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Die Erfindung betrifft Verbesserungen an blendungsfreien Scheinwerfern, die eine vor dem Scheinwerfer angeordnete und die untere Hälfte desselben verdeckende Blende und einen nach vorn verlängerten, die obere Hälfte des Scheinwerfers verdeckenden Schirm besitzen.
Diese Verbesserungen bezwecken die Aufhellung der in der Mitte des Strahlenbündels solcher Scheinwerfer bestehenden dunklen Stelle, welche durch den infolge der Anwesenheit des Lampensockels unwirksamen Mittelteil des Reflektors verursacht wird. Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäss die Krümmung des Hohlspiegels in einer die unwirksame Mitte desselben umgebenden ringförmigen Zone derart abgeändert, dass die von dieser Zone ausgehenden Strahlen auf einen weit entfernten Punkt der Achse gerichtet sind und der untere Rand des vorstehenden Schirmes ist in einem Abstand von z. B. etwa Vioo der Länge der gesamten Vorrichtung oberhalb der Achse angeordnet, um einem horizontalen Streifen der von der berichtigte Zone zurückgeworfenen Lichtstrahlen den Durchgang zu gestatten.
Es ist bei unabgeschirmten Scheinwerfern bereits bekannt, einen Teil des Reflektors derart aus- zubilden, dass die Lichtstrahlen in einer Reihe von nahe vor dem Scheinwerfer hintereinander auf dessen Achse liegenden Brennpunkten gesammelt werden. Diese Anordnung bewirkt eine gleichmässige Beleuchtung der Fahrbahn nahe vor dem Scheinwerfer, kann jedoch die in grösserer Entfernung bestehende dunkle Mitte des Strahlenbündels nicht beseitigen. Demgegenüber ist gemäss der Erfindung die korrigierte Zone derart ausgebildet, dass die von ihr zurückgeworfenen Lichtstrahlen auf einen weit entfernten Punkt der Achse gerichtet sind und die dunkle Stelle weithin erleuchten. Ferner wird die Anwendung des korrigierten Reflektors bei blendungsfreien Scheinwerfern der eingangs erwähnten Gattung erst durch die erfindungsgemässe Hebung des vorstehenden Schirmes ermöglicht.
Die Lichtquelle wird zweckmässig in an sich bekannter Weise etwas oberhalb der optischen Achse angeordnet und die Lampe an ihrer unteren Hälfte mit einer Verspiegelung versehen.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes veran- schaulicht. Fig. 1 zeigt das von einem gewöhnlichen Scheinwerfer und Fig. 2 das von einem Scheinwerfer gemäss der Erfindung geworfene Leuchtbündel, Fig. 3 eine Vorderansicht eines Scheinwerfers, Fig. 4 eine Seitenansicht eines Scheinwerfers mit erfindungsgemäss abgeänderter Abdeckung, Fig. 5 eine per-
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den Streifen, Fig. 6 einen Querschnitt durch das von einem derartigen Scheinwerfer geworfene Lichtbündel und Fig. 7 die Seitenansicht eines abgeänderten Scheinwerfers von kleinen Ausmassen. Fig. 8 ist eine schematische Darstellung dieses Scheinwerfers und der Lichtquelle. Die Fig. 9 bis 13 zeigen abge- änderte Ausführungen der Lichtquelle und ihrer Anordnung.
Es ist-wie erwähnt-unmöglich, mit einem Scheinwerfer R der bekannten z. B. parabolischen
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sich in einer um diesen Punkt gelegenenzone und ergeben das sehr vergrösserte, virtuelle Bild f des Fadens f. Ausserdem ist der gesamte hinter dem Lampenballon L liegende Scheinwerferteil unwirksam und verursacht in der Mitte des Lichtbündels einen Schatten P.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass die Krümmung (Fig. 2,3) des Scheinwerfers in dem an die unwirksame Zone angrenzenden ringförmigen Teil A so abge- ändert ist, dass die von diesem ringförmigen Teil geworfenen Strahlen r abgelenkt werden, damit sie fast parallel verlaufen oder sich in einer grossen Entfernung kreuzen und sich auf die dunkle Stelle richten.
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Jedoch ist der Fig. 2 zu entnehmen, dass keiner der Strahlen !'zu der dunklen Stelle bei einem Scheinwerfer mit gänzlicher Abdeckung gelangen könnte, der eine die untere Hälfte des Scheinwerfers abdeckende Blende C und eine vorn befindliehe Blende C'besitzt, die bis zur horizontalen Fläche durch die optische Achse x-x herunterreicht. Gemäss der vorliegenden Erfindung ist daher (Fig. 4) ein Anstieg der Blende C'im Ausmass von etwa Vm der Länge I der Vorrichtung vorgesehen. Diese Anordnung gestattet den Durchgang eines horizontalen Strahlenstreifens 1", der von dem berichtigte Ring i zu beiden Seiten der optischen Achse (Fig. 5) geworfen wird.
Dieser horizontale Streifen überdeckt vollkommen die dunkle Stelle (Fig. 6) oder den aus dieser Stelle bestehenden Teil, wenn eine geringe Verschiebung der Lampe L nach oben beibehalten wird. Unter diesen Bedingungen ermöglicht die Vereinigung der drei Merkmale, nämlich 1. leichte Verschiebung der Lampe, 2. Berichtigung eines ringförmigen Teiles des Scheinwerfers, 3. Anstieg der vorn befindlichen Blende, die Erzielung eines regelmässigen, in der Schnittfläche nicht abweichenden und nicht die geringste dunkle Stelle aufweisenden Lichtbündels, u. zw. ohne Einschaltung von gerieftem Glas.
Bei der Ausführung von Scheinwerfern mit vollkommener Abdeckung gemäss Fig. 4 und 5 benutzt
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des kugelförmigen Lampenballons 2 verläuft. Der Winkel zwischen der Ebene x-x und der durch den Lampenmittelpunkt gehenden Ebene Y - Y ist durch die Bedingung gegeben, dass bei in den Seheinwerfer eingesetzter Lampe die Ebene a ;-a : gleichfalls durch die Oberkante der Blende 4 und die Unterkante des Schirmes 5 (Fig. 8) geht.
Wie dargestellt, braucht der Rand, 3-3 der Verspiegelung 1 sich nur teilweise in dieser geneigten Ebene befinden (Fig. 10), denn es genügt zur Erreichung des gewünschten Erfolges, dass dies nur für einzelne Teile dieses Randes 3-3 zutrifft, u. zw. für jene Teile, über welche die Licht-
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Randteile der Verspiegelung 1 können also in der Diametralebene Y-Y liegen. Es ist aber auch möglich, die verspiegelten Zonen zu vermindern und auf kleine Stellen zu beschränken, die z. B. von den Ebenen z-z begrenzt sind (Fig. 10).
Die gleichen Anordnungen können auch auf einen die Verspiegelung ersetzenden sphärischen Spiegel angewendet werden.
Es zeigt sich jedoch noch der Nachteil, dass die Verspiegelung oder der Spiegel das sehr vergrösserte Bild des einen Fadenhalters der Lampe auf den Scheinwerfer und von diesem auf den Boden werfen.
Gemäss Fig. 12 und 13, wird dieser Nachteil durch eine derartige Ausbildung der Lampe behoben, dass die Achsen des Fadens 6 und der Fadenträger 7, 8 in einer Ebene o-o liegen, die vorteilhafterweise normal zu der durch den Rand des verspiegelten Teiles oder des diesen ersetzenden Spiegels gehenden Ebene ist.
Beim Zusammenbau des Seheinwerfers wird die Ebene o-o vertikal und normal zur Ebene a ;-a ; einge- stellt. Diese Anordnung bringt das auf den Boden geworfene Bild des Fadenträgers 7 zum Verschwinden,
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Der obere Fadenhalter 8 darf auf keinen Fall zu einem derart geformten Zapfen ausgebildet werden, dass er einen Schatten auf den Scheinwerfer 5'werfen kann, was zu der dargestellten Ausführungsform
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vom Rande der reflektierenden Fläche des Scheinwerfers 5'abgeschnitten wird.
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