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Wettersehutzschirm.
Dieser Wetterschutzschirm hat den Zweck, der aufsteigenden Gewitterwolke zumindest soviel Elektrizität zu entziehen bzw. zu neutralisieren, was nach den Gesetzen der Physik über Influenz-und Spitzenwirkung elektrisch geladener Körper unbestreitbar möglich ist, so dass sich ein Hagel oder Wolkenbruch überhaupt nicht vorbereiten kann.
Da die in den Gewitterwolken aufgespeicherten Elektrizitätsarten im Grade höchster Spannung ebenso auf die ungleich elektrifizierten bereits gebildeten Wassertröpfchen und Eiskristalle wirken, wie ein Magnet, der ein Stück Eisen an sich bindet, somit stärkere Kraft besitzt, als die Anziehungskraft der Erde auf das Stück Eisen ausübt, hat der kleine Wassertropfen und das Eiskristall Zeit zu einem abnormal grossen Regentropfen bzw. zu einem haselnuss-oder taubeneigrossen Hagelkorn anzuwachsen.
Sobald nun die erste elektrische, partielle Entladung zwischen zwei ungleichartig geladenen Wolken oder zwischen Wolke und Erde, stattfindet, verliert die Gewitterwolke soviel an ihrer elektrischen Spannung dass ein weiteres Zurückhalten der gebildeten Niederschlagsarten nicht mehr stattfinden kann.
Die Richtigkeit dieser Theorie beweist die Tatsache, dass man vor Ausbruch eines Hagelwetters immer bemerken wird, dass anfänglich nur einzelne schwere Regentropfen zur Erde fallen, während dann nach den ersten Blitz und Donner der Hagel mit Wucht zur Erde prasselt.
Da man jedoch zufolge den angeführten physikalischen Gesetzen imstande ist der drohenden Gewitterwolke, sobald sie auf die Erdoberfläche ihre influenzierende Wirkung ausgeübt hat, durch eine grössere Anzahl von Spitzen kontinuierlich entgegengesetzte Erdelektrizität zuzuführen, so kann die Wolkenelektrizität nie einen solchen Grad von Spannung erlangen, dass die in der Atmosphäre schwebend erhaltenen bereits gebildeten Niederschlagsarten abnormal lang zurückgehalten werden und als gewöhnlicher Regen zur Erde fallen müssen.
Um diese beschriebene Wirkung zu erreichen dient nun ein Schirm, auf den bis zu 3600 Spitzen, also in ihrer Wirkungsstärke 3600 Blitzableitern gleichkommen, vereinigt sind, die um so sicherer den wissenschaftlich begründeten Erfolg haben müssen, wenn auch die Bodenverhältnisse am Aufstellungsort entsprechend günstige sind.
In technischer Beziehung hat nun dieser Wetterschutzsehirm folgende Ausführung.
An einem aus Winkeleisen hergestellten Gestell, welches den Rahmen einer Fläche von 150 cm Länge und 100 cm Breite bildet, wird ein Boden aus Aluminiumblech eingesetzt, welcher in Abständen von 10 cm Schlitze eingestanzt bekommt, in welche je ein Streifen aus Kupferblech 10 cm hoch, die an der Oberkante in Abständen von je 3 cm Spitzen haben. Die Aluminiumböden werden mit einigen Kupferbogensegmenten gut leitend verbunden und das eiserne Traggestell mit diesen auf die Spitze eines zirka 12 m hohen Mastes aufgestellt, welch letzterer überdies noch mit einen gewöhnlichen Blitzableiter versehen sein kann.
Die mit den Spitzen versehenen Böden, sowie der Blitzableiter selbst bekommen dann eine gemeinsame Erdleitung, in der noch in erreichbarer Höhe ein Umschalter eingefügt ist, damit dem Apparat nur dann Erdleitung gegeben werden kann, wenn wirklich gefahrdrohende Gewitter im Anzug sind.
Während der übrigen Zeit jedoch ist dem Apparat keine Erdleitung zu geben.
Auf einen solchen, in vorstehenden Dimensionen gehaltenen Metallboden befinden sich somit 30x15 = 450 Spitzen, somit auf beiden Flächen 900 Spitzen, die vollkommen ausreichen werden um den Apparat die gewünschte Wirkungsfähigkeit zu verleihen. Bei Engerstellung der Spitzen und einer nur 30 cm betragenden Vergrösserung der Flächen, lassen sich bis zu 3600 Spitzen anbringen.