. 3   an dem   Gabelschenkel 2 ?   zur Anlage kommt. Bei dieser Drehung des Lagerkörpers 6 um die Radachse 5 

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 wird die   Feder. M   gespannt.

   Beim Lösen der Bremse wird der Lagerkörper bisweilen durch die Feder 10 so weit   zurückgeschnellt,   dass sie in   bedeutendemmasse   aufgewickelt wird und durch die dabei entstehende Beanspruchung in entgegengesetzter Richtung brechen kann. 



   Um diese Gefahr zu vermeiden, ist gemäss der Erfindung eine Hilfsfeder 30 eingeschaltet, die diesen   Rückstoss   auffängt. Sie ist mit ihrem inneren Ende mit dem Bremsenträger 24 durch eine Abbiegung   31   in Eingriff, während ihr äusseres Ende mittels einer nach aussen gerichteten Abbiegung ? die Kante des Arms 28 übergreift (Fig. 2). Sie wird also gespannt, wenn sich der Lagerkörper in dem der Bewegung des Uhrzeigers in Fig. 2 entgegengesetzten Sinne dreht. In einem diese Feder einschliessenden   Gehäuse 33   ist ein Umfangsschlitz   34   vorgesehen, in dem sich die Abbiegung   32   bewegen kann.

   Bei dem 
 EMI2.1 
 der Bewegung des Lagerkörpers gefolgt war und sich von dem Arm 28 entfernt hatte, zuerst so weit rückwärts, bis er an dem Arm 28 wieder zur Anlage kommt, worauf die Feder 30 gespannt wird und sie nunmehr die weitere Rückkehrbewegung des exzentrischen Lagerkörpers hemmt. Da schliesslich das radial gerichtet Ende der Feder 10 in dem Schlitz 6 a des Lagerkörpers 6 sich frei bewegen kann und nach vollständiger Entspannung der Feder 10 sich von seinem Widerlager abhebt, wird der   Rückschlag schnell   aufgefangen und die Pendelnabe in ihre wirksame federnde Stellung   zurückgebracht.   Die Feder 10 kann also nicht durch das Zurückschnellen und eine in entgegengesetzter Richtung wirkende Belastung übermässig aufgewickelt werden.

   Infolgedessen sind die beiden Federn 10 und   30   wegen der   Beanspruchung   nur in einer Richtung und der Entlastung durch die Anwendung des Spiels in den Endlagen der Gefahr des Bruches selbst bei hoher Belastung des Fahrrades nicht ausgesetzt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Federnd gelagerte Fahrradnabe mit Bremse nach Patent Nr. 137053, bei der die Nabenhülse auf einem um die Radachse pendelnden exzentrischen Lagerkörper umläuft und die nicht umlaufenden Teile der Bremse auf dem Lagerkörper fest angeordnet sind, gekennzeichnet durch eine der im Lagerkörper angeordneten Tragfeder entgegenwirkende Feder zum Hemmen des nach Lösen der Bremse eintretenden Zurückschnellens der Nabe.

Claims (1)

  1. 2. Radnabe nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als Gegenfeder auf dem Lagerkörper der Nabe seitlich der Bremstrommel eine Spiralfeder befestigt ist, deren äusseres Ende mit einem die Radachse gegen Verdrehen sichernden Sperrarm verbunden ist.
    3. Radnabe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass je ein Ende der Tragfeder EMI2.2
AT142964D 1931-11-21 1934-07-16 Federnd gelagerte Fahrradnabe mit Bremse. AT142964B (de)

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DEF72237D DE596788C (de) 1931-11-21 1931-11-21 Als Pendelnabe ausgebildete Fahrradnabe mit Bremse
DE142964X 1933-07-18

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AT142964B true AT142964B (de) 1935-10-10

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ID=34227312

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AT142964D AT142964B (de) 1931-11-21 1934-07-16 Federnd gelagerte Fahrradnabe mit Bremse.

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