AT142169B - Einrichtung zur Spannungserhöhung. - Google Patents

Einrichtung zur Spannungserhöhung.

Info

Publication number
AT142169B
AT142169B AT142169DA AT142169B AT 142169 B AT142169 B AT 142169B AT 142169D A AT142169D A AT 142169DA AT 142169 B AT142169 B AT 142169B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
voltage
group
groups
switching elements
hot cathode
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Mueller C H F Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mueller C H F Ag filed Critical Mueller C H F Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT142169B publication Critical patent/AT142169B/de

Links

Landscapes

  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Spannungserhöhung. 



   Es ist bekannt, dass man durch eine Schaltung von Kondensatoren und Ventilen die von einer Wechselstromquelle gelieferte Spannung in Gleichspannung umsetzen und erhöhen kann. Es werden in Röntgenanlagen zur Zeit mehrere Schaltungen angewendet, bei denen durch Anordnung eines oder mehrerer Ventile in Verbindung mit Kondensatoren die von einem Transformator gelieferte Spannung -um das Zwei-oder Dreifache erhöht wird. Auch bei Untersuchungen auf dem Gebiete der Atomzertrümmerung, die ausserordentlich hohe Spannungen erfordern, wird mit Vorteil von solchen Schaltungen Gebrauch gemacht. Es wurde bereits vorgeschlagen, eine Vervielfachung der Spannung dadurch zu erzielen, dass man mehrere Gruppen, die je aus einem Kondensator und einem Ventil bestehen, miteinander derart verbindet, dass sieh die Spannungen der über die Ventile aufgeladenen Kondensatoren zusammensetzen. 



   Der Betrieb solcher Anordnungen wird erfindungsgemäss dadurch besonders vereinfacht, dass mit jeder Gruppe die erforderlichen Mittel zusammengebaut sind, die die Elektronenemission aus der 
 EMI1.1 
 Spannungen arbeitet, die nicht in einer einzigen Stufe erzielt werden können, Glühstromtransformatoren von grossem Umfang erfordern. 



   Vorzugsweise werden die Ventile in Form   von Glühkathoden-Entladungsröhren   mit Bogenentladung ausgeführt und mit einer hochemittierenden Kathode, z. B. einer Oxykathode, ausgerüstet. 



  Es kann dann mit jeder Gruppe eine kleine Heizbatterie für die Heizung dieser Kathode vereinigt werden, die nur eine geringe Energie, z. B. 5-10 Watt, zu leisten braucht. 



   Durch die Hinzufügung der Mittel zur Elektronenerzeugung werden die Schaltgruppen in sich vollständige Teile der Schaltanordnung, die einander vollkommen gleich sein können. Dadurch wird es ermöglicht, sie als einheitliche Schaltelemente auszuführen und sie mit Anschlussvorrichtungen zu versehen, so dass sie in beliebiger Anzahl und Reihenfolge zusammengesetzt, z. B. unmittelbar aneinandergefügt werden können, wobei die gegenseitigen elektrischen Verbindungen der Gruppen hergestellt werden. 



   Man wird natürlich bei den Schaltelementen, die nicht im Betriebe sind, den Glühstrom ausschalten. Es kann nun die Einrichtung so gemacht werden, dass das Ausschalten des Glühstromes selbsttätig erfolgt, wenn die betreffende Gruppe entfernt wird. Dazu werden die Anschlusskontakte für die Verbindung der nächsten Gruppe mit der Glühkathode gleichzeitig als Schaltorgane ausgebildet, die beim Aneinanderreihen der Schaltelemente eine Unterbrechung des Heizstromkreises schliessen. 



   In der Zeichnung stellen die Fig. 1, 2 und 3 Schaltbilder von Anlagen dar, für die sich die Erfindung besonders eignet. Fig. 4 stellt schematisch eine als Schaltelement ausgebildete Gruppe der in den Fig. 1 bis 3 angegebenen Schaltungen dar, während Fig. 5 die Zusammensetzung von mehreren Gruppen ersehen lässt. 



   In Fig. 1 sind mit der Transformatorwicklung 8 ein Kondensator 9 und ein Ventil 10 in Reihe 
 EMI1.2 
   zinem   Ventil 12 besteht, angeschlossen. Das Ventil 12 wird wieder von einer Gruppe, die aus einem Kondensator 13 und einem Ventil 14 besteht, überbrückt, während parallel zum letztgenannten Ventil   ane   Gruppe angeordnet ist, die von dem Kondensator 15 und dem Ventil 16 gebildet wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



     Der Kondensator 9 wird iiber das Ventil jf0 von der Transformatorwicklung 8 aus auf eine   Spannung V aufgeladen, wenn V-der Maximalwert der in der Wicklung 8 erzeugten Spannung ist. Zwischen den 
 EMI2.1 
 ladet sich der Kondensator 11 bis auf eine-konstante Spannung 2 V auf. Infolgedessen entsteht auch zwischen den Punkten      und   B2   ein Spannungsunterschied, der zwischen 0 und 2 V schwankt und es wird der Kondensator 13 ebenfalls bis auf eine Spannung 2 V aufgeladen. Auf gleiche Weise entsteht am Kondensator jeder folgenden Gruppe die Spannung 2 V. Die Anzahl der Gruppen kann beliebig vermehrt werden. 



   Man kann nun zwischen dem Punkt-Al und den   Punkten- A2 ; A3   usw. eine konstante Gleichspannung abnehmen, ebenso wie zwischen dem Punkte   B1   und den Punkten   Bs, Bg   usw. Verwendet man eine gerade Anzahl n Gruppen (den Kondensator 9 und das Ventil 10 mitgerechnet), so kann von den Punkten B eine Spannung   ?   V abgenommen werden. Bei einer ungeraden Anzahl n Gruppen kann eine Spannung n V von dem Punkte A abgenommen werden. Man kann aber auch eine Verbindung zwischen einem der Punkte A und einem   der Punkte B machen, wodurch einepulsierende Spannung entsteht,   deren höchste und niedrigste Werte um 2 V auseinanderliegen. 



   In Fig. 2 wird von der sogenannten Greinacher-Schaltung ausgegangen. Diese wird von der Transformatorwicklung   17,   den Kondensatoren 18 und 19 und den Ventilen 20 und 21 gebildet. Sowohl zwischen dem Punkte   A2   und   B1   als auch zwischen    und Bj   ist eine Kette von Ventilen und Kondensatoren geschaltet, wie sie in Fig. 1 abgebildet ist. Zwischen dem Punkt   A2'. und   dem Punkt A2 herrscht eine Spannung 2 V, zwischen   A/ und A3 eine   Spannung 4 V usw. Eine pulsierende Spannung kann auch in dieser Anordnung zwischen einem der Punkte   A   einerseits und einem der Punkte B anderseits abgenommen werden. 



   In Fig. 3 werden Ketten von Kondensatoren und Ventilen zu den beiden Seiten einer sogenannten 
 EMI2.2 
 und 26 gebildet werden, verbunden. Bei dieser Anordnung kann die Spannung um einen Betrag V höher werden als bei der   Anordnung gemäss   Fig. 2 bei gleicher Anzahl von Gruppen. Bei einer geraden Gruppenzahl kann mit der Anordnung gemäss Fig. 3 eine pulsierende Spannung (n +   1)   V erzielt werden (zwischen den   Punkten A3'und B3 z.   B. 7 V), bei einer ungeraden Gruppenzahl n V. 



   In Fig. 4 bildet 27 das Ventil, das z. B. als eine gasgefüllte Glühkathodenröhre mit Oxydkathode ausgeführt ist, wie sie zum Zwecke der Gleichrichtung in Röntgenanlagen verwendet werden können. Auf der Glühkathodenseite des Ventiles ist ein Akkumulator 28 angeordnet, der zum Speisen der   Glüh-   kathode   dient. An dem Anodenende ist mit dem Ventil ein Kondensator 29 verbunden. Die zur Befestigung   dienenden Teile sind von Metallkugeln.   30   umgeben, um   Sprüherseheinungen   zu unterdrücken. Aus demselben Grunde sind scharfe Kanten an den Hüllen von Kondensator, Akkumulator-und Ventilrohr zu vermeiden. Der Kondensator 29 und die Batterie 28 sind mit einem   Kontaktstift 5J ! bzw. 52 versehen.   



  Die Abmessungen sind derart gewählt, dass diese gleichen Abstand von der Achse des Ventiles haben, so dass die ganze, in der Figur dargestellte Einheit auf eine gleichartige Einheit aufgesetzt werden kann, wobei die Stifte 31 und 32 in   Kontaktbüchsen 33   der folgenden Gruppe passen. Durch Zusammenfügen mehrerer solcher Einheiten, wie in Fig. 4 angegeben, kann die Einrichtung beliebig ausgedehnt werden. 



  Jede Gruppe wird aber für dieselbe Spannung, u. zw. die Spannung 2 V, belastet. Selbstverständlich muss dafür Sorge getragen werden, dass die Isolierung gegen Erde imstande ist, die volle aufgestaffelte Spannung auszuhalten. Die mit der Glühkathode verbundenen Stifte können, wie schematisch angedeutet, aus zwei voneinander gegen die Batteriespannung isolierten Teilen bestehen, die beim Aufsetzen der Gruppe auf eine andere von dem Aufnahmekontakt der folgenden Gruppe miteinander verbunden werden, wodurch der Heizstrom geschlossen wird. 



   In Fig. 5 sind die Batteriekasten kürzer als die Kondensatoren, so dass die Ventile in Zickzackform zwischen den Kondensatoren liegen. Die Ventile sind mit   34,   die Kondensatoren mit 5 bezeichnet. Letztere bilden mit den metallenen Batteriekasten   36,   welche jeder eine gestrichelt angegebene Heizbatterie 37 enthalten, vertikale Säulen, zwischen denen die Ventile geneigt angeordnet sind, derart, dass jeweils zwei miteinander unmittelbar verbundene Ventile gemeinsam an einen Batteriekasten angeschlossen sind. Die Säulen können beliebig verlängert werden, wie durch die gestrichelte Angabe zweier weiterer Gruppen veranschaulicht wird.

   Die Anlage wird von einer zwischen den unteren Kondensator der linken Säule und den unteren Batteriekasten der rechten Säule angeschlossenen Transformatorwicklung 38 gespeist. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Erzeugung hoher Gleichspannung aus einer Wechselspannung mit Hilfe eines gliederartigen Aufbaues von Kondensatoren, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Kondensatoren mit einem mit ihm in Reihe geschalteten Gleichrichter eine Gruppe bildet und dass mit jeder Gruppe die erforderlichen Mittel zusammengebaut sind, welche die Elektronenemission aus der, vorzugsweise als hochemittierende Glühkathode, z. B. mit Oxydüberzug ausgebildeten Kathode, erzeugen. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Einrichtung naeh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Heizung der hoehemittierenden Glühkathode der Entladungsröhre mit jeder Gruppe eine Heizbatterie vereinigt ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppen als einheitliche Schaltelemente ausgeführt und mit Anschlussvorrichtung versehen sind, so dass sie in beliebiger Anzahl und Reihenfolge zusammengesetzt, z. B. unmittelbar aneinandergefügt werden können, wobei die gegenseitigen elektrischen Verbindungen der Gruppen hergestellt werden.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusskontakte für die Verbindung mit der Glühkathode gleichzeitig als Schaltorgane ausgebildet sind, die beim Aneinanderreihen der Schaltelemente eine Unterbrechung des Heizstromkreises schliessen, EMI3.1
AT142169D 1932-07-13 1933-07-07 Einrichtung zur Spannungserhöhung. AT142169B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE142169T 1932-07-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT142169B true AT142169B (de) 1935-06-25

Family

ID=34257443

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT142169D AT142169B (de) 1932-07-13 1933-07-07 Einrichtung zur Spannungserhöhung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT142169B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE706135C (de) Fernschreibanlage zur UEbertragung von Zeichen durch Kombination von zeitlich zueinander versetzten Einzelimpulsen
DE2323069B2 (de) Stromrichteranordnung aus mehreren in reihe geschalteten teilstromrichtern mit ueberbrueckungsschalter
DE1099062B (de) Steuerbare Einrichtung zur Umformung von Gleichspannungen bzw. -stroemen in einer Brueckenschaltung
DE1961522A1 (de) Energieregenerierungssystem fuer Zerhackerschaltkreise
DE102012019393A1 (de) Widerstandsschweißstromkreis und Betriebsverfahren
AT142169B (de) Einrichtung zur Spannungserhöhung.
DE2025370A1 (de) Steuerbare Gleichrichtervorrichtungen enthaltende Schaltung
DE102015120225A1 (de) Ionisator
DE670281C (de) Schutzeinrichtung fuer Umformer, insbesondere Gleichrichter, mit fuer jede Phase getrennten einanodigen Entladungsgefaessen mit lichtbogenartiger Entladung, insbesondere Quecksilberdampfentladungsgefaessen
DE526811C (de) Zusatzeinrichtung zur Benutzung von Roentgendiagnostikanlagen mit einem von einem Hochspannungstransformator gespeisten Zellengleichrichter fuer Therapiezwecke
DE660034C (de) Anordnung zur Umformung von Gleichstrom oder Wechselstrom in Wechselstrom
CH170218A (de) Einrichtung zur Erzeugung einer hohen Gleichspannung aus einer Wechselspannung.
DE603605C (de) Anordnung zur Umformung von Wechselstrom einer gegebenen Frequenz in solchen anderer gegebener Frequenz mittels gesteuerter Entladungsstrecken, insbesondere durch Gitter schroff gesteuerter Elektronenroehren mit Gluehkathode, ohne Gleichstromzwischenkreis
DE749631C (de) Einrichtung zum Betrieb von Roentgenroehren
DE968945C (de) Elektrische Einrichtung zum Betrieb von Roentgen- oder anderen Gluehkathodenroehren
DE618896C (de) Einrichtung zum Betrieb von Entladungsroehren, insbesondere Roentgenroehren
DE401371C (de) Einrichtung zum Betriebe von Hochspannungsapparaten, insbesondere von Roentgenroehren
DE561509C (de) Elektrische Gasreinigungsanlage
AT135408B (de) Anordnung zur Steuerung des Gitterpotentials von Gitterröhren, die in einem Entladungsstromkreis an Stellen hohen Potentials gegen Erde liegen, insbesondere bei Einrichtungen zur Röntgenstrahlenerzeugung.
DE534702C (de) Einrichtung zur Umformung von Wechselstrom in hochgespannten Gleichstrom, die aus mehreren gleichartigen, zusammengeschalteten, Einzelgleichrichter bildenden Gliedern besteht
AT154064B (de) Verfahren zur Zündung einer Gas- oder Dampfentladungsstrecke.
AT145768B (de) Schaltung, die eine gasgefüllte und mit mindestens zwei Anodengruppen versehene Gleichrichterröhre enthält.
AT83461B (de) Kathodenstrahlenrelais mit Hilfsnetz.
DE687717C (de) Einrichtung zum Erzeugen sehr hoher Gleichspannungen
DE907794C (de) Steuereinrichtung fuer unmittelbare Umrichter