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Den Gegenstand des Patentes Nr. 13488U bildet eine Belastungsvorrichtung an Streckwerken für Yorgespinste, die zwei Hebel aufweist, welche auf zu den Streckwalzen parallelen Achsen drehbar sind, wobei der rückwärtige der beiden Hebe] unter Wirkung des Belastungsgewichtes steht und die Wirkung dieses Gewichtes auf den vorderen Hebel überträgt, welcher mit der die Walzen belastenden Zugstange verbunden ist.
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drehen, in welcher der rückwärtige Hebel den vorderen nicht mehr zurückdrehen kann und die Stande gehoben bleibt, so dass die Walzen unbelastet bleiben.
Die Belastungsvorrichtung nach dem Hauptpatent ist auf einem Traggestell aufgebaut, das aus zwei 'eitiieh angeordneten Platten gebildet wird, die von einer sechskantigen oder andersgeformtefi Tragstange festgehalten werden. Die seitlichen Tragplatten weisen Stifte oder Zapfen auf. die als Drehachsen der beiden aufeinander wirkenden Hebel dienen.
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einander wirkenden Hebel eine Rolle od. dgl. vorhanden ist, die bei der Bewegung der Hebel auf den durch die Hebelenden gebildeten (einander gegenüberliegenden) Laufflächen abrollt.
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des auf einer Zugstange hängenden Belastungsgewichtes erreicht, dass die Oberseite der Streckwerkbank frei bleibt, wodurch die Reinigung der Maschine erleichtert und das Ausnehmen und die Reinigung der Walzen vereinfacht ist.
Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes :
Fig. 1 zeigt das Streckwerk mit der Belastungsvorrichtung teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Teil
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für Maschinen besonders geeignet ist, deren Teile schwer zugänglich sind. Fig. 6 veranschaulicht in klei- ncrem Massstabe die Anwendung des Erfindungsgegenstandes bei einem doppelt wirkenden Streckwerk.
Fig. 1 zeigt die Anwendung des Erfindungsgegenstandes bei einem Hoehverzugstreckwerk mit
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dass der Drucksattel 8, 9 alle Walzen gleichzeitig belastet, doch ist die Erfindung auch für andere Ausführungen von Streckwerken verwendbar, beispielsweise für solche, bei welchen ein Drucksattel benutzt wird, der die Druckwalzen unmittelbar belastet. In allen diesen Fällen ist die Zugstange 12 oder ein anderes Organ, das die Belastung auf den Drucksattel oder die Walzen überträgt, mit einer Vorrichtung nach der Erfindung in Verbindung, die in seitlich angeordneten Tragplatten 40 eingebaut ist. Zwischen diesen im Abstand voneinander angeordneten Platten sind die beiden aufeinander wirkenden Hebel 44, J !) untergebracht.
Die Drehaehsen-M. dieser Hebel bilden mit den zugehörigen Tragplatten eine bauliche
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ist an jeder Seite eine Platte 56 mit einer den Abmessungen der Tragstange 41 entsprechenden sechseckigen Bohrung vorgesehen. Diese Platten 56 haben Schlitze 57, durch die ein Bolzen 58 reicht, der gleichzeitig den Drehzapfen 42 des vorderen Hebels 44 bildet. Wenn alle Vorrichtungen an der Streck-
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Platten 56 verdrehen, bis der Ansatz J9 in der Ausnehmung 60 der Tragplatten 40 sichtbar ist.
Wenn man dann die Schraubenmutter des Gewindebolzens : j8 anzieht. ist die Vorrichtung auf der Tragstange 41 festgestellt.
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hebels Binder Richtung des Pfeiles 6J (Fig. 5) wird der Hebel 44 vom vorderen Ende 64 des Handhebels 62 gedreht, wodurch die gleiche Bewegung wie bei der Betätigung der Zugstange mit der Hand erreicht wird. Die Vorrichtung nach der Erfindung kann vorteilhaft für doppelt wirkende Streckwerke verwendet
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falschen Drahtes erhält. Bei solchen Maschinen verursacht es grosse Schwierigkeiten, mit den üblichen Belastungsmitteln auf beide Streekwerke die geeignete Belastung auszuüben. Die erforderlichen zahlreichen Hebel.
Zugstangen und Belastungsgewichte komplizieren eine solche Maschine und erschweren im Bedarfsfalle die Entlastung der Streekwalzen. Bei Verwendung der Vorrichtung nach der Erfindung
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zwei durch die Maschine der Länge nach reichenden Tragstangen 41 befestigt und wirken mittels zweier Zugstangen 1-1 auf die nacheinander arbeitenden Streckwerke 66, 67. Ein Organ 68 erteilt dem Vorgespinst einen falschen Draht, nachdem es vom Streckwerk 67 gestreckt worden ist, worauf eine weitere Streckung im folgenden Streckwerk 66 erfolgt. Bei solchen Maschinen verursacht es oft Schwierigkeiten. an das rückwärtige Streckwerk 67 heranzukommen, um durch Heben des Handgriffes 11 des Drucksattels die Streckwalzen zu entlasten.
In diesen Fällen ist es zweckmässig, für das rückwärtige Streckwerk 67 die
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Arbeitsleistung erforderlich wäre. Das Belastungsgewieht drückt infolgedessen oft längere Zeit hindurch zwecklos auf den oberen Teil der mit Tuch, Leder oder ändern) nachgiebigem Material überzogenen
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bei der Fadenbildung während längerer Zeit auf, bis die Oberfläche der Walzen wieder geglättet ist. Wenn man die Belastungsvorrichtung nach der Erfindung verwendet, wird sowohl die Arbeitsleistung als auch die Zeit für die Entlastung der Walzen auf eine Mindestgrösse herabgedrüekt. und ist es ohne Schwierig-
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zu entlasten, beim Ingangsetzen der Maschine dagegen wieder die Walzen zu belasten.
PATEXT-ASPRLTHE :
1. Belastungsvorrichtung an Streckwerkes für Vorgespinste nach Patent Nr. 134880, dadurch kennzeichnet. dass zur Belastung des rückwärtigen Hebels (J zwischen dessen rückwärtigem Ende (5.'2) und einem feststehenden Rahmenteil (46, 53) eine Druckfeder (51) (Schraubenfeder) vorgesehen und zwischen den Enden der aufeinander wirkenden Hebel .-) eine Rolle (47) vorhanden ist, die bei der Bewegung der Hebel auf den durch die hebelenden gebildeten (gegenüberliegenden) Laufflächen abrollt.
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