AT136218B - Verfahren und Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von Tönen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von Tönen.

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AT136218B
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  Verfahren und Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von Tonen. 
 EMI1.1 
 

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 Fig. 6. Fig. 8 das Fenster des optischen Systems nach Fig. 6 in Ansicht. Fig. 9 ein Stück Film mit Tonaufzeichnung mittels des optischen Systems nach Fig. 6. Fig. 10 ein Fenster entsprechend Fig. 8 in anderer Ausführung. 



   Die Einrichtung nach Fig. 1 besteht aus einer Braunschen Röhre   1,   deren Kathode 2 in einer Zylinderelektrode 3 liegt und deren Anode 4 mit einer Öffnung 5 für die Kathodenstrahlen versehen ist. 



  Hinter dem Anodenblech 4 sind zwei Kondensatoren 6 und 7 angeordnet, die parallel zueinander liegen. 



  Der Boden 8 der Röhre ist in an sich bekannter Weise als Abbildungsschirm ausgebildet. 



   Wie die Zeichnung zeigt, ist an den Kondensator 6 die durch das Mikrophon 9 erzeugte Sprechspannung angelegt, so dass diese   Sprechspannung   kapazitiv die Kathodenstrahlen beeinflusst. 



   An den Kondensator 7 ist eine hochfrequente Wechsel-oder Kippspannung angelegt, die ebenfalls auf kapazitivem Wege die Kathodenstrahlen beeinflusst, u. zw. derart, dass das Abbild derselben auf dem Schirm 8 in Form eines schmalen Lichtbandes erscheint. 



   Die kapazitiven Einwirkungen der beiden Kondensatoren 6 und 7 erfolgen in der gleichen Richtung, so dass unter dem Einfluss der Sprechspannung das Lichtband Schwingungen in Richtung seiner langen Achse ausführt. 



   Die beiden Kondensatoren 6 und 7 können auch so angeordnet sein, dass sie im Winkel zueinander stehen. Bei beispielsweise rechtwinkliger Versetzung der Kondensatoren würde das Lichtband Schwingungen in Richtung seiner Querachse ausführen. 



   Die Einrichtung nach Fig. 2 entspricht derjenigen nach Fig. 1. Es besteht nur der Unterschied, dass der Kondensator 7 der Fig. 1 durch eine zwischen Anode 4 und Kondensator 6 liegende Vorrichtung 11 ersetzt ist, mittels welcher ein hochfrequentes elektromagnetisches Feld erzeugt wird, dessen Frequenz oberhalb des Hörbereichs liegt und welches das Kathodenstrahlenbündel ebenfalls so beeinflusst, dass auf dem Schirm 8 ein Lichtband entsteht. 



   An Stelle eines hochfrequenten elektromagnetischen Wechselfeldes kann, wie erwähnt, auch ein unhomogenes, permanentes elektromagnetisches Feld vorgesehen sein, das das Strahlenbündel zu einem Strahlenband deformiert. 



   In Fig.   ss   ist ein Stück eines Films dargestellt, auf dem die Tonschrift nach dem Amplitudenverfahren aufgezeichnet ist. Es ist verständlich, dass bei der Erzeugung einer Amplitudenschrift mittels einer Einrichtung nach Fig. 1 oder 2 das Lichtband auf dem Schirm 8 in seiner Ebene verschoben wird, so dass die Tonschrift auf dem Film 10 beiderseits durch parallele Kurven 12 und 12a begrenzt wird und eine Dichtedifferenz zwischen benachbarten   Sehriftteilen   nicht entstehen kann. Es ist deshalb erforderlich, dass die Kurve 12a vollständig abgedeckt wird, u. zw. entsprechend der Linie 12 b. Dies kann einfach dadurch geschehen, dass zwischen dem Schirm 8 und dem Film 10 eine Scheibe angebracht wird, die das vom Schirm 8 ausgehende Lichtband teilweise abblendet. 



   Die Fig. 4,5 und 6 zeigen optische Systeme zur Übertragung der von dem Lichtband auf dem Schirm 8 ausgehenden Lichtstrahlen auf den lichtempfindlichen Film. 



   Das optische System nach Fig. 4 findet Verwendung, wenn das Lichtband in Abhängigkeit von der Sprechspannung Schwingungen in Richtung seiner Längsachse ausführt. Das von dem Schirm 8 ausgehende Lichtband 13 wird durch die Zylinderlinse 14 in der Querrichtung   zusammengedrückt,   während seine Breite unverändert bleibt. 



   Das auf diese Weise erzeugte virtuelle Bild des Lichtbandes wirkt entweder direkt oder indirekt über eine Linse 15 auf den Film 10 ein. Die Art der Linse 15 richtet sich nach den jeweiligen Erfordernissen und insbesondere nach der Breite der   Tonaufzeichnung   auf dem Film 10. 



   Bei dem optischen System nach Fig. 5 ist als Zylinderlinse ein sogenannter Meniskus 16 vorgesehen, der ebenfalls das Lichtband zusammendrückt ohne seine Breite zu ändern. Da jedoch hinter dem Meniskus kein virtuelles Bild des Lichtbandes entsteht, muss zwischen dem Meniskus 16 und dem Film 10 eine Linse 17 angeordnet sein. 



   Das optische System nach Fig. 6 findet Verwendung, wenn das Lichtband in Abhängigkeit von der Sprechspannung Schwingungen in Richtung seiner kurzen Achse ausführt. Das Lichtband trifft durch ein Fenster 18 entweder auf die stabförmige Kondensorlinse19 oder auf einen der schrägen   Spiegel20,   von dem es zur Linse 19 abgelenkt wird. Von der Linse 19 wird das Lichtband über eine Linse 21 auf den Film 10 geworfen. 



   An Stelle der stabförmigen Linse 19 und der Spiegel 20 könnte auch ein Prisma 22 mit abgestumpfter
Kante 23 nach Fig. 7 verwendet werden. 



   Das Fenster 18 ist in Fig. 8 in Ansicht gezeigt. Es wird durch einen Rahmen 24 mit eingesetzten Dreieckplatten 25 gebildet, so dass zwei dreieekförmige Durchtrittsöffnungen 26 für das Lichtband ent- stehen. Das Fenster ist so angeordnet, dass das Lichtband in der Ruhelage die in punktierten Linien dargestellte Stellung einnimmt. Wenn das Lichtband schwingt, so wird es durch die Platten 25 mehr oder weniger abgedeckt und der Film 10 entsprechend belichtet. Die auf dem Film 10 entstehende Ton- schrift ist in Fig. 9 dargestellt. 



   Die Öffnungen 26 brauchen nicht symmetrisch ausgebildet sein. Sie können im übrigen auch die 
 EMI2.1 
 

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Fig. 10 zeigt eine weitere Ausbildungsform des Fensters   18,   wobei die Platten 25 nach Art eines Sägeblattes ausgeschnitten sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur photographischen Aufzeichnung von Tönen unter Verwendung einer Kathodenstrahlenröhre (Braunsche Röhre), wobei das Abbild des Kathodenstrahlenbündels auf dem Leuchtschirm   photographisch   aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Kathodenstrahlenbündel einerseits in an sich bekannter Weise in Abhängigkeit von der wechselnden Spreeh-oder Tonspannung kapazitiv abgelenkt und anderseits durch ein elektrostatisches oder elektromagnetisches Wechselfeld von oberhalb   des Hörbereichs   liegender Frequenz oder durch ein konstantes elektromagnetisches Feld zu einem schmalen Band umgeformt wird, wobei beide Einwirkungen auf das Kathodenstrahlenbündel nach oder gegebenen-falls bei seinem Durchtritt durch die Anode erfolgen.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Kathodenstrahlenröhre mit einem hinter der Anode eingebauten Kondensator, an den die Sprechspannung angelegt ist, und durch die Anordnung von Mitteln an der Anode bzw. zwischen Anode und Kondensator zur Erzeugung eines hochfrequenten oder permanenten elektromagnetischen Feldes.
    3. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Kathodenstrahlenröhre mit zwei hinter der Anode eingebauten Kondensatoren, an deren einen die Spreeh- spannung und an deren andern eine hochfrequente, oberhalb des Hörbereichs liegende, sich periodisch ändernde Spannung angelegt ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Spreehspannungs- kondensator zur Achse des elektromagnetischen bzw. elektrostatischen Feldes, welches das Kathodenstrahlenbündel zu einem Band umformt, so angeordnet ist, dass das Band in Richtung seiner Längsachse schwingt.
    5. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Spreehspannungs- kondensator gegenüber der Achse des elektromagnetischen oder elektrischen Feldes, welches das Kathodenstrahlenbündel zu einem Band umformt, so angeordnet ist, dass das Band senkrecht zu seiner Längsachse schwingt.
    6. Einrichtung nach Anspruch 3,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse der Platten des Hochfrequenzkondensators sich zu derjenigen der Platten des Sprechfrequenzkondensators ganz oder nahezu so verhält wie die mittlere Sprechspannung zur Hochfrequenzspannung.
    7. Einrichtung nach Anspruch 3,4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Platten des Hochfrequenzkondensators sich zu demjenigen der Platten des Sprechfrequenzkondensators ganz oder nahezu so verhält, wie die mittlere Sprechspannung zur Hochfrequenzspannung.
AT136218D 1931-08-21 1932-08-12 Verfahren und Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung von Tönen. AT136218B (de)

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