AT139010B - Einrichtung an Motoranlagen mit Generatorgasbetrieb. - Google Patents

Einrichtung an Motoranlagen mit Generatorgasbetrieb.

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AT139010B
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  Einrichtung an Motoranlagen mit   Generatorgasbetrieb.   
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 mittels des Schalters 8 geschlossen wird, die Klappe 6 in ihre Offenstellung kommt, so dass der Ventilator 3 nach dem Anheizen zum Zwecke des Anfachens Luft durch den Generator ziehen kann, die dann samt dem sich allmählich bildenden Generatorgas durch das Rohr 5 ins Freie getlieben wird. Ist die Anfachperiode zu Ende, hat also das Generatorgas die erforderliche Zusammensetzung und Brennbarkeit erlangt, so wird durch den Schalter 8 der Elektromotor 7 und damit der Antrieb des Ventilators 3 abgestellt, gleichzeitig aber auch die Klappe 6 geschlossen, so dass nunmehr die angelassene Brennkraftmaschine das zu ihrem Betrieb erforderliche Generatorgas selbst ansaugen kann, ohne dass dabei auch durch das Rohr 5 Aussenluft eingesaugt werden würde.

   Die Verbindung des Schalters 8 mit dem Absperrorgan 6 hat den Vorteil, dass eine   irrtümlich   Bedienung der Anlage beim Anfachen des Generators und Inbetriebsetzen der Brennkraftmaschine ausgeschlossen wird. 



   Um es nun dem Wagenführer zu ermöglichen, festzustellen, wann die   Anfachungspeitode   des Generators beendet ist und das Generatorgas die gewünschte Zusammensetzung und Brennbarkeit erlangt hat, ist von dem Rohr 5 ein Röhrchen 10 abgezweigt und gegen den Führersitz hin geführt, wo an seinem 
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 gehäuse in Berührung zu kommen bestimmt ist. Ist der Hahn 11 gesperrt, so befindet sich der Arm 13 in einer solchen Lage, dass der Zünder 14 ausserhalb des Bereiches des Probielbrenners 12 liegt. Wird dann der Hahn 11 mittels des Handgriffes 17 in die Offenstellung gedreht, so wird der Arm M mitgedreht, wobei der   Zünder 14 schliesslich   in den Bereich des Brenneis 12 und gleichzeitig der Kontakte 15 des Armes 13 mit dem feststehenden Kontakt 16 in   Berührung kommt.

   Hiedurch wird   der Stromkreis des Zünders 14 geschlossen, und das aus dem Brenner 12 ausströmende Gas entzündet sich an dem   vorüber-   gehenden   Zünder-M.   Dies geschieht in einem Zeitpunkt, wo der Hahn noch nicht gänzlich geöffnet ist. 



  Erst durch Weiterdrehen des Kükens um einen gewissen Winkel wird der Hahn gänzlich geöffnet und dabei der Zünder 14 aus dem Bereich der Flamme gebracht. 



   Der Wagenführer kann also während   der Anfachungspeüode   des Generators durch einfaches Aufdrehen des Probierhahnes untersuchen, wie weit die   Anfachungspeüode   fortgeschritten ist, da er an der Flamme, die jeweils an dem Probierbrenner entsteht, die Beschaffenheit des Generatorgases beobachten kann. Der Wagenführer kann also, nachdem der Brennstoff im Generator entzündet worden ist, auf dem Führersitz Platz nehmen und kann durch die Bedienung des Schalters 8 und des Probierbrenners die   Anfachungsperiode regehí und   beobachten und   schliesslich   nach Beendigung der AnfachungsperiÏde den Fahrzeugmotor in'Betrieb setzen, ohne den Führersitz verlassen zu müssen. 



   In baulicher Beziehung kann die Anlage in ihrer Gesamtheit und in ihren Einzelheiten im Rahmen des geschilderten Prinzips von   dem geschilderten Ausführungsbeispiel selbstverständlich   in mannigfache Weise abweichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung an Motoranlagen mit Generatorgasbetiieb, insbesondere für Kraftfahrzeuge, wobei von dem zur Brennkraftmaschine führenden Gaszuführungsrohr ein ins Freie mündendes, einen Ventilator zum Anfachen des Generators und ein Absperrorgan enthaltendes Rohr abgezweigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Inbetriebsetzen und Abstellen des Ventilators mit dem Absperrorgan (z. B. Klappe) derart-verbunden ist, dass dieses Absperrorgan beim Inbetriebsetzen des Ventilators selbsttätig geöffnet und beim Abstellen des Ventilators selbsttätig geschlossen wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung eines durch einen Elektromotor angetriebenen Ventilators der elektrische Schalter des Motorstromkreises mit dem Absperrorgan (z. B. Klappe) des ins Freie mündenden Rohres zwangläufig verbunden ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von-dem zur Brennkraftmaschine führenden Generatorgasrohr ein Rohr abgezweigt ist, das zum Standort (Führersitz) der Bedienungsperson führt und dort einen mit einem Absperrorgan versehenen Probierbrenner trägt, wobei dieses Absperrorgan mit einer selbsttätigen Zündvorrichtung, z. B. einer elektrischen oder pyrophoren Zündvorrichtung, versehen ist, die beim Öffnen des Probierbrenners das aus diesem ausströmende Gas selbsttätig entzündet. " 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zu dem Probierbrenner führende Rohr von dem vom Generator kommenden Rohr an einer Stelle abgezweigt ist, die im Strömungssinn vor der Abzweigstelle des den Ventilator enthaltenden ins Freie mündenden Rohres liegt.
    5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das den Probierbrenner tragende Rohr von dem den Ventilator enthaltenden ins Freie mündenden Rohr abgezweigt ist.
AT139010D 1933-06-22 1933-06-22 Einrichtung an Motoranlagen mit Generatorgasbetrieb. AT139010B (de)

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