AT141965B - Einrichtung zur Verbesserung der selbsttätigen Regelung der Brennstoffzufuhr in die Feuerung. - Google Patents

Einrichtung zur Verbesserung der selbsttätigen Regelung der Brennstoffzufuhr in die Feuerung.

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AT141965B
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Ceskomoravska Kolben Danek Akt
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Der Zweck der beschriebenen Vorrichtung ist die Verbesserung der Regelung von mechanischen Rosten bei Kesseln, besonders für Zentralheizungszwecke. 



   Es sind Regler bekannt, welche den Rostvorschub bzw. die   Rostgeschwindigkeit   nach der Temperatur der ausbrennenden Brennstoffschicht regeln, u. zw. so, dass kein unverbrannter Brennstoff in den Aschenbehälter gelangt. Dies geschieht in der Weise, dass am Rostende entweder im Schlackenabstreifer oder in einem besonders ausgebildeten, oberhalb der Brennstoffschicht angebrachten Hohlkörper, welcher gegebenenfalls gerippt ist, ein bestimmtes Mittel (Wasser oder Luft) strömt, welches von der Brennstoffschicht mehr oder weniger erwärmt wird und diese Temperaturänderung mittels Thermostates auf die Reglung des Rostvorschubes überträgt. 



   Bei solchen Reglern, bei welchen die Menge des durchströmenden Mittels nicht geändert wird, kann der Fall eintreten, dass die Regulierklappe für die Brennluftzufuhr infolge kleinerer Belastung teilweise oder ganz geschlossen wird. Dies hat aber zur Folge, dass der Brennstoff am Roste infolge Luftmangels zu brennen aufhört, seine Temperatur, welche durch das übertragende Mittel an den Thermostat weitergeleitet wird, stark erniedrigt wird, so dass dieser die Zufuhr neuen Brennstoffes bewirkt, anstatt sie infolge kleinerer Belastung abzustellen. 



     Dieses Übel lässt sich durch   die in den Fig. 1 und 2 angedeutete Einrichtung leicht beseitigen. 



   Hier bedeutet 1 den Kettenrost, 2 die Spann-und Antriebsrollen, 3 die Antriebsmotoren des Rostes. Unter dem Roste ist eine Brennluftzufuhrkammer, welche in zwei getrennte Kammern geteilt ist, u. zw. in die grosse Kammer   4,   in welche die Verbrennungsluft durch eine Regulierklappe 9 von Hand aus oder automatisch geregelt zugeführt wird, und in die kleine Kammer 5, welche sich ganz am Ende unterhalb des Rostes befindet. In diese kleine Kammer wird die Luft durch ein eigenes Rohr 6 geführt, dessen Mündung von Hand aus oder auch automatisch mittels einer Klappe 7 gedrosselt werden kann, aber derart, dass die Klappe 7 niemals ganz geschlossen werden kann, so dass der Kammer 5 immer Luft zugeführt wird. 



   Gerade gegenüber dieser kleinen Kammer und oberhalb des Rostes befindet sich der durch ein wärmeübertragendes Mittel durchflossene gerippte Hohlkörper, welcher mehr oder weniger erwärmt wird und auf den Thermostat einwirkt. 



   Dieser Hohlkörper ist oben und vorne von direkter Strahlung durch die Isolation 10   geschützt   und ist von flacher Form, so dass auf ihn hauptsächlich nur die Wärmestrahlung der ausbrennenden Schicht einwirkt, also jener Brennstoffschicht oberhalb der kleinen Kammer   6.   



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Bei Belastung des Kessels ist die Regulierklappe 9 geöffnet und die Verbrennungsluft kann unter den Rost in den Raum 4 sowie durch das Rohr 6 in den Raum   6   einströmen. Der Brennstoff brennt auf dem ganzen Roste, und bis er an das Rostende gelangt, ist er schon vollkommen ausgebrannt, kühlt ab, und der Thermostat erlaubt weiteren Brennstoffvorschub. 



  Sobald aber die Luftklappe 9 selbsttätig, z. B. von dem Zugregler oder von Hand aus, geschlossen wird, hört der Brennstoff am Roste auf zu brennen und seine Temperatur sinkt. Die Klappe 7, durch welche Luft in die Kammer   6   zugeführt wird, bleibt immer, auch bei Schliessen der Klappe 9, offen, so dass der 

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 Brennstoft über der Kammer 5 weiterbrennt und glüht und infolgedessen Wärme an den    thermostatiachen     Hohlkörper abgibt   und   dÅas   Abstellen der Brennstoffzufuhr so lange bewirkt, bis der kleine Streifen der Brennstoffschicht verbrannt ist.

   Ist die Luftzufuhr zu dem Hauptkasten 4 gesperrt, so erhöht sich selbsttätig die Luftzufuhr durch den Kasten   5,   da'bei der geringeren Brennluftzufuhrmenge die Zugverluste kleiner sind und der Zug des Kamins oder ein künstlicher Zug voll zum Einsaugen der Brennluft in die Kammer 5 ausgenutzt werden kann. Erst nach Abbrennen des Brennstoffes über der Kammer 5 wird der Hohlkörper 8 wieder abgekühlt und bewirkt den Vorschub des Rostes um ein kleines Stück, so dass oberhalb der kleinen Kammer 5 wieder eine unverbrannte Brennstoffschicht gelangt, welche sofort zu brennen anfängt und das Stillsetzen des Rostes bewirkt. Dieser Vorgang wiederholt sich nun von neuem. Wenn dann infolge Erhöhung der Belastung die Regulierklappe 9 geöffnet wird, fängt sofort der Brennstoff auf dem ganzen Roste. zu brennen an.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Verbesserung der selbsttätigen Regelung der Brennstoffzufuhr in die Feuerung, welche auf Grund der am Rostende herrschenden Wärme arbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass unter den Hohlkörper (8), auf welchen die Wärme am Rostende einwirkt, Verbrennungsluft auf den Rost, getrennt durch eine selbständige Kammer (5), zugeführt wird, welche Verbrennungsluft unabhängig von der Luftzufuhr unter den übrigen Teil des Rostes {4} regelbar ist. EMI2.1
AT141965D 1932-12-16 1933-10-10 Einrichtung zur Verbesserung der selbsttätigen Regelung der Brennstoffzufuhr in die Feuerung. AT141965B (de)

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