AT141573B - Panzerung. - Google Patents

Panzerung.

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AT141573B
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lamellas
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armored
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Inventor
Rudolf Dworaczek
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Rudolf Dworaczek
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Description


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  Panzerung. 



   Die Erfindung betrifft eine Panzerung unter Verwendung von auf Lederplatten befestigten, metallischen Schildplatten und besteht im wesentlichen darin, dass die metallischen Schildplatten zumindest an einer Fläche der Panzerung mit einer gummiimprägnierten Lederschicht abgedeckt sind. 



   Gegenüber den bisher bekannten Panzerungen hat jene nach der Erfindung den Vorzug, dass bei bedeutender Verminderung des Gewichtes der Panzerung die   Durchschlagskraft   selbst von Hoch- 
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 Chromlederbelages bei Panzerungen hat den Nachteil, dass das Leder mit der Zeit brüchig wurde, wodurch seine Widerstandskraft verlorenging. Dieser t'bestand wird gemäss der Erfindung dadurch beseitigt. dass für die Panzerung nur Leder, vorzugsweise Chromleder, verwendet wird, welches in an sich bekannter und für die Erfindung beliebiger Art nach vorhergehender Aufrauhung mit einer Gummilösung getränkt und nachher gepresst ist. Das auf dieser Weise imprägnierte Leder zeichnet sich vor allem durch seine überaus grosse Zähigkeit und Biegsamkeit aus. 



   Eine besondere Ausbildung der Panzerlamellen ermöglicht eine lückenlose Nebeneinanderreihung derselben, während ihre Befestigungsart ein vollständiges Anliegen der Panzerung an die jeweilige, auch beliebig gewölbte und   gekrümmte   Auflagerfläche gestattet, ohne dass zwischen den einzelnen Panzer-   plättchen auch   bei beliebiger Krümmung der Panzerung Lücken entstehen. 



   Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in Anwendung auf eine   Panzerschutzweste   beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Panzerung mit einer einfachen   Lamellenlage, Fig.   2 eine Draufsicht auf eine Schicht   nebeneinandergereihter   Lamellen, Fig. 3 
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 in Draufsicht, in zwei Seitenansichten und im Querschnitt. 



   Zwischen den beiden mit einer Gummilösung imprägnierten und nachher gepressten Chromlederbelägen 0, U werden die Lamellen P, welche vorzugsweise aus Stahl durch Prägung hergestellt werden. befestigt. Die Lamellen P sind an ihren Rändern Pa doppelseitig zugeschärft. In der Mitte tragen die Lamellen eine Auspressung 1, durch welche eine schräge Auflagerung der Lamellen auf dem   Unterbelag U   erzielt wird. In der Auspressung   1   sind ein oder mehrere Bohrungen 2 zur   Einführung   von Nietbolzen ; 1 vorgesehen, durch welche die Lamellen am   Unter-oder Oberbelag   oder nur am Unterbelag allein befestigt werden. Zufolge der schrägen Lage der Lamellen lassen sich die Ränder Pa leicht übereinandersehieben.

   Die   Zuschärfung   der Lamellenränder ermöglicht eine fast ebene lückenlose Aneinanderreihung und eine leichte gegenseitige Verschiebung der Lamellen, wodurch eine besondere Beweglichkeit de Panzerung ohne Entstehung von Lücken in allen Lagen erreicht wird. 



   In der Verwendung als Panzerweste dient als unmittelbare Körperauflage für die Panzerung ein in gleicher Weise wie oben beschriebener imprägnierter Lederbelag K. der mit elastischen   Federbändern   F armiert ist. Zwischen dem Federbelag K und dem Unterbalg   U ist   ein Zwischenraum Z belassen, welcher mit Watte, Federn, Rohssaar od. dgl. ausgefüllt ist. Die Körperauflage K sowie der Zwischenraum Z haben den Zweck, die Stosswirkung des auf die Panzerung anprallenden Projektils auf den Körper zu vernichten und die Anpassung der Panzerung an die   Auflagerflächenkrümmung   zu erleichtern. 



   Gegen Handwaffen, deren Geschosse eine besonders grosse Durchschlagskraft haben, wird eine Doppelpanzerung, wie in Fig. 3 dargestellt, angewendet. Diese Panzerung wird unter Zwischenschaltung 
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   federn armierte Ledersehicht   in Wegfall kommen kann. In allen   Anwendungsfällen   aber gibt die Zusammenwirkung von metallischer Schildeinlage mit dem gummierten Leder (Chromleder) einen verlässlichen Schutz gegen den   Durchschlag des   Projektils.

   Bei der einfachen Panzerung durchschlägt das Projektil den Oberbelag 0 und bleibt, nachdem die Durchschlagskraft durch den gummierten Leder- 
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 panzerung kann das Projektil   unter Umständen   die erste Lamellenschicht durchschlagen, wird dabei aber bereits so abgebremst und deformiert, dass das Projektil im   Mittelbelag   M stecken bleibt. Die zweite Lamellenschicht   P2   dient hauptsächlich zur Aufnahme der Stosswirkung beim Anprall des Projektils auf die Panzerung. 
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 kann ausser für Panzerwesten besonders für   Sehutzschilder,   für die Einhüllung von Kampfflugzeugen. 



  Helmen usw. besonders vorteilhaft angewendet werden. Die Lamellen werden etwa in einer   Grösse   von 4 cm2 hergestellt, da es sieh gezeigt hat, dass auch die Auswahl des Lamellenformates für die Durchschlagssicherheit der Panzerung von Einfluss ist. Die Befestigung derselben auf der gummierten Ledersehicht und ihre sonstige besondere Ausbildung ist für die Erfindung beliebig. Die äussere Lederschiehte 0 kann 
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     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Panzerung unter Verwendung von auf Lederplatten befestigten, metallischen Schildplatten. dadurch gekennzeichnet, dass die metallischen Schildplatten zumindest an einer Fläche der Panzerung mit einer gummiimprägnierten Lederschicht abgedeckt sind.

Claims (1)

  1. 2. Panzerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einander übergreifende Panzerlamellen zwischen zwei gummiimprägnierten Lederschichten eingeschlossen sind.
    3. Panzerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Panzerung aus mehreren, abwechselnd aufeinanderfolgenden Schichten von Panzerlamellen und gummierten Lederplatten besteht.
    4. Panzerung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Panzerlamellen an den Rändern doppelseitig zugeschärft sind. a. Panzerung nach den Ansprüchen 1 und 2 und 4. dadurch gekennzeichnet, dass die viereckig ausgebildeten Panzerlamellen eine Auspressung besitzen, durch welche eine schräge Lage der Lamellen auf der Grundfläche erzielt wird. EMI2.5 zeichnet, dass hinter dem gummierten Ledenmterbelag der Panzerlamellen ein weiterer Lederbelag als Körperauflagefläche vorgesehen ist, welcher mit Blattfedern armiert ist.
    7. Panzerung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem als Körperauflage dienenden Lederbelag und dem rnterbelag der Panzerlamellen eine Zwischenlage von Watte. Rosshaar od. dgl. eingebettet ist.
AT141573D 1933-03-18 1933-03-18 Panzerung. AT141573B (de)

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