AT137229B - Verfahren, um abgenutzte oder fehlerhafte Metallteile von Maschinen, Apparaten, Werkzeugen usw. wieder maßrichtig und gebrauchsfähig zu machen. - Google Patents
Verfahren, um abgenutzte oder fehlerhafte Metallteile von Maschinen, Apparaten, Werkzeugen usw. wieder maßrichtig und gebrauchsfähig zu machen.Info
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<Desc/Clms Page number 1> Verfahren, um abgenutzte oder fehlerhafte Metallteile von Maschinen, Apparaten, Werkzeugen usw. wieder massrichtig und gebrauchsfähig zu machen. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Aufbringung einer festhaltenden Metallschicht auf Maschinen-, Fahrzeug-, Apparate-, Werkzeug-usw. Teilen, welche durch Abnutzung in den Massen verändert wurden oder von Haus aus fehlerhaft waren, und das Verfahren bezweckt, solche Teile oder Stücke wieder massrichtig und betriebssicher bzw. gebrauchsfähig zu machen. Es war bisher üblich, massunrichtig gewordene Metallgegenstände zum Zwecke weiterer Benutzungsmöglichkeit einfach aufzukörnen oder zu randrieren ; dieses Verfahren ist jedoch ganz untechnisch und gibt nur für kurze Zeit Scheinerfolge. Man hat auch versucht, Fehlmasse durch Verchromen der betreffenden Teile zu beseitigen ; diese Massnahme leidet aber an dem grossen Übelstand, dass die Aufbringung eines Chromniederschlages in stärkeren Schichten als von wenigen Tausendsteln Millimeter nur mit übermässigem Zeit-und Stromaufwande möglich ist und dass ferner die Härte des niedergeschlagenen Chroms eine nachfolgende Bearbeitung nahezu ausschliesst. Auch das in Vorschlag gebrachte Verstählen erweist sich als nicht gangbar, weil der Stahlniederschlag in stärkeren Schichten nur schuppig aufgebracht werden kann und beim Aufpressen abgeschoben wird. Die gleichen Übelstände treten bei den Verkupferungen in der bisher geübten Art auf. Es sei auch erwähnt, dass es in der Galvanotechnik bekannt ist, dass die Schaffung grösserer Berührungsflächen grössere Adhärenz bringt und dass daher aufgerauhte Unterlagen oder auf galvanischem Wege hergestellte rauhe Zwischenlagen bessere Metallhaftung erzielen lassen. Erfindungsgemäss werden die massunrichtig gewordenen oder fehlerhaften Werkstücke, wie z. B. alle Fest-und Presssitze von Maschinen-, Fahrzeug-oder Apparateteilen, so von Kugel-oder Rollenlagern, Kurbelwellen, Achsschenkel, Motorgetriebe-und Differentialgehäusen, Radnaben, Platten und Mäntel usw., nachdem deren abgenutzte oder fehlerhafte Teile bzw. die Ränder und Vertiefungen der unganzen Stellen vorher vorbehandelt bzw. aufgerauht worden sind, zuerst vernickelt und dann verkupfert, wodurch in allen Fällen eine absolut festhaftende Metallschicht bzw. Metallausfüllung erzielt wird. Falls tiefergehende Risse und Sprünge vorhanden sind, werden diese vorerst durch Ausgiessen mit einer Nickelschmelze geschlossen und dann galvanisch verkupfert. Der derart aufgebrachte Kupferniederschlag haftet, sofern ein Kupferbad verwendet wird, das die Entstehung eines homogenen und dichten Kupferniederschlages gewährleistet, so fest, dass er ohne weiteres abgedreht oder abgeschliffen werden kann, ohne sich loszulösen. Eine so bearbeitete Stahlwelle z. B., die nach Aufbringung vorbezeichneter Metallschichten gehämmert wird, zeigt nicht das geringste Abblättern des Kupfernieder- schlages, und dieser haftet dem Stahl derart an, als ob er mit ihm legiert wäre. Insbesondere sei als besonderer Vorteil die Möglichkeit der Auftragung einer festhaftenden Metallschichte gemäss der Erfindung auf kaltem Wege an alle lose gewordenen Fest-und Presssitze von Autound Maschinenteilen, wie Kugel- oder Rollenlagersitze aussen und innen, ohne die Härte oder Güte des Materials auch nur im geringsten zu schädigen, hervorgehoben. Durch diese Reparatursart können alle wertvollen Werkstücke gerettet werden und der weiteren Verwendung erhalten bleiben, so dass eine Neuanschaffung teurer Ersatzteile erspart bleibt. Die Kosten einer derartigen Reparatur betragen einen Bruchteil des Anschaffungswertes der Ersatzstücke. Die Stärke der aufzubringenden Metallschichte ist bei Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens praktisch nicht begrenzt. Gerade für die kleinen EMI1.1 repariert werden müssen, ist diese Art der Reparatur sehr vorteilhaft. Der Ersatz der alten Kugel-oder Rollenlager durch neue Lager ist in solchen Fällen ganz zwecklos, da diese Lager nur in Normalgrössen mit fixen Abmessungen hergestellt werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren, um abgenutzte oder fehlerhafte Metallteile von Maschinen, Apparaten, Werkzeugen usw. wieder massrichtig und gebrauchsfähig zu machen, dadurch gekennzeichnet, dass man, zweckmässig EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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- 1933-06-22 AT AT137229D patent/AT137229B/de active
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