AT141129B - Verfahren zur Herstellung von ultraviolettdurchlässigen, gut wasserbeständigen Gegenständen und Apparateteilen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von ultraviolettdurchlässigen, gut wasserbeständigen Gegenständen und Apparateteilen.

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AT141129B
AT141129B AT141129DA AT141129B AT 141129 B AT141129 B AT 141129B AT 141129D A AT141129D A AT 141129DA AT 141129 B AT141129 B AT 141129B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Ultraviolett-durchlässige Gläser haben in der letzten Zeit eine erhöhte Anwendung auf verselhiedenen Gebieten gefunden. Die auf Silikatgrundlage beruhenden Gläser sind jedoch nur bis zu einer Wellen- 
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 bisher vorwiegend   bei Gläsern.   die im wesentlichen aus   Caleiummetaphosphat bestehen. Einer   allgemeinen Verwendung, insbesondere als Fenster-oder Apparateglas. steht aber die geringe Widerstandsfähigkeit dieser Gläser gegen Wasser entgegen.

   Sie ergeben bei der Prüfung nach der Standard-Methode der deutschen Glasteelmischen Gesellschaft (Berichte der   deutselten Glastechnischen Gesellschaft H.   
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 Wasser und gegen den Einfluss der Atmosphäre sind und sich mit Vorteil für die Herstellung von Gegenständen und Apparateteilen aller Art verwenden lassen. bei denen es auf höhere   ritraviolettdurehlässig-   keit und Wasserbeständigkeit ankommt. 



   Setzt man solchen in der Hauptsache Bariummetaphosphat enthaltenden Gläsern andere Metaphosphate, insbesondere solche der Erdalkalimetalle, zu, so findet durch diesen Zusatz überraschenderweise in vielen Fällen noch eine weitere Verminderung der   Löslichkeit   dieser Gläser statt. Praktisch besonders bedeutsam sind Zusätze von Calcium- oder Magnesiummetaphosphat oder eines Gemisches dieser beiden Erdalkalimetaphosphate in Mengen, welche insgesamt die im Glase enthaltene   Barinmmetaphosphate-   menge nicht übersteigen. 



   Es kann vorteilhaft sein. dass   das) Ietaphosphat   des Bariums oder der   ändern   Erdalkalimetalle nicht eine dem Gehalt an Metalloxyden   stöchiometrisch   entsprechende Menge an Phosphorsäure   enthält.   sondern einen höheren oder geringeren Phosphorsäuregehalt auf weist, als er der theoretischen Zusammensetzung des Metaphosphates entspricht. Der für die Herstellung eines allen technischen Anforderungen entsprechenden Glases zulässige   Höchst-oder   Mindestgehalt des Metaphosphates oder der Metaphosphatmischungen an Phosphorsäure hängt von der Zusammensetzung des   Was satzes   ab und liegt etwa   2 -50" über   oder unter dem   stöchiometrischen     Verhältnis.   



   Um den   Erweichungsbereieh   der hier beschriebenen Bariummetaphosphatgläser zu erweitern. kann es   zweckmässig   sein. dem Glassatz Kieselsäure oder Borsäure zuzusetzen. 



   Die nach dem hier beschriebenen Verfahren hergestellten Gläser weisen neben einer hohen   Durch-   lässigkeit für ultraviolettes Licht eine Wasserbeständigkeit auf. die gegenüber den eingangs   erwähnten   Calciummetaphosphatgläsern um etwa das   SOfaehe gesteigert   ist. Sie zeigen bei der Prüfung nach der obenerwähnten Standardmethode einen Rückstand von nur etwa   0'3 y.   Erst diese Eigenschaft 
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   Aus der amerikanischen Patentschrift 1. 570. 202 sind Gläser bekannt, welche ausser   PO : Cateium-   oxyd und Aluminiumoxyd enthalten und welche gegenüber der Einwirkung von Flusssäure beständig sein sollen. Dass diese Gläser ultraviolettdurchlässig wären. ist in der Patentschrift nicht angegeben : erst recht war daraus nicht zu entnehmen. dass die völlig anders zusammengesetzten   bariummetaphosphat-   haltigen   Gläser eine hohe Durchlässigkeit für   ultraviolettes Lieht zeigten. fn dem Buche.. Jenaer Glas" 

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   Komponenten   etwa einem   Bariummetaphosphatglas   entsprechen.

   Auch aus dieser lediglich auf die   stöchiometrische   Zusammensetzung des Glases   beschränkten   Angabe war seine Verwertbarkeit für Zwecke, bei denen es auf   Wasserbeständigkeit     und ritraviolettdurchlässigkeit ankommt, nicht zu folgern. Aus   der britischen Patentschrift 319337 sind calciumhaltige Phosphatgläser   bekannt, welche   eine gute   ! très-   
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 durchlässige Bariumorthophosphatgläser bekanntgeworden. Diese Gläser nehmen indessen insofern eine auffällige Sonderstellung ein. als   sämtliche   früher bekannt gewesenen   Phosphatgläser   ausschliesslich metaphosphatgläser waren.

   Auch aus ihr war daher nicht zu schlissen, dass auch die Metaphosphate des Bariums eine gute Durchlässigkeit für ultraviolettes Licht aufweisen. 



   Beispiele : 
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   2. 350 cm3 Phosphorsäure vom spez. Gewicht 1. 75 werden mit der zwei-bis dreifachen Menge Wasser verdünnt, zum Sieden erhitzt und hierauf unter Rühren eine Mischung von 250 g Bariumearbonat und 180 g Calciumearbonat eingetragen. Das durch Eindampfen auf etwa 250  C gewonnene Produkt wird in einem Tiegel aus eisenfreiem Material auf 1200  C erhitzt. Das so erhaltene Glas hat bei der   Priifung   
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 Gewicht   1#75)   wird in gleicher Weise wie in Beispiel 2 ein Metaphosphatglas hergestellt, das eine Löslichkeit von 181 mg zeigt. 



    4. Aus 374g bariumcarbonat. 88 g Calciumearbonat, 64 g Magnesiumoxyd (90%ig) und 580 cm3   Phosphorsäure (spez. Gewicht 1. 75) wird in der oben beschriebenen Weise ein Glas erschmolzen. dessen   Lösliehkeit nach   der erwähnten   Untersuchungsmethod@ 217 mg beträgt.   



     PATENT-A SPRACHE   :
1. Verfahren zur Herstellung von   ultraviolettdurehlässigen, gut wasserbeständigen Gegenständen   und   Apparatteilen, gekennzeichnet durch die Verwendung   eines Glassatzes, welcher Briummetaphosd phat enthält.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 12, geknnzeichnet durch die Verwendung eines Glassatzes. welcher Bariummetaphosphat und das Ietaphosphat eines oder mehrerer anderer Erdalkalimetalle in einer dem EMI2.5 4. Verfahren nach den Ansprüchen l bis 3, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Barium- metaphosphatglases, welches Kieselsäure oder Borsäure oder ein Gemisch dieser beiden Säuren enthält.
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