AT142361B - Verfahren zur Herstellung einer in sich, nicht aber auf Haut und Haaren Klebenden, nach allen Seiten hin gleich dehnbaren, gekreppten Pflasterbinde für Verbände. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer in sich, nicht aber auf Haut und Haaren Klebenden, nach allen Seiten hin gleich dehnbaren, gekreppten Pflasterbinde für Verbände.

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AT142361B
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  Verfahren zur Herstellung einer in sieh, nicht aber auf Haut und Haaren klebenden, nach allen Seiten hin gleich dehnbaren, gehreppten   Pflasterbinde fiir Verbände.   



   Nach dem Verfahren des Stammpatentes Nr. 137680 werden die Pflasterbinden in der Weise hergestellt, dass man fertige dünne, helle Plantagenkautschukerêpes ein Desinfektionsmittel absorbieren lässt, welches den Kautschuk plastiziert, dann auf höhere Temperaturen erhitzt, bis die Kautschukerêpes transparent sind und kleben. 



   Ein wesentlicher technischer Effekt lässt sich nun dadurch erzielen, dass man die Desinfektion überhaupt weglässt und die fertigen Kautschukcrêpes direkt bloss bis zur Transparenz auf einer oder auf beiden Seiten einer Wärmequelle aussetzt. Durch die Hitze selbst tritt bereits Sterilisation ein, so dass man die Desinfektion ersparen kann. 



   Die erhaltenen Pflasterbinden haben oft den Nachteil, dass sie sich nach dem Aufziehen etwas rollen. Um dies zu vermeiden, kann man die Crêpes teilweise-wie oben   angeführt-präparieren,   so dass noch unpräparierte Stellen auf der fertigen Pflasterbinde vorhanden sind. Diese unpräparierten Stellen sind wesentlich härter als die durch Wärme präparierten und verhindern dadurch das Rollen der Binden beim Auflegen. Man kann diesen unpräparierten Stellen verschiedene Formen geben, z. B. Bandform auf beiden Seiten der   Crepesbinden,   schachbrettartige Form, indem man ein Feld präpariert, das andere nicht, Streifen oder jede beliebige andere Musterung. Durch diese unpräparierten Stellen erhält die ganze Binde gleichsam ein   Rückgrat   gegen das Einrollen und klebt trotzdem in sich. 



   Ein weiterer Nachteil der ursprünglichen Pflasterbinde besteht darin, dass dieselbe zuweilen zu wenig porös ist und daher der Luft keinen Zutritt zur Wunde gewährt. Um diesen Nachteil zu vermeiden, bringt man an den Crêpes Löcher an. Diese Löcher können vor oder nach der Präparation angebracht werden. 



   Zum Beispiel : Die zu Bändern geschnittenen   Kautschukplantagencrepes   werden zunächst gelocht, dann mit einem Butterpapier belegt und über das Butterpapier langsam eine Wärmequelle in einem Abstand von 1 cm von den beiden Rändern gezogen. Die Wärme dringt durch das Papier durch und sintert die Oberfläche der   Crêpesbänder,   wodurch sie steril und klebend werden. Dann rollt man die Bänder zur Pflasterbinde auf. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ausführungsform des Verfahrens zur Herstellung einer in sich, nicht aber auf Haut und Haaren klebenden, nach allen Seiten hin gleich dehnbaren, gekreppten Pflasterbinde für Verbände nach Patent Nr. 137680, dadurch gekennzeichnet, dass man die Oberfläche der fertigen dünnen, hellen Plantagen-   kautschukerêpes   ohne Vorbehandlung entweder auf einer oder beiden Seiten durch eine Wärmequelle sintert. 
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AT142361D 1933-08-11 1933-12-01 Verfahren zur Herstellung einer in sich, nicht aber auf Haut und Haaren Klebenden, nach allen Seiten hin gleich dehnbaren, gekreppten Pflasterbinde für Verbände. AT142361B (de)

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