AT142313B - Unterkalibergeschoß. - Google Patents

Unterkalibergeschoß.

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AT142313B
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Edgar William Brandt
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    Unterkalibergesehoss.   



   Die Erfindung betrifft ein   Unterkalibergeschoss   zum Beschiessen von Panzerplatten oder ähnlichen widerstandsfähigen   Declungen   mit einem das Kaliber der mit normalen Zügen versehenen Waffe aufweisenden Treibblock, in den das Geschoss eingesetzt ist und der sich beim Verlassen des Rohres (oder Loches) vom Geschoss löst. Bei derartigen Unterkalibergesehossen hat das eigentliche Geschoss unter fast gleichen Umständen eine wesentlich grössere Anfangsgeschwindigkeit und somit Durchschlagskraft, aber wegen der   dem Treibblock entsprechenden Winkelgeschwindigkeit   auch ein wesentlich kleineres Trägheitsmoment und daher eine stark verringerte Stabilität während des Fluges.

   Gemäss der Erfindung wird dem im   Geschosshinterteil   angeordneten Geschosskern hohe Dichte gegeben, so dass das Massenträgheitsmoment des Geschosses demjenigen eines normalen Geschosses möglichst nahe kommt. Dadurch wird die Stabilität des Geschosses im Flug auf das erforderliche Mass gebracht. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Unterkalibergeschosses schematisch im Längsschnitt veranschaulicht. 



   Der Treibblock 3 ist möglichst leicht ausgeführt. Seine äussere Form ist derart gewählt, dass seine Ausschleuderung aus dem Rohr 8 beim Abschuss erleichtert wird, ohne dass Gefahr besteht, dass das Rohr bricht oder dass der vor dem Block liegende Teil des Rohres mitgerissen wird. Es gewährleistet ausserdem eine sichere Dichtung zwischen Geschoss und Rohrwandung. 



   Das eigentliche Geschoss gemäss der Erfindung hat einen in seinem hinteren Teil liegenden Kern 18 aus einem Material von grosser Dichte und eine Spitze oder Kappe 19 aus verhältnismässig wenig widerstandsfähigem Material. 



   Bekanntlich muss das Kaliber des Geschosses und die Drallsteigung im Rohr2 in einem bestimmten Verhältnis stehen, um dem Geschoss die erforderliche Stabilität zu erteilen, u. zw. muss die Drallsteigung um so kleiner sein, je kleiner das Geschosskaliber ist. Daraus ergibt sich, dass die Drallsteigung in den Rohren, aus welchen das Geschoss gemäss der Erfindung verschossen wird, zu gross für die eigentlichen Geschosse wäre, wenn es sich um homogene Geschosse handelte. Durch die Anwendung des Kernes wird jedoch dieser Mangel aufgehoben, denn durch die Zusammendrängung der Masse des Geschosses in dem hinteren Teil des eigentlichen Geschosses, wo der Durchmesser am grössten ist, wird das Trägheitsmoment vergrössert und somit die Stabilität des Geschosses auf seinem Fluge verbessert. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Unterkalibergeschoss zum Beschiessen von Panzerplatten oder ähnlichen widerstandsfähigen Deckungen, mit einem das Kaliber der mit normalen Zügen versehenen Waffe aufweisenden Treibblock, in den das Geschoss eingesetzt ist und der sich beim Verlassen des Rohres vom Geschoss löst, gekennzeichnet durch die Verwendung eines im Geschosshinterteil angeordneten Geschosskerns von hoher Dichte, so dass das Massenträgheitsmoment des Geschosses demjenigen eines normalen Geschosses möglichst nahe kommt. EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT142313D 1932-07-19 1933-07-10 Unterkalibergeschoß. AT142313B (de)

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