AT140646B - Verfahren und Einrichtung zur Übertragung von mittels Vorsatzgeräten erzeugter Musik auf Rundfunkemfänger. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Übertragung von mittels Vorsatzgeräten erzeugter Musik auf Rundfunkemfänger.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Einrichtung zur Chertragung von mittels Vorsatzgeräten erzeugter Musik auf Rundfunkempfänger. Es ist bekannt, mit Hilfe von Zusatzgeräten zu Rundfunkempfängern elektrische Musik zu erzeugen. Der hiebei eingeschlagene Weg besteht darin, innerhalb des Zusatzgerätes einen oder zwei Hochfrequenzsender anzuordnen, wobei zur Tonerzeugung die Sehwingungszahl des einen Generators g g : über dem andern abgeändert. wird. Es ist meistens üblich, die Änderung dieser Schwirgurgszahl durch kapazitive Beeinflussung des Schwingungskreises eines der Generatoren vorzunehmen. Es sind jedoch auch andere Verfahren, um eine solche Verstimmung zu erzeugen, denkbar oder praktisch durchgeführt. So kann man beispielsweise durch Verwendung von Eisen im Schwingungskreis eines der Generatoren, welches durch einen Gleichstrom verschieden stark vormagnetisiert wird, die zur Tonerzeugurg notwendige Verstimmung erreichen. Von besonderer Wichtigkeit ist die Energicübertragurg vom Zusatzgerät auf den Rundfunkempfänger. Es ist bekannt, hiefür eine besondere Kopplungsleiturg zu benutzen. In den bekannten Fällen ist jedoch die Dosierung der notwendigen zu übertragenden Hochfrequenz- EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Das Pedal, welches mit dem Fuss bedient werden kann, lässt die Einstellung des Kondensators zwischen Werten grosser und kleiner Kapazität vornehmen. Der Kondensator dient als Hochfrequenzwiderstand. Ist er durch die Pedalstellung auf grosse Werte gestellt, so bedeutet das für die eingehenden Hochfrequenzströme einen Kurzschluss. Die widergegebene Lautstärke ist dann klein. Bei seiner Verkleinerung mit Hilfe des Pedals erreicht der Hoehfrequenzwiderstand erhebliche Werte, wodurch die Antennenklemme gegenüber der Erdklemme Hochfrequenzspannung aufweist, was ein Steigen der Lautstärke zur Folge EMI2.1 benutzt werden, welcher bei kleiner Lautstärke Antennen- und Erdklemme durch seine Bauelemente kurzschliesst, während beim Bewegen des drehbaren Teiles durch das Pedal die Antennenklemme kapazitiv mit einem Draht oder Organ verbunden wird, das die Zuführung der Hochfrequenz übernimmt. Endlich sieht die Erfindung vor, durch Tasten innerhalb des Zusatzgerätes Unterbrechungen des Tones ohne ein Knacken des Lautsprechers hervorrufen zu können. Hiezu werden die Hochfrequenzspannungen zweckmässig beider Sender in dosierbarer Weise über ein Misehrohr zur Ausstrahlung gebracht. Will man den Ton unterbrechen, so kann man beispielsweise durch Erteilurg einer negativen Vorspannung das Mischrohr verriegeln. Im Gitterkreise dieses Rohres lässt sich die negative Spannung auch iiber ein Verzögerungsglied anwenden, so dass das Ausstrahlen der Hochfrequenzschwingungen nicht plötzlich, sondern in langsam ansteigendem Masse erfolgt. Hiedurch werden Einsehaltstösse unwirksam und der Toneinsatz erfolgt weich, ohne ein Knaekgeräusch des Lautsprechers. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Übertragung von mittels Vorsatzgeräten erzeugter Musik auf Rundfunkempfärger, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erzielung eines grossen Tonumfanges und zur Vermeidung störender Ausstrahlungen zwei im Vorsatzgerät untergebrachte Sender mit schwächster Energie arbeiten und die Übertragung der Hoehfrequenzenergie auf den Empfänger unter Vermittlung des Körpers des Spielenden erfolgt.
Claims (1)
- 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorsatzgerät, das auch ein selbständiges Gerät sein kann, Sender enthält, deren Röhren nur zur Hergabe schwächster Leistung befähigt sind, und dass der Körper des Spielenden als Kopplungsglied zwischen Sender und Empfänger geschaltet ist. EMI2.2 kreise des Empfängers ein veränderlicher Hochfrequenzwiderstand eingeschaltet ist.4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Vorsatz- gerätes zur Vermeidung von Knackgeräuschen ein Mischrohr vorgesehen ist, das den Durchlass einer oder beider Frequenzen je nach der Grösse der Gitterruhespannung regelt.5. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Generatoren und als Mischrohr Doppelgitterrohren verwendet werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE140646X | 1932-12-24 |
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| AT140646B true AT140646B (de) | 1935-02-11 |
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|---|---|---|---|
| AT140646D AT140646B (de) | 1932-12-24 | 1933-12-23 | Verfahren und Einrichtung zur Übertragung von mittels Vorsatzgeräten erzeugter Musik auf Rundfunkemfänger. |
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| AT (1) | AT140646B (de) |
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1933
- 1933-12-23 AT AT140646D patent/AT140646B/de active
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