AT141188B - Schieberahmen für Fahrzeugdächer. - Google Patents

Schieberahmen für Fahrzeugdächer.

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AT141188B
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Austria
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metal strips
frame
sash frame
sash
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Richard Oliver Mobbs
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Richard Oliver Mobbs
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Description


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  Schieberahmen für   Fahrzeugdächcr.   



   Gegenstand der Erfindung ist ein Sehieberahmen für   Fahrzeugdäeher.   Solche   Schieberahmen   sind schon in den verschiedensten Ausführungsformen bekanntgeworden. In der Regel bestehen derartige Rahmen aus zwei in der Längsrichtung des Daches sich erstreckenden Seitenteilen, die durch mehrere 
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 Daches festliegenden   Führungen   entweder mit seinen Seitenteilen oder auch mit seinen Querleisten führen.

   Eine Führung des Rahmens mit Hilfe der Querleisten ist praktisch aus dem Grunde nicht zu empfehlen, weil die Enden der in die Führungen eingreifenden Querleisten eine besondere Gestaltung erfordern, und um Schieberahmen für Dächer verschieden grosser Breiten herstellen zu   können.   solche Querleisten mit zum Zwecke der Führung besonders gestalteten Enden in verschieden grossen Längen 
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  Die Erfindung bezieht sich speziell auf   Schieberahmen   der   letzterwähnten   Art. Die Seitenteile aus einem dünnen flachen Metallstreifen herzustellen und einen solchen Metallstreifen so zu formen, dass er die Schieberahmenführungen von oben her   überdeckt,   bedeutet hier nichts Neues mehr. Bekannt ist es auch, derartige Seitenteile eines Schieberahmens so zu formen, dass Zungen zum Eingriff in die Schiebe-   rahmenführnngen sieh ergeben. Diese mit   den Seitenteilen des Schieberahmens aus einem Stück ange-   fertigten Zungen   besassen jedoch eine Länge genau gleich der Länge des betreffenden Seitenteiles.

   Durch die Gestaltung der Seitenteile derart, dass sie die   Schieberahmenfiihl1lngen   von oben her überdecken und zum Eingriff in die Schieberahmenführungen eine Zunge von einer Länge gleich der Länge des
Schieberahmens liefern, ergab sich für die Seitenteile ein Querschnitt, der dieselben, trotzdem sie aus einem verhältnismässig dünnen Blech hergestellt wurden, zu einem in sich starren Träger werden liess. 



   Unter   diesen Umständen konnten   derartige Schieberahmen nur verwendet werden, wenn das Dach in der Richtung der Verschiebung des Rahmens keine nennenswerte Krümmung aufwies. Bei Fahrzeugen, deren Dächer in der   Längsrichtung   eine starke Krümmung aufweisen, ergibt sich somit ein besonderes
Problem für die Konstruktion des Sehieberahmens. Erfindungsgemäss wird dieses Problem in der Weise gelöst, dass die Enden der Rahmenquerleisten mit dünnen Metallstreifen zusammengeschlossen werden, die mit untereinander in Abständen angeordneten, zum Eingriff in die Schieberahmenführungen des
Daches bestimmten, nach unten sieh erstreckenden Zungen versehen sind.

   Wichtig ist hiebei die Tat- sache, dass als Seitenteile für den Rahmen dünne Metallstreifen verwendet werden, die, da die Zungen zum Eingriff in die   Sehieberahmenführungen   untereinander in Abständen angeordnet sind, eine gewisse
Biegsamkeit in der   Längsrichtung   aufweisen und somit dem Sehieberahmen die Möglichkeit geben, sich 
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 Erfindung im Schaubild. 



   Die Platten 1 sind an ihrem vorderen Ende breiter als an den übrigen Stellen ihrer Gesamtlänge 
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 erhöhen und anderseits das Eigengewicht der Platten verringern. Die vordere Querleiste 3 und die hintere Querleiste 4 sind breiter konstruiert als die dazwischen sitzenden Querleisten 5. Sämtliche Querleisten sind an den Metallplatten 1 mit Schrauben 7 befestigt. Zu diesem   Zwecke sind   in den Querleisten und Platten entsprechende Löcher vorgesehen. Eine der Platten ist mit einer   rechteckigen Öffnung   9 versehen. 



  Das Metall wird bei Bildung dieser Öffnung an der betreffenden Platte belassen, u. zw. in Form zweier Lappen 10, 11, die nach unten in eine entsprechende in die Querleiste 3 eingeschnittene Öffnung hineingebogen und an der Querleiste mit Schrauben und Bolzen festgelegt werden. Somit ergibt sich eine sehr starre, jedoch vertikal in der   Längsrichtung   des Fahrzeuges flexible Konstruktion. Jede Platte ist auf ganzer Länge in   Abständen   durchbrochen, um Zungen 12 zu bilden, die, in Läuferform gebogen, in auf dem festen Teil 8 des Fahrzeugdaehes befestigten Schienen oder Führungen   18 gleiten   sollen. 
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   auf den Läufern ein Stück Leder. Filz oder irgendein anderer zweckentsprechender Stoff befestigt.

   Die äusseren Ränder der Platten werden, wie in Fig. 3 bei 18 dargestellt, um einen sogenannten Wetterschutz   

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 zu bilden, nach unten gebogen oder wie in den Fig. 2 und 4 angedeutet, ausgeschnitten, um Lappen 19 zu bilden, an denen, nachdem sie   durchtoeht   sind, eine die Platten und die übrigen Teile der Rahmenkonstruktion überziehende flexible Bespannung 20 befestigt wird.

   Der Wetterschutz (bestehend entweder aus dem Metallrand   18   oder aus den Lappen 19 und dem Rand der Bespannung   20)   soll zur   Verhütung   von Zugluft und zur Verringerung der Möglichkeit des Eindringens von Regenwasser an die vertikale Schulter 21 dicht   herangerüekt   werden.   Zwischen Wetterschutz 20   und Schulter 21 etwa eindringender 
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 Querrinne 24 abgeleitet und aus letzterer durch eine zweekentsprechende (hier nicht besonders dargestellte) Öffnung nach aussen abgeführt. Das vordere Ende einer jeden Platte 1 und die   Querleiste,,   überdecken den Kanal 24 und bilden mit einem Teil 26 einen wasserdichten Stoss. 



   In ähnlicher Weise ist eine Schulter 28 der Querleiste 4 gegen eine Rippe 29 gestossen. Rippe 29 sitzt auf einem auf einem festen Teil des Daches angebrachten Metallbeschlag. 



   Ein Bolzen oder eine andere   zweckentsprechende Vorrichtung. * ?,   die dazu dienen soll, den Rahmen 
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 gelagert. 32 bezeichnet eine auf der Unter-oder Innenseite des verschiebbaren Rahmens angebrachte
Bespannung. 



   Die Platten 1 müssen selbstverständlich eine Länge erhalten, wie sie jeweils für die im Dach vorgesehene Öffnung erforderlich ist, und damit eine Massenherstellung dieser Platten vorgenommen werden kann, wird hiemit vorgeschlagen, die Platten in einer Länge herzustellen, die selbst für die längsten   Dachöffnungen   bzw. zur Herstellung der für die längsten   Dachöffnungen   erforderlichen Rahmen ausreicht. Bei kürzeren   Daehöffnungen   wäre es also nur notwendig, die Platten bis auf die jeweils in Frage kommende Länge zurückzuschneiden. 



   Bei manchen   Wagen-z.   B. Kraftwagen-kann das ganze Dach als Schiebedach mit einem
Schieberahmen so wie beschrieben konstruiert und in diesem Falle der Schieberahmen bei einer Bewegung nach   rückwärts   in einem in der doppelten Rückwand und wenn notwendig auch noch in einem doppelten Boden des Wagens vorgesehenen   Hohlraum   untergebracht werden. 



   Im Sinne der Erfindung konstruierte Sehieberahmen lassen sich mit grösster Leichtigkeit zusammenbauen. Die einzelnen Teile, umfassend die hölzernen Querleisten, die Platten, die notwendigen Bolzen,
Schrauben und andere Zubehörteile, lassen sich zum Zwecke des Transportes in einem verhältnismässig engen Raum unterbringen. 



   In manchen Fällen können Karosseriebauer die hölzernen Querleisten selbst herstellen, und vielfach werden die Karosseriebauer sogar die Selbstherstellung der hölzernen Querleisten vorziehen. 



  Unter solchen Umständen wäre es also nur notwendig, die fertig gestanzten mit den Läufern und übrigen Teilen versehenen Platten zusammen mit dem zur vollständigen Zusammensetzung der Schieberahmen etwa noch erforderlichen Zubehör anzuliefern. Die äussere Stoffbespannung werden sich die Wagenhersteller bzw. die Karosseriebauer wohl in der Mehrzahl der Fälle selbst beschaffen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.     Sehieberahmen   für Fahrzeugdächer, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Rahmenquerleisten   (5)   mit dünnen Metallstreifen (1) zusammengeschlossen sind, die mit untereinander in Abständen angeordneten, zum Eingriff in die Schieberahmenführungen   (13)   des Daches bestimmten, nach unten sich erstreckenden Zungen   (12)   versehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Schieberahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallstreifen zur Erhöhung ihrer Flexibilität und Verringerung ihres Eigengewichtes mit Ausnehmungen (2) versehen sind.
    3. Schieberahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Teile (12) der Metallstreifen (1) aus deren Hauptebene herausgebogen und so geformt sind, dass sie als Läufer dienen können.
    4. Schieberahmen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Steifigkeit des Rahmens die Seitenteile (1) am vorderen Ende breiter ausgeführt sind als an den übrigen Stellen.
    5. Schieberahmen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der Metallstreifen Lappen (.']1) aus der Rahmenhauptebene herausgebogen und so ausgebildet sind, dass sie die Einlagerung einer Vorrichtung (. 30) ermöglichen. die den Rahmen in jeder gewünschten Stellung verriegeln lässt.
    6. Schieberahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in Abständen vorgesehenen, zum Eingriff in Gleit- und Führungsnuten (13) bestimmten Zungen (12) der Metallstreifen (1) mit einem zweckentsprechenden Stoff (16) bezogen sind, die zwischen den Zungen verbleibenden Teile der Metallstreifen (1) die Gleit-oder Führungsnuten überdecken und das Ganze mit einem Stoff (20) bespannt ist, der auf an den Metallstreifen (1) vorgesehenen Lappen (19) befestigt ist.
AT141188D 1931-07-17 1932-01-28 Schieberahmen für Fahrzeugdächer. AT141188B (de)

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AT141188D AT141188B (de) 1931-07-17 1932-01-28 Schieberahmen für Fahrzeugdächer.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060724B (de) * 1955-11-10 1959-07-02 Carl Cless Starres Schiebedach fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
DE975595C (de) * 1953-11-01 1962-02-01 Wilhelm Baier K G Starres Schiebedach fuer Kraftfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975595C (de) * 1953-11-01 1962-02-01 Wilhelm Baier K G Starres Schiebedach fuer Kraftfahrzeuge
DE1060724B (de) * 1955-11-10 1959-07-02 Carl Cless Starres Schiebedach fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

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