AT142908B - Fettschmelzpfanne. - Google Patents

Fettschmelzpfanne.

Info

Publication number
AT142908B
AT142908B AT142908DA AT142908B AT 142908 B AT142908 B AT 142908B AT 142908D A AT142908D A AT 142908DA AT 142908 B AT142908 B AT 142908B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
melting
pan
heating element
fat
melting pan
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Waagner Biro Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Waagner Biro Ag filed Critical Waagner Biro Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT142908B publication Critical patent/AT142908B/de

Links

Landscapes

  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fettsehmelzpfanne. 



   Zum Schmelzen von Fett im allgemeinen und zur Gewinnung von Schmalz aus Speck, Filz, Talg u. dgl. im besonderen, stehen im Grossbetriebe mehr oder minder stark bombierte Schalen oder Pfannen in Verwendung, welche mittels eines äusseren Dampfmantels geheizt werden (Duplikatpfanne). 



   Bei derartigen Fettschmelzpfannen bleiben wegen des geringen Wärmeleitungsvermögens des
Schmelzgutes jene Partien des Fettes oder Speckes, welche nicht direkt an der Heizfläche anliegen, noch geraume Zeit fest, während die nächstliegenden Partien bereits geschmolzen und auch schon beträchtlich heiss sind. Die Folge ist, dass der am Dampfmantel befindliche Teil des Fettes in geschmolzenem Zustande wesentlich länger der Einwirkung der Erhitzung ausgesetzt ist als der andere Teil, was nicht ohne Einfluss auf die Qualität des Schmelzproduktes bleibt.

   Diese verschieden lange Dauer der Hitzewirkung tritt insbesondere dann ein, wenn es sich um die Verarbeitung von Speck handelt, wobei durch die in der Fettsubstanz befindlichen Zellenwandungen bzw. bei in Stücken geschnittenem und in der Pfanne hochgetürmtem Speck auch noch durch die Luftzwischenräume zwischen den   Speckstücken   ein erhöhter Widerstand gegen die Wärmeübertragung entsteht, welcher den Schmelzprozess im nicht direkt von der Heizfläche berührten Teil der Pfanne wesentlich verzögert und die Ausbeute an Fett aus diesen Speckpartien verringert. 



   Nach der Erfindung werden nun Fettschmelzpfannen der erwähnten Art mit einem in das Schmelzgut versenkbaren oder   gewünschtenfalls   nur in oberflächliche Berührung mit demselben zu bringenden   Hilfskörper   ausgestattet, der auch jenem Teil des Gutes, der sonst nicht an der   Heizfläche   anliegt, Wärme unmittelbar zuführt und die noch festen, ungeschmolzenen Partien des Fettes gegen oder in die bereits flüssigen drückt. 



   Neben der zusätzlichen Wärmezufuhr durch den Hilfsheizkörper und der dadurch bedingten, für die Güte des Produktes zweckmässigen Abkürzung des Prozesses, sowie auch neben der damit verbundenen grösseren   Ausnutzungsmög1ichkeit   der Pfannen ergibt sich der weitere Vorteil der Ausübung eines gewissen Druckes auf das Gut, durch den das Schmelzen bzw. die Fettabgabe durch und aus den Zellen heraus unterstützt wird. 



   Ausserdem bewirkt das an den Heizschlangen geschmolzene und daher heisse Fett, welches abwärts fliesst, ein beschleunigtes Schmelzen jener Teile des Schmelzgutes, welche trotz Einbaues des Heizkörpers noch nicht in direkter Berührung mit irgendeiner   Heizfläche   stehen. 



   Ein weiterer Vorteil gegenüber der Heizung durch die Duplikatpfanne allein besteht darin, dass die Heizfläche des Zusatzheizkörpers zur Gänze vom Schmelzgut umgeben ist, während bei den Duplikatpfannen der äussere Mantel nicht mit dem Schmelzgut in Berührung kommt, sondern im Gegenteil durch seine Ausstrahlung an die Umgebung eine Verlustquelle bildet. 



   Da nach Einbau einer Zusatzheizfläche mit derselben Strahlungsfläche in kürzerer Zeit ein grösseres Quantum Rohmaterial geschmolzen werden kann, verringern sich auch die Wärmeverluste pro 1 kg Schmelzgut, wodurch sich die Produktionskosten vermindern. 



   Der Platzbedarf. pro 1 kg Schmelzgut erfährt durch diese Konstruktion ebenfalls eine wesentliche Verringerung. 



   Es gibt bereits Talgschmelzvorrichtungen, die aus einer zur Aufnahme des Schmelzgutes dienenden, mit einem Heizmantel versehenen waagerechten Trommel bestehen, in deren Innerem eine waagerechte   Hohlwelle gelagert ist, die eine Anzahl hohler radialer Arme trägt, durch die ein in die Hohlwelle eingeführtes Heizmittel strömt und die bei Drehung der Welle durch das sich im unteren Teil der Trommel   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 befindliche Schmelzgut   hindurchgeführt   werden.

   Dabei taucht jeweils nur ein verhältnismässig kleiner Teil der Heizarme in das Schmelzgut ; während des grössten Teils ihres Weges kommen diese Heizarme mit dem Schmelzgut überhaupt nicht in Berührung, so dass der Wirkungsgrad dieser Hilfsheizung sehr gering ist. 
 EMI2.1 
 in Fig. 1 in einem lotrechten Axialschnitt, und in Fig. 2 in Draufsicht veranschaulicht. 



   Die bombierte Pfanne 1 ist mit einem Dampfmantel 2 versehen und trägt einen in ihrer Seitenwand bei 3 schwenkbar gelagerten, dampfbeheizten Hilfsheizkörper 4, der z. B. aus einem der Form der Pfanne angepassten Umfangsdampfrohr 5 mit querverbindenden Rohren 6 besteht und im Wesen einer Heizschlange gleichkommt. Zur Schaffung einer noch grösseren Heizfläche auf der Fettseite, wo der Wärme- übergangskoeffizient wesentlich schlechter ist, können die Rohre der Heizschlange allenfalls mit Rippen ausgestattet werden. 



   Die Rohre können auch senkrecht zur Drehachse angeordnet werden, damit beim Schwenken an ihnen anhaftende Sehmelzgutteilchen abgleiten und durch im Rohrsystem vorgesehene Aussparungen in die Schmelzpfanne   zurückfallen   können. 



   Nach teilweiser   Füllung   der Pfanne mit dem Schmelzgut wird der Hilfsheizkörper 4 um seine Achse 3 abwärts geklappt und zum Aufliegen auf dem Gut gebracht, worauf weitere Mengen Schmelzgut auf dem Hilfsheizkörper aufgetürmt werden. Das Schmelzen erfolgt bei Einleitung von Dampf in den Mantel und in den Hilfsheizkörper 4. Wenn gewünscht, kann die Dampfzufuhr selbsttätig durch das Herabklappen des Heizkörpers etwa dadurch gesteuert werden, dass dabei ein Sperrorgan der Dampfzuleitung geöffnet wird. 



   Um ein allzu tiefes Herabsinken des Heizkörpers hintanzuhalten, ist derselbe mit einem Ausleger- 
 EMI2.2 
 körpers dient ein mit ihm verbundenes Zugorgan 8. 



   Selbstverständlich müsste der Hilfsheizkörper nicht in der Pfanne selbst schwenkbar gelagert, sondern könnte etwa oberhalb derselben heb-und senkbar angeordnet sein, um zwischen das Schmelzgut eingebettet oder auf dasselbe aufgelegt zu werden. 



   Zweckmässig ist es aber, die Gelenkteile der Dampfzuführung nicht innerhalb des Fettraumes anzuordnen, damit bei allfälligem Undichtwerden von Stopfbüchsen nicht ein Verseifen des Fettes eintritt. 



   Die   gänzlich   oder teilweise Aushebbarkeit des Hilfsheizkörpers aus der Pfanne ist erwünscht, weil sieh dann das Schmelzgut besser durchrühren lässt und der Schmelzrest leichter   ausgeschöpft   werden kann. 



   Es ist selbstverständlich auch möglich, den Hilfsheizkörper festzuhalten und denselben durch Heben und Senken der Pfanne in und ausser Berührung mit dem Schmelzgut zu bringen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sehmelzpfanne mit Dampfmantel und mit dem Schmelzgut in Berührung zu bringenden Hilfsheizkörpern, insbesondere zur Gewinnung des Fettes aus Speck u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Hilfsheizkörper   (4)   so angeordnet sind, dass sie mit dem in der Pfanne (1) befindlichen Sehmelzgut im Wesen gänzlich in Berührung gebracht werden können und in dieser Lage während des Schmelzverfahrens verbleiben.

Claims (1)

  1. 2. Schmelzpfanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsheizkörper (4) feststeht und die Pfanne gehoben und gesenkt wird.
    3. Schmelzpfanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsheizkörper (4) aus einem beweglich angeordneten, vorzugsweise in der Pfanne schwenkbar gelagerten Rohrsytem besteht.
    4. Schmelzpfanne nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper behufs besserer Wärmeübertragung mit Rippen versehen ist.
    5. Schmelzpfanne nach Anpruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrsystem so ausgebildet ist, dass die Rohre senkrecht zur Drehachse stehen, so dass anhaftende Überreste des Sehmelzgutes beim Schwenken leicht abgleiten können und durch eine dazu vorgesehene Aussparung im Rohrsystem in die Sehmelzpfanne fallen.
AT142908D 1934-03-05 1934-03-05 Fettschmelzpfanne. AT142908B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT142908T 1934-03-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT142908B true AT142908B (de) 1935-10-10

Family

ID=3642379

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT142908D AT142908B (de) 1934-03-05 1934-03-05 Fettschmelzpfanne.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT142908B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2045199A1 (de) Verfahren zum Verbessern der Eigen schäften von Fetten
AT142908B (de) Fettschmelzpfanne.
DE1504856A1 (de) Herstellung von Rohren aus thermoplastischem Material
DE1458155A1 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Strangziehen von vielkristallinem Material
EP2502977B1 (de) Malaxierverfahren und -vorrichtung
DE1596363A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen thermoplastischer Bahnen z.B.aus Glas,durch Ziehen
DE1166981B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schmelzen von Glas in einem elektrischen Ofen
DE1607811A1 (de) Kontinuierlicher Kandiszuckerkocher
DE2318662B1 (de) Verwendung eines Kupferwerkstoffes
DE2429804A1 (de) Elektrisch beheizbarer bau-, an-, aufoder einbauteil fuer waermetauschgeraete
DE2264298C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Emaillieren von Rippenrohren
AT122158B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von geraden Röhren od. dgl. aus einem schmelz- und ziehbaren Material, insbesondere aus Glas.
AT142197B (de) Verfahren und Vorrichtung zur direkten Formgebung von flüssigen Metallen.
DE1679313C (de) Heizkessel fur kleine Gebäude
DE54965C (de) Verfahren zur Herstellung metallbekleideter Isolirüberzüge für elektrische Leitungs-I drähte
DE758959C (de) Verfahren zum Auskleiden zylindrischer Laufbuechsen
DE512949C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ziehen von Roehren oder Staeben aus geschmolzenem Glase
DE3145361A1 (de) Wachspresse, insbesondere von bienenwachs
DE170280C (de)
DE868327C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schwitzen von Paraffin
DE7010360U (de) Vorrichtung zum herstellen von gekochter eimasse in stangenform mit dotterkern.
DE2010992C3 (de) Speicherheizkessel für eine Warmwasser-Heizungsanlage
DE522822C (de) Doppelroehren-Gegenstromerhitzer zum Erhitzen von Milch
DE2838980A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum stranggiessen vom metallstreifen
DE2236814A1 (de) Temperierkerze