AT141844B - Gießverfahren für Magnesiumlegierungen. - Google Patents

Gießverfahren für Magnesiumlegierungen.

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AT141844B
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 EMI1.1 
 
Es ist bekannt, dass Magnesiumlegierungen grosse Abweichungen in den   mechanischen   Werten aufweisen. Dies trifft sowohl in den-in Sand und in Kokillen-vergossenen als auch in den gepressten und gewalzten Legierungen zu. Man suchte diesen   3längen dadurch abzuhelfen,   dass der betreffende Werkstoff längerem Homogenisierungsglühen unterworfen wurde, was auch teilweise zu Verbesserungen der   Legierungen führte.   



   Nach eingehenden Untersuchungen und   planmässigen   Forschungen wurde jedoch festgestellt, dass die prozentuale Höhe der Zusätze zum Grundmetall und das Verhältnis der Komponenten zueinander 
 EMI1.2 
 Streuungen ergeben, die in der Praxis   vernachlässigt   werden können. Dies ist darauf   zurückzuführen.   dass die Gesamtzusätze und die Verhältniszahlen der Komponenten zueinander und zum   Grundmetall   - bei wohl definitiver   Giess dauer - die regellosen   hexagonalen   Magnesiumkristalle   in einen homogenen Zustand überführen, wodurch mechanische Werte erreicht werden, die regulär kristallisierenden Metallen zukommen. 



   Für den Leiehtmetallbau ist es nun von eminenter Wichtigkeit, dass alle   Gussstücke     ausserordentlich   dicht sind, ein   feines gleichmässiges Korn besitzen   und dies bei Beseitigung der Streuungen. 



   Aus den   Prüfungsergebnissen der'zur   Herstellung von   Gussstücken   viel benutzten Magnesiumlegierungen geht hervor, wie unproportional die mechanischen Werte zueinander stehen ; so zeigt eine 
 EMI1.3 
   0#5 Mangan 14-17 Ferstigkeit kg/mm bei 2-3   bis 5% Dehnung. 



   Wie man sieht, sind die Schwankungen erheblich und der Konstrukteur kann den gegebenen Vorschriften nur so gerecht werden, dass er die entstandene Differenz mit entsprechenden Verstärkungen des Baustoffes ausgleicht. 



   Wie bereits bemerkt, lassen sieh die geschilderten Mängel beheben, wenn man solche Zusätze, die die Festigkeit und Härte steigern, wie z. B. Zink, Aluminium, Cadmium, Blei, Thallium usw. im Einklang mit der   Giessgeschwindigkeit   in ganz bestimmten Grenzen zufügt, u. zw. so, dass diese Zusätze einzeln 
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Die   Giessgeschwindigkeit   ist normalerweise ungefähr 100   glsee,   beträgt jedoch beim angegebenen Verfahren nur etwa 50   gjsee,   u. zw. wird sie unter   Berücksichtigung   der Zusammensetzung der verschie- 
 EMI1.5 
 
Das Verfahren ist besonders für Werkstoffe geeignet, die einer weiteren Bearbeitung wie Pressen. 



  Schmieden und Walzen bedürfen, da diese neuen Legierungen ein dichteres Gefüge aufweisen, eine geordnetere Lagerung bzw. Gleichorientierung der Kristalle, feineres Korn, daher besseres Kalt-und Warmformänderungsvermögen, endlich höhere Werte und bessere Verhältnisse zwischen Festigkeit und Dehnung. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Giessverfahren für Magnesiumlegierungen, welche Mischkristalle und feste Lösungen bildende Komponente, wie Zink, Cadmium, Aluminium, Thallium, Blei usw., insgesamt bis zu 6'5% und gegebenenfalls noch andere Zusätze, wie Eisen, Cobalt, Titan, Thorium usw., in Mengen von 1-3% enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer Giessgeschwindigkeit von etwa 50 jaspe gegossen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT141844D 1933-05-20 1933-08-18 Gießverfahren für Magnesiumlegierungen. AT141844B (de)

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