AT139869B - Backofen. - Google Patents

Backofen.

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AT139869B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Backofen. 
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 Ölbrenner vorgesehen. Auf diese Weise wird erreicht, dass Weizen und   Roggengebäck   in demselben Ofen in gleich vorteilhafter Weise gebacken werden können. Um eine Regelung der Zusatzheizungen zu ermöglichen, sind diese Heizquellen einzeln oder in einzelnen Gruppen,   zweckmässigerweise   in besonderen, voneinander isolierten Räumen oder Kanälen, die nach oben offen sein können, angeordnet und unabhängig voneinander   bedien-bzw. benutzbar.   



   In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u.   zw.   zeigt : Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch einen gemäss der Erfindung ausgebildeten   Baek-   ofen und veranschaulichen Fig. 2 und 3 zwei   Längsschnitte   durch weitere, für den Ofen vorteilhaft verwendbare Bedampfungseinrichtungen. 



   Die Arbeitsweise des neuen Backofens (Fig. 1-3) ist folgende : Die den Backofen b in Pfeilrichtung durchlaufenden Backwarenträger   a   werden bei c mit frischen   Teigstüeken   belegt und durchlaufen nacheinander den Bedampfungskasten d, Luftzwischenraum e und die   Backkanäle   des Ofens, wobei die fertiggebackene Ware entweder bei o oder an der Aufgabestelle c abgenommen wird. 



   Bei der Bauart nach Fig. 1 enthält der Bedampfungskasten d zwei Hauben, h, hl, die periodisch durch geeignete   Übertragungsmittel   von der Antriebsmaschine des Backofens auf die Backwarenträger   gestülpt und wieder a bgehoben werden. Die bei c auf die Backwarenträger a gelegten Teigstücke n gelangen,   nachdem die   Hauben/t, angehoben   und die Backwarenträger a gleichzeitig in Pfeilrichtung um einen Schritt, d. h. um eine Backplattenbreite   (Backwarenträgerbreite),   weitergewandert sind, zunächst unter die   Haube n. Nach   Beendigung dieser Plattenbewegung werden die Hauben wieder gesenkt und derart über die Backwarenträger gestülpt, dass sie die Teigstücke n möglichst dampfdicht umschliessen.

   Jetzt wird durch die Teleskoprohr   i, "1   Dampf in die Hauben eingeführt, der unter Druck auf die Teigstücke einwirkt. Nach kurzer Zeit heben sich die Hauben wieder, die   Teigstüeke   werden frei und erfahren eine gewisse Trocknung. Hierauf bewegen sich die Baekwarenträger erneut um einen Schritt weiter, es treten neue Teigstücke unter die erste Haube h und das bisher unter dieser Haube liegende Backgut gelangt unter die zweite Haube   7.   Nach Beendigung des zweiten. Schrittes senken sich wiederum beide Hauben. 



  Die Teigstücke, die vordem unter der Haube   A   vorbedampft wurden, werden nun zum zweitenmal unter der Haube   h1   bedampft. Hiedurch wird eine dichtere aber elastische Haut erzielt. Nach   abermaligem   Heben der Hauben erfolgt erneut eine Vorschubbewegung der Backwarenträger. Die zweifach bedampfen   Teigstücke   gelangen hièbei in den beim   Roggenbrotbacken   offenen Luftraum e und werden in diesem durch natürliche oder künstliche Belüftung getrocknet. Hierauf gelangen die Teigstücke durch die Eingangsöffnung u in den   Einlauf- oder Entwicklungskanal v   des Ofens. Um ein Reissen der   roggenhaitigen   Ware zu verhindern, muss dieser Raum dampffrei sein.

   Zu diesem Zwecke, also um den von der Ware aufsteigenden Dampf zu entfernen, ist etwa an seinem Ende, nicht weit von der Umlenkstelle w, ein Schwadenabzug bzw. Luftzuführungsrohr t vorgesehen. 



   Für die Verwendung des Ofens für Weizengebäck werden die Klappen p des   Belüftungsschachtes   e geschlossen und im Entwieklungskanal nicht eingezeichnete Dampfeinlassrohre oder Dampferzeuger wirksam gemacht. 



   Zur Beheizung der   Bedampfungseinrichtung   sind unterhalb der Backwarenträger a angeordnete, von der Hauptheizung des Ofens unabhängige Heizquellen f vorgesehen, die in nach oben offenen Kanälen kl liegen. 
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 Decke die Heizquellen yl vorgesehen. Ferner enthält der Entwicklungskanal   v   besondere, von der Hauptheizung des Ofens unabhängige Zusatzheizquellen y. 



   Um die Bedampfung der Ware in der Bedampfungseinrichtung d durchzuführen, sind die Hauben   A,   hl nicht unbedingt erforderlich, denn es können die in der Vorder-und Hinterwand des Bedampfungkastens vorhandenen Öffnungen für den Durchlass der Ware auch unmittelbar mit geeigneten Verschlussmitteln versehen werden. Diese Ausführungsform der Bedampfungseinriehtung zeigt Fig. 2. Diese Verschlussmittel, die Schieber z und   Z2,   werden in geeigneter Weise periodisch von der Ofenantriebsmaschine geöffnet und geschlossen. Zwecks Unterteilung des Bedampfungsraumes kann der Trennschieber   cl   vorgesehen werden, der in gleicher Weise wie die Schieber z und   Z2   bewegt wird.

   Der Schieberbewegungsmechanismus ist derart ausgebildet, dass die Schieber alle oder auch wahlweise einzeln in ihrer oberen Lage festgestellt werden können. Wird z. B. bei drei Schiebern,   z, z\ Z2,   der Schieber   Z2   in seiner oberen Lage festgestellt, so wird die Bedampfungszeit der durchlaufenden Teigstücke auf etwa die Hälfte verkürzt, weil der Raum zwischen den Schiebern      und   Z2   dauernd ohne Dampf bleibt, wenn das entsprechende Dampfzuführungsrohr i2 geschlossen und Klappe p des Belüftungsraumes e geöffnet ist. Durch den Einbau mehrerer Trennsehieber und bei entsprechender Länge der   Bedampfungseinriehtung   kann die Dauer der Dampfeinwirkung weitgehend verändert werden. 



   Auch können, wie Fig. 3 zeigt, die einzelnen Bedampfungskammern mit Luftzwischenraum hintereinander angeordnet sein, weil für die Erzielung einer elastischen, dichten Haut eine   Zwischenbelüftung   zweckmässig ist und weil die   Teigstücke   hiedurch für eine besondere Behandlung, z. B. Streichen, Schneiden, oder Wenden, zugänglich werden.

   Diese Zwischenräume, in der Zeichnung ist in Fig. 3 zwischen den   Schiebern   und   Z3   ein Raum dargestellt, können mit oberer und eventuell auch seitlichen Klappen   pl,   

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 Schiebern oder ähnlichen Verschlussmitteln versehen sein, damit für das Backen von   Weizengebäck   von der Beschickungsstelle bei c bis zum Ofeneinlaufkanal ein durchlaufender, dampfgefüllter Raum vorhanden 
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 vorgesehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Backofen mit in übereinanderliegenden Backräumen umlaufenden Backwarenträgern zum Ausbacken von   Weizen-und Roggenteigen   mit vor dem Einlaufkanal des Ofens über den   Backwarenträgern   angeordneter Bedampfungseinriehtung, welche aus einem Kasten besteht, dessen Wände bis auf die Backwarenträger herabreichen und der gesteuerte   Ein-und Auslässe   aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Bedampfungskasten (d) und dem Einlaufkanal   (v)   des Backofens ein von der Aussenluft durch Klappen, Schieber oder andere   Absperrmittel (p) abschliessbarer Belüftungsschaeht (e)   angeordnet ist, der sowohl mit dem Bedampfungskasten (d) als auch mit dem in bekannter Weise mit 
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 bindung steht.

Claims (1)

  1. 2. Backofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Bedampfungskasten (d) durch Türen, Klappen, Schieber od. dgl. (z, z1, z2) in mehrere Unterkammern unterteilt ist, deren jede mit Dampfzuführungseinrichtungen (i2) versehen ist (Fig. 2).
    3. Backofen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterkammern des Bedampfungskastens (d) von auf die Backwarenträger aufstülpbaren Hauben (a) gebildet werden, die mit Dampfzuführungen (i, i1) versehen sind (Fig. 1).
    4. Backofen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einzelnen Unterkammern oder zwischen Gruppen solcher Kammern, Luftzwischenräume vorgesehen sind, die mittels Absperrorgane (pl) mit der Aussenluft in oder ausser Verbindung gebracht werden können (Fig. 3).
    5. Backofen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedampfungskasten (d) zwei Bedampfungshauben enthält, die mechanisch derart gesteuert werden, dass jedes Teigstück zuerst unter der einen und dann unter der andern Haube bedampft wird (Fig. 1).
    6. Backofen nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Eingang des Bedampfungskastens benachbarte Bedampfungshaube den Eingangsverschluss des Bedampfungkastens (d) bildet.
    7. Backofen nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Bedampfungskasten (d) besondere Zusatzheizquellen (f) zur Aufheizung der Backgutträger vorgesehen sind.
    8. Backofen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzheizquellen (f) einzeln oder in Gruppen in besonderen, voneinander isolierten und nach oben offenen Räumen oder Kanälen angeordnet sind und unabhängig voneinander und unabhängig von der Ofenhauptheizung geregelt werden können.
AT139869D 1933-03-13 1933-03-13 Backofen. AT139869B (de)

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