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Backofen.
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Ölbrenner vorgesehen. Auf diese Weise wird erreicht, dass Weizen und Roggengebäck in demselben Ofen in gleich vorteilhafter Weise gebacken werden können. Um eine Regelung der Zusatzheizungen zu ermöglichen, sind diese Heizquellen einzeln oder in einzelnen Gruppen, zweckmässigerweise in besonderen, voneinander isolierten Räumen oder Kanälen, die nach oben offen sein können, angeordnet und unabhängig voneinander bedien-bzw. benutzbar.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch einen gemäss der Erfindung ausgebildeten Baek- ofen und veranschaulichen Fig. 2 und 3 zwei Längsschnitte durch weitere, für den Ofen vorteilhaft verwendbare Bedampfungseinrichtungen.
Die Arbeitsweise des neuen Backofens (Fig. 1-3) ist folgende : Die den Backofen b in Pfeilrichtung durchlaufenden Backwarenträger a werden bei c mit frischen Teigstüeken belegt und durchlaufen nacheinander den Bedampfungskasten d, Luftzwischenraum e und die Backkanäle des Ofens, wobei die fertiggebackene Ware entweder bei o oder an der Aufgabestelle c abgenommen wird.
Bei der Bauart nach Fig. 1 enthält der Bedampfungskasten d zwei Hauben, h, hl, die periodisch durch geeignete Übertragungsmittel von der Antriebsmaschine des Backofens auf die Backwarenträger gestülpt und wieder a bgehoben werden. Die bei c auf die Backwarenträger a gelegten Teigstücke n gelangen, nachdem die Hauben/t, angehoben und die Backwarenträger a gleichzeitig in Pfeilrichtung um einen Schritt, d. h. um eine Backplattenbreite (Backwarenträgerbreite), weitergewandert sind, zunächst unter die Haube n. Nach Beendigung dieser Plattenbewegung werden die Hauben wieder gesenkt und derart über die Backwarenträger gestülpt, dass sie die Teigstücke n möglichst dampfdicht umschliessen.
Jetzt wird durch die Teleskoprohr i, "1 Dampf in die Hauben eingeführt, der unter Druck auf die Teigstücke einwirkt. Nach kurzer Zeit heben sich die Hauben wieder, die Teigstüeke werden frei und erfahren eine gewisse Trocknung. Hierauf bewegen sich die Baekwarenträger erneut um einen Schritt weiter, es treten neue Teigstücke unter die erste Haube h und das bisher unter dieser Haube liegende Backgut gelangt unter die zweite Haube 7. Nach Beendigung des zweiten. Schrittes senken sich wiederum beide Hauben.
Die Teigstücke, die vordem unter der Haube A vorbedampft wurden, werden nun zum zweitenmal unter der Haube h1 bedampft. Hiedurch wird eine dichtere aber elastische Haut erzielt. Nach abermaligem Heben der Hauben erfolgt erneut eine Vorschubbewegung der Backwarenträger. Die zweifach bedampfen Teigstücke gelangen hièbei in den beim Roggenbrotbacken offenen Luftraum e und werden in diesem durch natürliche oder künstliche Belüftung getrocknet. Hierauf gelangen die Teigstücke durch die Eingangsöffnung u in den Einlauf- oder Entwicklungskanal v des Ofens. Um ein Reissen der roggenhaitigen Ware zu verhindern, muss dieser Raum dampffrei sein.
Zu diesem Zwecke, also um den von der Ware aufsteigenden Dampf zu entfernen, ist etwa an seinem Ende, nicht weit von der Umlenkstelle w, ein Schwadenabzug bzw. Luftzuführungsrohr t vorgesehen.
Für die Verwendung des Ofens für Weizengebäck werden die Klappen p des Belüftungsschachtes e geschlossen und im Entwieklungskanal nicht eingezeichnete Dampfeinlassrohre oder Dampferzeuger wirksam gemacht.
Zur Beheizung der Bedampfungseinrichtung sind unterhalb der Backwarenträger a angeordnete, von der Hauptheizung des Ofens unabhängige Heizquellen f vorgesehen, die in nach oben offenen Kanälen kl liegen.
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Decke die Heizquellen yl vorgesehen. Ferner enthält der Entwicklungskanal v besondere, von der Hauptheizung des Ofens unabhängige Zusatzheizquellen y.
Um die Bedampfung der Ware in der Bedampfungseinrichtung d durchzuführen, sind die Hauben A, hl nicht unbedingt erforderlich, denn es können die in der Vorder-und Hinterwand des Bedampfungkastens vorhandenen Öffnungen für den Durchlass der Ware auch unmittelbar mit geeigneten Verschlussmitteln versehen werden. Diese Ausführungsform der Bedampfungseinriehtung zeigt Fig. 2. Diese Verschlussmittel, die Schieber z und Z2, werden in geeigneter Weise periodisch von der Ofenantriebsmaschine geöffnet und geschlossen. Zwecks Unterteilung des Bedampfungsraumes kann der Trennschieber cl vorgesehen werden, der in gleicher Weise wie die Schieber z und Z2 bewegt wird.
Der Schieberbewegungsmechanismus ist derart ausgebildet, dass die Schieber alle oder auch wahlweise einzeln in ihrer oberen Lage festgestellt werden können. Wird z. B. bei drei Schiebern, z, z\ Z2, der Schieber Z2 in seiner oberen Lage festgestellt, so wird die Bedampfungszeit der durchlaufenden Teigstücke auf etwa die Hälfte verkürzt, weil der Raum zwischen den Schiebern und Z2 dauernd ohne Dampf bleibt, wenn das entsprechende Dampfzuführungsrohr i2 geschlossen und Klappe p des Belüftungsraumes e geöffnet ist. Durch den Einbau mehrerer Trennsehieber und bei entsprechender Länge der Bedampfungseinriehtung kann die Dauer der Dampfeinwirkung weitgehend verändert werden.
Auch können, wie Fig. 3 zeigt, die einzelnen Bedampfungskammern mit Luftzwischenraum hintereinander angeordnet sein, weil für die Erzielung einer elastischen, dichten Haut eine Zwischenbelüftung zweckmässig ist und weil die Teigstücke hiedurch für eine besondere Behandlung, z. B. Streichen, Schneiden, oder Wenden, zugänglich werden.
Diese Zwischenräume, in der Zeichnung ist in Fig. 3 zwischen den Schiebern und Z3 ein Raum dargestellt, können mit oberer und eventuell auch seitlichen Klappen pl,
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Schiebern oder ähnlichen Verschlussmitteln versehen sein, damit für das Backen von Weizengebäck von der Beschickungsstelle bei c bis zum Ofeneinlaufkanal ein durchlaufender, dampfgefüllter Raum vorhanden
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vorgesehen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Backofen mit in übereinanderliegenden Backräumen umlaufenden Backwarenträgern zum Ausbacken von Weizen-und Roggenteigen mit vor dem Einlaufkanal des Ofens über den Backwarenträgern angeordneter Bedampfungseinriehtung, welche aus einem Kasten besteht, dessen Wände bis auf die Backwarenträger herabreichen und der gesteuerte Ein-und Auslässe aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Bedampfungskasten (d) und dem Einlaufkanal (v) des Backofens ein von der Aussenluft durch Klappen, Schieber oder andere Absperrmittel (p) abschliessbarer Belüftungsschaeht (e) angeordnet ist, der sowohl mit dem Bedampfungskasten (d) als auch mit dem in bekannter Weise mit
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bindung steht.