AT137516B - Gehäuse für Trockenelemente, insbesondere für Taschenlampen. - Google Patents

Gehäuse für Trockenelemente, insbesondere für Taschenlampen.

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AT137516B
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Josef Skorpik
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Josef Skorpik
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  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description


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  Gehäuse für Trockenelemente, insbesondere für Taschenlampe. 



   Es ist eine bekannte Tatsache, dass bei Taschenlampenbatterien der heute gebräuchlichen Art die Spannung in der ersten Hälfte der Benutzungsdauer sehr stark abfällt und erst in der zweiten Hälfte und am Schlusse der Entladung konstanter wird. Die Batterie ist aber mit dieser Spannung nicht mehr zu verwenden, obwohl die Spannung bei weiterer Benutzung nicht mehr so stark abfällt, da eben die Glühlampe eine wesentlich höhere Spannung benötigt und nur mehr schwach rot leuchtet. Die Batterie, welche noch Strom liefern könnte, muss gerade dann als verbraucht angesehen werden, wenn die Spannung anfängt, weniger rasch abzufallen. 



   Eine normale dreizellige Taschenbatterie mit   4'5   Volt Anfangsspannung sinkt rasch auf den Wert von 2 Volt, soll jedoch eine Glühlampe von   3'5   Volt speisen. Die Glühlampe kann dann naturgemäss nur mehr schwach rot leuchten. Wird jedoch zu dieser verbrauchten dreizelligen Batterie mit 2 Volt Restspannung ein neues Element mit 1'5 Volt   dazugesehaltet,   so resultiert bei Vernachlässigung des geringen Abfalls durch den inneren Widerstand eine Gesamtspannung von 3'5 Volt, also die Glühlampenspannung, und die Lampe leuchtet wieder hell.

   Der Spannungsabfall dieser aus drei alten und einem neuen Elemente bestehenden Batterie ist jetzt geringer als bei drei neuen Elementen, da die beiden alten Elemente jetzt in der untern Grenze ihre Spannung konstanter halten und nur das neu hinzugekommene Element rascher in der Spannung abfällt. 



   Wird nun in der weiteren Folge, bei abermaliger Erschöpfung eines der drei älteren Elemente, wieder ein Element durch ein neues Element ersetzt, so hebt sich die Spannung abermals auf Gebrauchsspannung, und die Glühlampe leuchtet wieder hell. Wenn in dieser Weise immer das älteste Element weggenommen und durch ein neues Element ersetzt wird, so kann die Kapazität der einzelnen Elemente voll ausgenutzt werden, und die Gesamtspannung der Batterie bleibt trotzdem immer auf einer gebrauchs- 
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   Diese Manipulationen wären jedoch für die Praxis zu umständlich und auch für den Laien nicht durchführbar, da sie elektrotechnische Kenntnisse voraussetzen. Nachstehend beschriebenes Gehäuse für Trockenelemente, insbesondere für Taschenlampe, ermöglicht es nun, die geschilderten Schaltvorgänge auf die einfachste Art ganz unbewusst vorzunehmen, derart, dass das   Dazuschalten   eines neuen Elementes einfacher ist als das Einsetzen einer normalen   Taschenbatterie   in eine Taschenlampe. 



   Zur besseren Erläuterung ist in der Zeichnung das Gehäuse als komplette Lampe ausgebildet, kann jedoch unter Weglassung des Reflektors und der Glühlampe auch für andere Schwachstromzwecke Verwendung finden. 



   Der Rumpf des Gehäuses besitzt oben und unten je eine durch einen gemeinsamen Deckel verschliessbare Öffnung. Bei Ingebrauchnahme werden durch die obere Öffnung drei Stück Elemente eines nach dem andern eingedrückt, worauf die Anordnung wie eine gewöhnliche Taschenlampe funktioniert. 



  Ist die Spannung so weit gesunken, dass die Glühlampe nur mehr rot leuchtet, wird in die obere Öffnung ein viertes Element eingedrückt, worauf die Lampe durch die erhöhte Spannung wieder hell leuchtet. 



  In der weiteren Folge wird bei abermaligem Verbrauch immer ein neues Element in die obere Öffnung eingedrückt, worauf aus der unteren Öffnung das verbrauchte Element selbsttätig herausfällt, da der Rumpf nur gerade vier Elemente fasst. Dies ist nur beim beschriebenen Ausführungsbeispiel der Fall, es kann aber selbstverständlich die Vorrichtung auch für mehr Elemente ausgeführt werden. Dadurch, dass ein neues Element oben eingedrückt wird und ein Element unten herausfällt, wird immer nur das unterste, also älteste Element entfernt. Es ist also bei der ganzen Anordnung auf nichts anderes zu achten, 

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 als darauf, dass bei schwachem Leuchten der Lampe ein neues Element in die obere Öffnung des Gehäuses eingedrückt wird.

   Dies kann sogar bei eingeschalteter Glühbirne nachts vorgenommen werden. 
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 der Fig. 2 und Fig. 4 ein Trockenelement mit Kontaktwarzen. 



   Das äussere Blechgehäuse a ist an der Rückseite mit einem auf-und abschiebbaren Deckel b versehen, der durch die Laschen g am Gehäuse befestigt ist, wobei diese in den Deckelschlitzen    &    gleiten, durch die auch die Auf-und Abwärtsbewegung des Deckels begrenzt ist. Durch das Abwärtsschieben des Deckels wird in der oberen Hälfte des Gehäuses eine rechteckige Öffnung freigelegt. Die beiden Stirnseiten dieser Öffnung werden durch die Platte c aus Isoliermaterial, z. B.

   Trolytax, begrenzt, in welcher beiderseits Ausnehmungen vorhanden sind, die gerade ein Element gemäss Fig. 4 samt Kohlenkappe und Warzen hindurchlassen, u. zw. so, dass das Element nur nach einer Seite in die Öffnung geschoben werden kann und nicht umgekehrt, da für die Kontaktwalzen am Boden der Elemente eine kleinere Aussparung vorhanden ist, als auf der andern Seite für die Kohlenkappe samt Warze. Die Isolierplatte c reicht über den ganzen festen Teil der Rückwand, da sich auf dieser auch die Stromzuleitung zur Glühlampe befindet. Auf den beiden Längsseiten des Gehäuses sind Streifen   i   aus Isoliermaterial aufgenietet, welche die Kontaktfedern k,   !, M und ?   tragen.

   Die Federn aus galvanisiertem Stahl sind mit Ausnahme der Feder m gegen das Gehäuse isoliert, mittels Nieten an den Isolierstreifen befestigt. Über den Federn und an denselben anliegend befinden sich Streifen d aus biegsamem Isoliermaterial. In entsprechendem Abstande voneinander sind auf den Streifen d Bohrungen e angeordnet, in die beim Einschieben der Elemente in das Gehäuse die Elemente mit ihren Kontaktwarzen einspringen und so arretiert werden. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, geben die Kontaktwarzen der Elemente beim Einspringen in die Bohrungen e Kontakt mit den dahinter befindlichen Federn, welche ihrerseits hintereinandergeschaltet sind. Um die Zeichnung nicht unübersichtlich zu machen wurde die leitende Verbindung der einzelnen Federn nur durch strichlierte Linien angedeutet.

   In der praktischen Ausführung werden isolierte Drähte verwendet, deren genaue Einzeichnung jedoch nur das Bild verwirren würde. Die   Platte i aus   Isoliermaterial ist an der Vorderwand des Gehäuses festgenietet und im oberen Teile gegen die Rückwand gekrümmt und stützt sich an dieser ab. Die gekrümmte Fläche ermöglicht ein leichtes Eindrücken der Elemente in die Öffnung und schliesst gleichzeitig die Elementekammer gegen den Reflektor zu ab. 



   Die für das Gehäuse zur Verwendung gelangenden Elemente   (Fig.   4) haben am Boden r sowie an der Kohlenkappe s durch Pressung hergestellte Warzen t, welche in die Bohrungen des Streifens d einspringen und gleichzeitig den Kontakt mit den Federn vermitteln. Der äussere Mantel p der Elemente ist mit einem isolierenden Papier beklebt, um einen Kontakt zwischen den Aussenmänteln der einzelnen Elemente zu verhindern. Wird nun ein solches Element in die obere Öffnung des Gehäuses eingeschoben, so springt dasselbe in die oberen Bohrungen des Streifens d ein. Beim Einschieben eines zweiten Elementes wird das erst eingeführte Element um eine Bohrung nach unten verschoben, und das zweite Element tritt an dessen Stelle. Bei jedem weiteren Element wiederholt sich dieser Vorgang.

   Die in der Zeichnung gezeigte Ausführungsform ist für eine Mindestzahl von drei Elementen eingerichtet. Der Kontakt zwischen dem Kohlenpol der obersten Elemente und dem Glühlampenschalter erfolgt über die Feder n. Der Zinkpol des dritten untersten Elementes liegt an der Feder      welche bei drei Elementen in leitender Verbindung mit der Feder M steht, die ihrerseits durch die Niete o mit dem Gehäuse und daher auch mit der Glühlampenfassung leitend verbunden ist.

   Wird jetzt durch die obere Öffnung ein viertes Element eingedrückt, so wandern die ersten drei Elemente um eine Bohrung tiefer, es kommt somit das unterste Element in die unterste Bohrung des Streifens d, wodurch sich der Kontakt zwischen der Feder   I   und der Feder m löst, da die Kontaktwarze die   Feder ? ?   in die in der Zeichnung strichlierte Stellung drückt. Es liegt nun anstatt des dritten Elementes das vierte Element mit dem Zink oder Minuspol leitend am Gehäuse. 



   Wird nun bei   abermaligem   Nachlassen der Leuchtkraft ein weiteres Element in die obere Öffnung des Gehäuses eingedrückt, so fällt immer das unterste, also älteste Element durch die untere Öffnung des Gehäuses. Der Glühlampenschalter der dargestellten Ausführungsform ist eine bekannte Vorrichtung und daher nicht weiter beschrieben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1.   Gehäuse für Trockenelemente, insbesondere für Taschenlampe, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfedern    ;, !, Mt, M   an den zwei gegenüberliegenden Seiten des magazinartigen Gehäuses (a) angebracht und von biegsamen, an je einer Gehäuseseite befestigten Isolierstreifen (d) gegen das Gehäuseinnere abgedeckt sind, wobei im Isolierstreifen (d), je einer Kontaktfeder zugeordnet, Bohrungen (e) zur Aufnahme der Kontaktwarzen (t) der Elemente vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführungs-und Ausfallöffnung durch untereinander zwangsläufig verbundene Deckel gemeinsam geöffnet und geschlossen werden können.
AT137516D 1930-09-22 1930-09-22 Gehäuse für Trockenelemente, insbesondere für Taschenlampen. AT137516B (de)

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