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Vorrichtung zum Imprägnieren von Kabeln.
Für die Kabelimprägnierung benutzt man beheizte Hohlgefässe in der Form eines gewöhnlichen Kessels mit senkrecht stehender Achse und abnehmbarem Deckel. Diese Gefässe werden während der Imprägnierung unter Vakuum gesetzt und müssen daher vakuumfest sein. Mitunter folgt auf die Vakuumbehandlung eine zweite Stufe der Bearbeitung, welche sich unter Druck abspielt, und daher müssen die Behälter auch druckfest sein.
Die Kabel werden in Körbe eingelegt und mit den Körben zusammen in das Hohlgefäss eingebracht.
Da sich die Kabel nur in einem grösseren Radius biegen lassen, kann bloss der äussere Teil der Kabelkörbe ausgenutzt werden. Infolgedessen ist man zu ringförmigen Kabelkörben übergegangen. Solche Kabelkörbe lassen in dem Hohlgefäss, in welches sie eingesetzt werden, in der Mitte einen Raum frei, den man durch Anordnung eines inneren zentralen Domes ausfüllt. So entstand das Gefäss, welches in Fig. 1 wiedergegeben ist. Mit Ziffer 1 ist der Doppelmantel des Imprägnierkessels bezeichnet. Auf dem Kessel sitzt ein hochgewölbter Deckel 2, der vakuum-und druckfest an den Behälter angeschlossen wird. 4 sind die Kabelkörbe, welche ringförmig ausgebildet werden und in ihrer Mitte einen Hohlraum frei lassen. Dieser Hohlraum wird von dem Dom 3 ausgefüllt.
Der Dom 3 hat nicht allein die Aufgabe eines Raumverdrängers, sondern er bietet auch die Möglichkeit zur Beheizung der Kabel von innen heraus, sofern man ihn mit Heizflächen versieht. Das Imprägniergefäss und der Dom erhalten daher zweckmässig entweder Heizungsdoppelmäntel, wie in Fig. 1 gezeigt, oder Heizschlangen.
Wird ein solches Gefäss bei der Durchführung des Imprägnierverfahrens, wie es erforderlich ist, vollständig mit Imprägniermasse ausgefüllt, so muss man grosse Mengen der Masse anwenden, welche an dem Imprägnierungsvorgang nicht unmittelbar teilnehmen. Die von dem Kabel und den Kabelkörben frei gelassenen Räume, welche man mit Masse füllen muss, sind verhältnismässig sehr gross. Nach der Grösse des Masseraumes im Imprägniergefäss richtet sich aber auch die Grösse aller übrigen Apparate, in welchen die gebrauchte und verschmutzte Masse vor-bzw. nachbehandelt werden muss.
Gelingt die Verkleinerung des massegefüllten Raumes des Imprägniergefässes, so ergibt sich neben der Verkleinerung der gesamten übrigen Apparatur der Imprägnieranlage auch noch eine entsprechende Verringerung der im Umlauf befindlichen Gesamtmassemenge.
Man hat bereits Vorschläge gemacht, welche eine Ölersparnis mit sich bringen, doch waren mit den betreffenden Einrichtungen erhebliche praktische Nachteile verbunden. Beispielsweise hat man die Kabelkörbe selbst als Gefässe ausgebildet, welche unter Vakuum und Druck gesetzt werden können.
Zu diesem Zweck wurde der Kabelkorb, der in Ringform ausgebildet war, mit einem Ringdeckel hermetisch abgeschlossen. Das Imprägniergefäss, welches keine Körbe mehr enthielt, hatte damit selbst die Form eines Ringes angenommen. Da nun aber das Gefäss gleichzeitig auch den Korb darstellt, muss es zum Zwecke des Transportes der Kabel mit diesem transportiert werden. Solche Ringgefässe sind aber, wie leicht einzusehen ist, sehr schwer, denn ihre Wandungen, zumeist Doppelmäntel, und ihre Deckel sind sehr dick, da sie nicht nur vakuum-, sondern auch drueksieher sein müssen. Die Verschlüsse zwischen Deckel und Gefäss sind sehr schwer, infolgedessen muss man sehr starke Krananlagen bauen, um die tote
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Last der Ringgefässe heben und befördern zu können.
Dazu kommt noch, dass die Bedienung solcher Einrichtungen sehr zeitraubend ist und dass man grosse Mühe hat, solche Gefässe vakuumdicht zu bekommen. Das Gefäss muss bei jedem Ortswechsel an die zugehörigen Leitungen, das sind die Vakuumleitung, die Masseleitung usw., neu angeschlossen werden, und dabei bereiten dieDiehtungen besondere Schwierigkeiten.
Man hat auch vorgeschlagen, ringförmige Massebehälter drehbar zu machen, so dass die Kabel in den Behälter direkt eingelegt und in gleicher Weise wieder aus ihm entfernt werden können. Derartige Einrichtungen behindern die Ausnutzung der vorhandenen Apparatur sehr stark, da das Einlegen und Herausnehmen der Kabel eine grosse Zeitspanne umfasst, während welcher die Imprägniereinrichtung nicht benutzt werden kann und ihrer eigentlichen Bestimmung entzogen ist. Ausserdem muss ein solcher Behälter örtlich in nächster Nähe der Bleiprese angeordnet sein. Dadurch ergeben sich wesentliche Be-
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Es wurden auch bereits Vorrichtungen zum Imprägnieren von Kabeln vorgeschlagen, bei welchen nicht mit Körben gearbeitet wird.
Bei diesen Vorrichtungen ist nur ein Teil der Leitungen derart ange- bracht, dass sie beim Öffnen des Imprägnierkessels nicht gelöst werden müssen, während besondere andere
Teile der Leitungen bei jedesmaligem Öffnen des Imprägnierkessels gelöst werden müssen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Imprägnieren von Kabeln, bei der Kabelkörbe in den
Imprägnierkessel eingesetzt werden, und besteht im wesentlichen in der Anordnung eines ortsfesten unbeweglichen, ringförmigen Imprägnierkessels und ebenfalls ringförmiger, den Kessel möglichst voll- ständig ausfüllender, offener Kabelkörbe, wobei alle Zuleitungen zum Kessel so angeordnet sind, dass beim Öffnen des Tränkgefässes die Verbindung der Leitungen nicht gelöst werden muss.
Der Vorteil der erfindungsgemässen Vorrichtung liegt darin, dass nicht nur die Ölersparnis und die damit verbundene Verringerung in den Dimensionen aller Zubehörapparate und-leitungen erreicht werden, sondern auch darin, dass sich die Transporteinrichtungen auf das Bewegen der leicht gebauten Kabelkörbe mit dem eingelegten Kabel beschränken, wobei die tote Last wesentlich herabgemindert ist. Durch den Umstand, dass das Ringgefäss ortsfest angeordnet wird, kann man die Leitungen dauernd mit diesem
Gefäss verbunden lassen.
Beispielsweise bleibt die Massezuleitung, die Leitung für Dampf und Kühlwasser beständig an dem Ringgefäss angeschlossen, so dass die Schwierigkeiten, welche mit der häufigen Demontage der Leitungen bei den vorher angedeuteten Beispielen für die Ausführung beweglicher Ringgefässe verbunden sind, wegfallen.
Eine derartige Einrichtung wird in Fig. 2 gezeigt. mitt ist das Ringgefäss bezeichnet. Es trägt an seinem unteren Ende die Zuleitung h für die Imprägniermasse und einen ähnlich angeordneten Ablassstutzen. Gegebenenfalls kann sowohl die Zuleitung als auch die Ableitung der Masse durch das gleiche Rohr erfolgen. Mit b sind die Heizschlangen bezeichnet, welche längs der Wandungen angeordnet sind.
An Stelle der Heizschlangen kann auch Doppelmantelheizung verwendet werden. Der Deekel c ist als Ringdeckel ausgebildet. Auf ihm sitzt ein Rohr g, welches zu der Vakuumpumpe führt. Sofern die Kabelkörbe vollständig mit Kabeln angefüllt sind, braucht man vergleichsweise bei der Ausbildung des Imprägniergefässes nach Fig. 2 nur einen Bruchteil der Massemenge, welche für die Füllung der mit Dom versehenen Zylindergelässe nach Fig. 1 erforderlich ist.
Die Heizschlangen b des Ringgefässes in Fig. 2 können auch als Kühlschlangen benutzt werden, indem man sie einmal mit Dampf, das andere Mal mit Kühlwasser beschickt. Die Kabelkörbe e werden zweckmässig so ausgebildet, dass sie den zur Verfügung stehenden Raum möglichst vollständig ausfüllen.
Durch die. Anordnung, welche bei der Vorrichtung nach Fig. 2 getroffen ist, wird erreicht, dass die zu evakuierenden Räume des Imprägniergefässes sehr klein werden. Man kann infolgedessen auch die Evakuiereinrichtung, d. h. die Vakuumpumpe, viel kleiner machen, als es sonst bei ähnlichen Einrichtungen möglich ist. Dadurch aber kann man die Vakuumpumpe unmittelbar auf den Gefässdeekel aufsetzen, wie es in der Fig. 2 bei f gezeigt ist. Die Verbindungsleitung zwischen dem zu evakuierenden Raum des Ringgefässes a und der Vakuumpumpe f schrumpft dadurch auf das Kniestück (J zusammen. was abermals eine grosse Ersparnis an Material und Gewicht sowie eine Beseitigung von Fehlerquellen mit sich bringt, da man nur ganz wenige Diehtungsstellen zu überwachen hat.
Man kann auch so vorgehen, dass man die Vakuumpumpe f nicht am Deckel des Ringgefässes anbringt, wie es in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, sondern die Pumpe unmittelbar neben dem Ringgefäf. ! selbst anbringt und die Verbindung beispielsweise durch die in den Fig. 2 und 3 gestrichelt gezeichnete Leitung i herstellt.
Bei Bedienung der Vorrichtung wird so vorgegangen, dass man die Verbindung zwischen dem Ring- deekel e und dem Ringgefäss a löst und den Deckel mit der Vakuumpumpe abhebt. Die Körbe werden nun aus dem Imprägniergefäss herausgehoben und durch neue vorbereitete Körbe ersetzt. Da alle Anschlüsse, wie die Rohrleitung zur Masseaufbereitung, die Zuführungsleitung für die Masse, die Dampfleitung. die
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angeschlossen bleiben, kann sofort mit der nächsten Operation begonnen werden. Die Einrichtung gestattet bei weitestgehender Ersparnis an umlaufendem Öl und Bedienung eine rasehe Aufeinanderfolge der Operationen.
In Fig. 3 ist die gleiche Einrichtung unter Verwendung von Doppelmantelheizung dargestellt.