AT137435B - Verfahren zur Herstellung von Schutzstoffen, insbesondere Krankheitsschutzstoffen und von Heilstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schutzstoffen, insbesondere Krankheitsschutzstoffen und von Heilstoffen.

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AT137435B
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   Es ist bekannt, dass man durch Einverleibung von bestrahlten Bakterien und von Extrakten aus bestrahlten tierischen Organen in den tierischen Organismus in diesem die Erzeugung von Stoffen anregen kann, welche zur Behandlung verschiedener Erkrankungen insbesondere bösartiger Geschwülste, geeignet ist. 



   Ausgedehnte eigene Versuche haben ergeben, dass auch die Einverleibung von verschiedenen andern bestrahlten Substanzen in tierische bzw. in pflanzliche Organismen in denselben Stoffe erzeugt, welche imstande sind, in andern tierischen Organismen bestimmte biologische Erscheinungen hervorzurufen. 



   Diese biologischen Erscheinungen äussern sich darin, dass die mit diesen, von den mit bestrahlten Substanzen behandelten Tieren stammenden Stoffen gefütterten oder sonstwie behandelten Organismen in ihrem Wachstum und in ihrer Entwicklung beeinflusst werden, anderseits gegen bestimmte Erkrankungen geschützt oder von diesen Erkrankungen geheilt werden. 



   Die Einverleibung der bestrahlten Substanzen zum Zwecke der Schutzstofferzeugung kann entweder durch die Nahrung (oral und rektal) oder durch den Blutkreislauf (intravenös oder subkutan) oder bei Pflanzen durch die Wurzel erfolgen. 



   Als   Schutz-bzw. Heilstoffe   können von den Tieren sämtliche Blutbestandteile, insbesondere Serum und fallweise Extrakte aus sämtlichen Organen, ferner auch die   Se-und Exkrete,   insbesondere die Milch, verwendet werden. 



   Als Erreger der Schutz-und Heilstofferzeugung können sowohl bestrahlte organische als auch insbesondere anorganische Substanzen verwendet werden. 



   Zur Bestrahlung der Schutzstofferreger können Strahlen der verschiedensten Wellenlängen für sich allein oder in Kombination verwendet werden. 



   Als Beispiele werden folgende angegeben :
1. 100 g Bohnen (phaseolus vulgaris) werden durch zwei Stunden in einer   sVoogPU   Lösung von Mg   S04, das   vorher durch 15 Minuten dem Lichte einer Quarz-Quecksilberdampflampe in 15 cm Entfernung in dünner Schichte ausgesetzt worden war, im   Brutschrank bei 280 C   aufgeweicht. Hernach werden die Bohnen herausgenommen und auf feuchtem Fliesspapier bei   250 C   zur Keimung weiter im Brutschrank belassen. Nach 48 Stunden werden die Bohnen, welche inzwischen Keime entwickelt haben. aus dem Brutschrank genommen, mit einer Maschine zerldeinert und in 100 g destilliertem Wasser durch 2 Stunden im Brutschrank bei 28  C digeriert. Hierauf wird die Flüssigkeit abgepresst und hernach filtriert.

   Diese Flüssigkeit dient in verschiedenen grossen Dosen als Heilmittel zur Beeinflussung der Zuckerkrankheit (Diabetes). 



   2. Eine Ziege erhält durch zwei Wochen täglich 2 g von Magnesiumchlorid, welches 15 Minuten hindurch mit dem Lichte einer Quecksilberdampflampe aus 15 cm Entfernung bestrahlt wurde, mit der Nahrung einverleibt. Sowohl die Milch als auch das Serum und die Organextrakte dieser Ziege werden für Heilzwecke verwendet. Die Milch wird im rohen, unverarbeiteten Zustande getrunken oder im sterilisierten Zustande zu intramuskulären Injektionen verwendet. Serum und Organextrakte werden in der üblichen Weise gewonnen. Alle : diese Produkte dienen zur therapeutischen Beeinflussung bösartiger Geschwülste. 



   3. Eine Ziege wird durch vier Wochen mit subkutane Injektionen einer Mischung von Kaliumchlorid in Olivenöl, welche durch 15 Minuten mit dem Lichte einer Quecksilberdampflampe aus 15   em.   



  Entfernung bestrahlt wurde, behandelt. Serum wie Organextrakte der Ziege werden auch hier in der üblichen Weise gewonnen und können mit Vorteil zur Behandlung von Knochenerkrankungen verwendet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Erzeugung von Schutzstoffen, insbesondere : Krankheitsschutz- und Heilstoffen fitr Menschen und Tiere in Form von Seren, Organextrakten, Milch usw., dadurch gekennzeichnet, dass man Tieren oder Pflanzen bestrahlte Substanzen anorganischer oder organischer Natur, mit Ausnahme solcher aus tierischen Organen, sowie von Bakterien, sei es in die Blutbahn, subkutan, durch die Nahrung oder sonstwie einverleibt, dadurch diese Organismen zur Produktion von Schutz und Heilstoffen anregt und letztere hierauf in bekannter Weise gewinnt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT137435D 1932-04-20 1932-04-20 Verfahren zur Herstellung von Schutzstoffen, insbesondere Krankheitsschutzstoffen und von Heilstoffen. AT137435B (de)

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