AT140543B - Richtmagnet. - Google Patents

Richtmagnet.

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AT140543B
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Elin Ag Elek Ind Wien
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  Richtmagnet. 



   Es ist bekannt, für das automatische   Kohlelichtbogenschweissen   einen   Schweisskopf   mit magnetisch erregtem Eisenkern zu verwenden, der an seinem dem Werkstück zugekehrten Ende flanschenartig nach innen gebogen ist, so dass das Kraftfeld dem Lichtbogen eine Drehung um seine Achse erteilt, wodurch der   Lichtbogenfusspunkt   stabilisiert wird. Diese Rotation des Lichtbogens teilt sich auch dem flüssigen
Material an der Aufprallstelle des Lichtbogens mit. 



   Wenn nun beispielsweise die Naht an Rohren kleineren Durchmessers   verschweisst   wird, wobei also das Rohr unter dem feststehenden Schweisskopf hinweggezogen wird, so gesellt sich zu dieser Dreh- bewegung im Schmelzbad eine Längsbewegung des Rohres, die eine resultierende Bewegung der Metall-   teilehen   zur Folge hat ; auf der einen Seite der Naht addieren sich beide Bewegungskomponenten und haben ein Wegschleudern der Metallteilchen zur Folge, auf der andern Nahtseite subtrahieren sich die
Bewegungen, die   Metallteilehen   werden aufgestaut. Sieht man sich eine solche Naht nach dem Schweissen an, so findet man auf dem einen Nahtrand eine Vertiefung, auf dem andern Rand eine Überhöhung gegenüber dem   Rohraussendurchmesser.   



   Erfindungsgemäss wird dieser Übelstand der teilweisen Materialanhäufung und Schwächung dadurch behoben, dass durch einen Richtmagneten ein zusätzliches Feld ungefähr normal zur Licht- bogenachse vorgesehen wird, welches die Drehachse des Lichtbogens so verändert bzw. ablenkt, dass der
Transport der Metallteilchen in die   Nahtrichtung   fällt, also eine einseitige Anhäufung und die gegenseitige Materialabschleuderung verhindert wird. Dieser Richtmagnet wird auch dann von besonderem Vorteil sein, wenn etwa durch grössere einseitige Eisenmassen der Lichtbogen bereits-aber nach einer falschen Richtung-abgelenkt wird. Er wird dann als Kompensation der störenden Felder dienen. 



  Dadurch, dass der Richtmagnet den Lichtbogen in die Nahtrichtung, entgegen der Vorschubrichtung des Rohres, bläst, wird auch eine Vorwärmung der Naht erzielt werden, die sehr erwünscht ist. 



   Fig. 1 zeigt das vergrösserte Bild des Querschnittes durch die Rohrnaht mit der ungünstigen Materialverteilung, wie sie durch das Zusammentreffen der Drehbewegung des Lichtbogens mit der Längsbewegung des Rohres hervorgerufen wird. Fig. 2 zeigt eine Anordnung nach der Erfindung im Aufriss, Fig. 3 dieselbe im Grundriss, Am Sehweisskopfende 1 mit der Elektrode 2 ist mit drei Stellschrauben   3   ein Ring 4 angebracht, der zweckmässig aus unmagnetischem Material besteht. An diesem Ring ist mit einer Pratze   : ? ein Magnetkern   6 mit einer Spule 7 befestigt. Die Spule 7 kann vom Schweissstrom bzw. einem Teil desselben oder fremd erregt sein. Der Eisenkern 6 endigt in zwei Pole X und   S,   die nach Bedarf im Kreis herumgeschwenkt, allenfalls auch in der Höhenlage verstellt werden können.

   Eine universelle Verstellbarkeit der Feldachse dieses zusätzlichen Magneten, die auch eine Neigung der Achse gestattet, wird beispielsweise dadurch erzielt werden, dass seine Befestigung an dem in der Höhe verstellbaren Ring   4   durch ein Kreuzgelenk erfolgt, welche Verstellmöglichkeiten jedoch der Einfachheit halber in den Abbildungen nicht dargestellt sind. Die normale Höhenlage des Schnittpunktes der   Feldachse   mit der   Lichtbogenachse   wird möglichst knapp am Elektrodenende liegen, so dass das von diesem Magneten erzeugte Feld voll auf den Lichtbogen einwirken kann. Wegen der grossen Hitzeentwicklung des Lichtbogens wird es sich empfehlen, die Polschuhe und den Eisenkern, allenfalls auch die Magnetwieklung selbst durch eine Flüssigkeit zu kühlen.

   In den Abbildungen ist zu diesem Zwecke der Eisenkern als Rohr gezeichnet. Bei 8 kann dann die Flüssigkeit zu-, bei 9 abgeführt werden. Die Spule ist hier durch eine Messinghaube 10 abgedeckt. Der Nutzfluss des Richtmagneten soll einstellbar sein. Die Zahl der Amperewindungen soll daher durch Anzapfungen der Wicklung oder durch Wider- 

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 stände im Stromkreis regelbar sein oder es kann ein magnetischer Nebenschluss zum Eisenkern angeordnet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Richtmagnet zur Erzeugung eines zusätzlichen Kraftfeldes an einem   Schweisskopf   mit einem die Elektrode umschliessenden Eisenkern und einem Kraftfeld, dessen Symmetrieachse annähernd mit der Elektrodenachse zusammenfällt, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungslinie der Pole des Richtmagneten nahezu senkrecht zur Lichtbogenachse liegt.

Claims (1)

  1. 2. Richtmagnet nach Anspruch 1 mit einem die Elektrode umschliessenden Eisenkern von solcher Gestalt, dass durch sein Feld eine Drehbewegung des Lichtbogens um dessen Achse erzwungen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungslinie der Pole des Richtmagneten nahezu senkrecht zur Drehachse des Lichtbogens liegt.
    3. Richtmagnet nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungslinie seiner Pole in einem beliebig einstellbaren Winkel zur Vorschubrichtung des Werkstückes steht.
    4. Richtmagnet nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Pole gemeinsam oder getrennt in Richtung der Elektrodenachse verstellbar sind.
    5. Richtmagnet nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke seines Nutzflusses einstellbar ist.
    6. Richtmagnet nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Flüssigkeitskühlung der in der Nähe des Lichtbogens befindlichen Teile. EMI2.1
AT140543D 1934-05-05 1934-05-05 Richtmagnet. AT140543B (de)

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ID=3641206

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