AT140875B - Tabakpfeife. - Google Patents

Tabakpfeife.

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AT140875B
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Austria
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pipe
mouthpiece
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tobacco
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Inventor
Marcel Charles Henri Jacquemin
Original Assignee
Marcel Charles Henri Jacquemin
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Description


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  Tabakpfeife. 



   Es sind bereits Tabakpfeifen bekannt, bei denen ein nachgiebiger   Dichtungsring der   auf einem die Fortsetzung der Bohrung des Pfeifenmundstückes bildenden Saugrohr sitzt, den Übertritt von Nikotin oder Speichel von einer Sammelkammer im Pfeifenrohr in den Pfeifenkopf   \   erhindert. Auch wurden
Pfeifen vorgeschlagen, bei denen in eine Sammelkammer des Pfeifenrohres ein am Mundstück angebrachter
Rohrfortsatz reicht, in dem zwei durch eine Zwischenwand getrennte Kanäle vorgesehen sind, von denen der eine, vom Mundstück kommende, nach oben, der andere, von dem dem Pfeifenkopf zugewendeten Ende des Rohrfortsatzes kommende, nach unten in die Sammelkammer mündet. 



   Gemäss der Erfindung sitzt an dem dem Pfeifenkopf zugewendeten Ende des Rohrfortsatzes eine nachgiebige, in die Innenwandung der Sammelkammer dicht eingepasste Scheibe aus Hartfiber od. dgl.. die einerseits an dem genannten Ende die Sammelkammer gegen den Pfeifenkopf abdichtet und anderseits als Reinigungskolben für die Sammelkammer wirkt, wenn das   Mundstück   der Pfeife aus dem Pfeifenrohr herausgezogen wird. Diese Anordnung besitzt den Vorteil, dass die Scheibe aus Hartfiber od. dgl., die durch in der Sammelkammer befindliche Ablagerungen, wie Nikotin, Tabak, teerartige   Rückstände.   



   Speichel usw., nicht angegriffen wird, die Innenwand dieser Kammer dicht   abschliesst,   so dass eine zuverlässig   flüssigkeitsdichte   Verbindung geschaffen ist, die das Eindringen des Inhaltes der Sammelkammer entlang der Scheibe in den Pfeifenkopf verhindert ; überdies werden durch blosses Herausziehen des Mundstückes, an dem der Rohrfortsatz und die Scheibe befestigt sind. aus dem Pfeifenrohr der Inhalt der Sammelkammer rasch entfernt und ihre Innenwände gereinigt. Da die Scheibe aus nachgiebigem Material besteht, kann der Rohrfortsatz samt Scheibe rasch in das Pfeifenrohr eingeführt bzw. aus diesem herausgezogen werden, ohne dass die Gefahr bestünde, dass die Seheibe steckenbleibt oder sich verklemmt und daher bricht. 



   In der Zeichnung sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen des Gegenstandes der   Erfindung   dargestellt. Fig. 1 zeigt im Mittelsehnitt eine nach der Erfindung ausgestaltete Pfeife. Fig. 2 zeigt in gleicher Darstellung wie Fig. 1 eine abgeänderte   Ausführungsform. Fig. 3   ist ein Schnitt nach der Linie X bis X der Fig. 2. Fig. 4 zeigt im Schaubild einen Teil einer nach der Erfindung ausgebildeten Pfeife. 



   Wie die Zeichnung veranschaulicht, weist das   Pfeifenrollr 2   eine Kammer 1 auf, die an ihrem dem   Pfeifenkopf ; ; abgewendeten   Ende durch die innere Stirnfläche des   Mundstückes abgeschlossen   ist. Das Mundstück ist von   gebräuchlicher   Form und aus Ebonit, Vulkanit oder ähnlichem Material hergestellt. An dem inneren Ende des   Mundstückes 4.   das innerhalb der Kammer 1 des Pfeifenrohres 2 liegt, ist z. B. mittels eines Gewindes oder in anderer Weise ein   Rohrfortsatz. J befestigt.   an dessen dem Pfeifenkopf 3 zugewendeten Ende eine nachgiebige Dichtungsscheibe 6 vorgesehen ist. 



   Die Pfeife ist mit einem Pfeifenrohr von entsprechenden Abmessungen versehen, damit der in dem Pfeifenrohr ausgebildeten Kammer stets eine hinreichende Grösse gegeben werden kann, die der zu erwartenden beim Rauchen entstehenden grössten Menge von Nikotin, Verbrennungsprodukten und Speichel angepasst ist, wobei sich die Sammelkammer vorzugsweise über den grössten Teil der Länge des Pfeifenrohres erstreckt. Der an   dem Mundstück -1 befestigte   Rohrfortsatz 5 erstreckt sieh vorzugsweise bis oder im wesentlichen bis zu dem neben dem Pfeifenkopf liegenden Ende der Kammer, so dass die 
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   Die nachgiebige Dichtung 6 ist in ihrer Lage auf dem Rohrfortsatz 5 in beliebiger Weise befestigt. z. B. mittels einer   Mutter   (Fig. 1). die auf das Ende des Rohrfortsatzes aufgesehraubt ist, oder mittels einer mit Aussengewinde versehenen Hülse 8   (Fig.     2-4)   mit einer mittleren   Bohrung,   einer   zylindrischen   
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 der Bohrung des Mundstückes 4 nach oben. die Bohrung 11 von dem Pfeifenkopf 3 nach unten in die Sammelkammer 1 führt. Die zwei Bohrungen sind voneinander durch eine Scheidewand 16 getrennt. Der Rohrfortsatz 5 kann   aus Aluminium   oder anderem geeigneten Metall oder Material bestehen und 
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   Gewindezapfens j ! S   oder auf andere Weise befestigt. 



   Gewünschtenfalls sowie dann. wenn das Pfeifenrohr einen verhältnismässig grossen Durchmesser besitzt, können, wie Fig. 1 zeigt, kleine Metallbeilagscheiben 13 an beiden Seiten der nachgiebigen Dieh-   tnngsscheibe 6 vorgesehen werden,   um dieser eine hinreichende   Steifigkeit zwecks Bildung einer flüssigkeits-   
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 dem Ende des   Rohrfortsatzes J neben   dem Pfeifenkopf 3 sicherer festzuhalten. 



   An dem rohrfortsatz 5 sind vorteilhaft Abflachungen 14 vorgesehen, an denen er   leicht ergriffen   
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Schlitz   ? J   vorgesehen, an dem ein Schraubenzieher oder die Kante einer Münze od. dgl. zum Angriff gebracht wird, um die Hülse in den rohrfortsatz 5 einschrauben zu können. 



   Beim Gebrauch der Tabakpfeife nach der Erfindung wird der Rauch von dem im Pfeifenkopf : ; brennenden Tabak mit der bei der Verbrennung aus dem Tabak durch Destillation entstandenen Feuchtigkeit oder Flüssigkeit durch die nach unten führende Bohrung 11 des Rohrfortsatzes 5 in die   Samuel-   kammer 1. eingesaugt. Der Rauch gelangt durch die von dem Raucher hervorgerufene   Saugwirkung :   in die nach oben mündende Bohrung 10 des Rohrfortsatzes und durch die Bohrung des   Mundstückes J   in den Mund des Rauchers. Gegebenenfalls aus dem Munde des Rauchers in das   Mundstück   der Pfeife gelangender Speichel kann nicht bis zu dem im Pfeifenkopf brennenden Tabak gelangen, da er vorher schon in der Sammelkammer 1 abgefangen und festgehalten wird. 



   Es ist ersichtlich, dass die Tabakpfeife nach der Erfindung einen sehr   kühlen   Rauch gibt, da das von dem brennenden Tabak im Pfeifenkopf. ! vordringende Nikotin oder die sonstige Flüssigkeit in der Sammelkammer 1 aufgefangen wird und nicht hinter die nachgiebige Dichtung C in den Pfeifenkopf   zurückfliessen   kann. Das Nikotin wird sonach nicht verbrannt, und es gelangt kein Nikotinraueh in den Mund des   Rauchers.   Das Festhalten der Verbrennungsprodukte der erwähnten Art und auch der Feuehtigkeit, die aus dem Mund des Rauchers in das Mundstück gelangen kann, in der   Sammelkammer   1 hat ferner zum Ergebnis. dass der Tabak in dem Pfeifenkopf trocken erhalten wird und bis zum Ende verbrannt werden kann, so dass nichts als Asche übrigbleibt. 



   Ein weiterer Vorteil der Tabakpfeife nach der Erfindung besteht darin, dass sie leicht gereinigt werden kann, da beim Herausziehen des Mundstückes 4 und des daran befestigten   Rohrfortsatzes J   aus dem Pfeifenrohr.'2 die nachgiebige Dichtungsseheibe 6 als Reinigungskolben wirksam ist, der aus der Sammelkammer 1 alle darin angesammelte Feuchtigkeit oder andere   unerwünschte   Stoffe entfernt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Tabakpfeife, bei der in eine Sammelkammer des Pfeifenrohres ein am Mundstück angebrachter Rohrfortsatz reicht, in dem zwei durch eine Zwischenwand voneinander getrennte Kanäle vorgesehen sind. von denen der eine. vom Mundstück kommende, nach oben, der andere, von dem dem Pfeifenkopf zugewendeten Ende des Rohrfortsatzes kommende, nach unten in die Sammelkammer mündet, dadurch EMI2.5
AT140875D 1932-09-17 1933-06-26 Tabakpfeife. AT140875B (de)

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GB140875X 1932-09-17

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AT140875B true AT140875B (de) 1935-03-11

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AT140875D AT140875B (de) 1932-09-17 1933-06-26 Tabakpfeife.

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