AT135388B - Scheibenkupplung, insbesondere für Getriebe von Motorrädern. - Google Patents

Scheibenkupplung, insbesondere für Getriebe von Motorrädern.

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AT135388B
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housing
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Fichtel & Sachs Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Scheibenkupplung, insbesondere   fiir   Getriebe von Motorrädern. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Scheibenkupplung, insbesondere für Getriebe von Motorrädern, die in einem Gehäuse eingebaut ist und durch Federdruck geschlossen gehalten wird. Die Scheibenkupplung besteht aus in einem Gehäuse eingebauten, teils mit dem treibenden, teils mit dem getriebenen Teil in Eingriff stehenden Kupplungsscheiben, die durch Federn aufeinandergedrückt werden. Diese Federn stützen sich gegen eine am Kupplungsgehäuse angebrachte Widerlagerscheibe, die gemäss der Erfindung mittels auf ihr leicht lösbar befestigter, in Aussparungen des Gehäuserandes greifender Verbindungsplatten undrehbar und unverschiebbar am Kupplungsgehäuse angebracht ist, wobei der Druck der die Kupplung schliessenden Federn die Verbindungsplatten sowohl an der Widerlagerscheibe als auch am Gehäuserand in ihrer Eingriffslage festhält. 



   In den Zeichnungen ist die Kupplung und die Befestigungsvorrichtung der Widerlagerscheibe in mehreren Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt die Kupplung in Verbindung mit einem Wechselgetriebe im Längsschnitt nach der gebrochenen Linie 1-1 der   Fig.'2.   Fig. 2 zeigt die äussere Endansicht der Kupplung allein. Fig. 3 stellt die Ansicht vom Umfang des Gehäuses der
Scheibenkupplung dar. Fig. 4 ist ein Axialschnitt der Kupplung mit einer abgeänderten Befestigungsvorrichtung. Fig. 5 zeigt die äussere   Endansieht   und Fig. 6 den Umfang eines Teiles der Kupplung nach Fig. 4. Fig. 7 ist die Vorderansicht einer abgeänderten Widerlagerscheibe. Fig. 8 zeigt die Vorderansicht und die Seitenansicht einer Befestigungsplatte in anderer   Ausfühlungsform.   



   Die Kupplung nach Fig. 1-3 ist aus zwei Sätzen 5 und 6 von   Reib- oder Kupplungsscheiben in   beliebiger Anzahl zusammengesetzt, die in einem Gehäuse 7 eingebaut sind. Mit diesem Gehäuse ist ein Zahnrad 8 fest verbunden, das auf einer Welle 9 eines Wechselgetriebes frei drehbar ist. Die in Durchbrechungen mit Reibkörpern   6a   aus Filz, Gummi, Leder od. dgl. ausgerüsteten Scheiben 6 greifen mit von ihnen einwärtsragenden   Vorsprüngen 11   in axiale Nuten des Umfanges eines Verbindungsteiles 12, der auf der Welle 9 in geeigneter Weise undrehbar befestigt ist. Die Scheiben 5 und   5 a greifen   mit auf ihrem Umfang vorgesehenen Vorsprüngen 10 in axiale Schlitze 16a des Umfangsflansches 16 des Gehäuses 7.

   Infolge dieser Verbindung können sich die Scheiben 5 und 6 mit Bezug aufeinander und auf den Gehäuseboden axial bewegen. Gegen die äussere, mit dem Gehäuse 7 verbundene Scheibe 5a wirken um die Welle 9 verteilte Druckfedern 1. 3, die in Kappen 14 gestützt und geführt sind, die auf einer am äusseren Ende des   Gehäuses 7 befindlichen Widerlagerscheibe 73 vorgesehen   sind. 



   Die in der Mitte durchbrochene Scheibe 15 ist mit dem Flansch 16 durch auf ihrer äusseren Seite angebrachte Verbindungsplatten 17 unverschiebbar und undrehbar verbunden. Die Platten 17 greifen mit ihrem äusseren Ende in Rasten 16b, die in den Kanten einiger oder aller Schlitze 16a hergestellt sind, während sie mit ihren inneren Enden unter von der inneren Kante der Platte 15 ausgehende U-förmig umgebogene Lappen 18 greifen. Durch den Druck der Federn   13   werden sie gegen diese Befestigungstellen   angedrückt   und gegen axiale Verschiebung festgehalten. Die Platten 17 greifen ferner mit ihren äusseren, nach hinten gekröpften Enden in Ausschnitte   15   der Platte 15, so dass sie auch die Platte   15   gegen Drehung mit Bezug auf das Gehäuse 7 festhalten.

   Sie sind übrigens durch Schrauben 19 auf der Platte 15 in ihrer Lage gesichert, können aber nach Lösen der Schrauben radial verschoben und dadurch mit ihrem inneren Ende aus den von den Lappen 18 gebildeten Taschen herausbewegt und alsdann nach innen aus den Rasten 16b herausgezogen werden. 

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     Die äussere Kupplungsseheibe aa ragt   mit ihrem gewölbten mittleren Teil 5b in den mittleren Ausschnitt der Scheibe 15 und enthält in der Mitte eine durch eine   Sicherungsmutter   feststellbare   Anschlagschraube 24,   die mit ihrem inneren Ende einem in der Längsbohrung der Welle 9 verschiebbaren Stift 20 gegenübersteht. Das andere Ende des Stiftes 20 liegt gegen eine als Nocken wirkende Abflachung 21 eines im Getriebegehäuse quer zum Stift 20 gelagerten Bolzens 22 an, der mit Hilfe einer   übertragung-   vorrichtung vom Fahrer gedreht werden kann.

   In der gezeichneten Lage der Teile befindet sieh der Stift in seiner unwirksamen Stellung und die Kupplung wird durch die Federn   13   geschlossen gehalten, indem die Kupplungsscheiben 5,   Ja,   6 und 6a aufeinander und gegen den Boden des   Gehäuses'7 gedrückt   werden. Wenn aber der Bolzen 22 im Sinne der Bewegung des Uhrzeigers um seine Achse gedreht wird, wird der Stift 20 von der Abflachung 21 nach rechts geschoben, nimmt die Scheibe 54 entgegen dem Druck der Federn 13 mit und entlastet so die Kupplungsscheiben, so dass die beiden Scheibensätze sich mit Bezug aufeinander drehen können. 



   In der Ausführungsform der Kupplung nach Fig. 4-6 sind die   Befestigungsstücke   oder-platten 17 in der Weise abgeändert, dass sie sich auch ohne Zuhilfenahme einer   Sicherungssehraube   selbsttätig in der Arbeitsstellung festhalten. Die Platten 17 sind auf der äusseren Seite ihres   gekröpften Endes 77 ?   mit einer quer zu ihrer Längsrichtung verlaufenden Nut 29 versehen. Wenn eine Platte in die Rasten 16b eines   Axialschlitzes 16a eingeführt wird,   wird sie durch Vermittlung der Scheibe 15 von den   Federn 13   nach aussen gedrückt, so dass die äusseren Enden der Ränder des Schlitzes   76a   in die   Nut : 29 eingreifen.   



  Es entsteht auf diese Weise eine Art   Bajonettverschluss,   der verhindert, dass die inneren Enden der Platten 17 seitlich aus den Biegungen 18 herausschwingen können. Die   Kröpfung   greift auch hier in die Ausschnitte 15a der Scheibe 15, weshalb mit den Platten auch diese Scheibe gegen   Drehung   am Gehäuse gesichert ist. 



   In der Ausführugsform nach Fig. 7 ist die Widerlagerseheibe 15 an einer ihrer Befestigungsstellen mit einem Vorsprung 25 versehen, der riegelartig unmittelbar in die Rasten 16b des Gehäuseilansches eingeschoben werden kann, während an den beiden andern Stellen die Befestigung mit Hilfe der vorstehend beschriebenen Befestigungsplatten ausgeführt wild. 



   Die in Fig. 8 dargestellte Ausführungsform der Verbindungsplatte   17e   die mit der   Quernut   29 ausgerüstet ist, hat in der   Längsrichtung   eine eingepresste hohle Rippe 26, die die Herstellung der Platte aus dünnerem   Material durch Stanzen ermöglicht.   



   Durch die besondere Ausführung der Befestigungsvorrichtung wird eine sichere   Verbindung des     Kupplungsgehäuses   7 mit der Widerlagerscheibe 15 hergestellt. Die mittlere Druchbrechung dieser Scheibe gestattet die Bewegung der   Ausbeulung Jb   der Scheibe   a a. Alle diese Teile   sind so ineinander geführt, dass die Kupplung eine flache Gestalt erhält und deshalb im   Getriebegehäuse 2. 3 eingebaut   werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Scheibenkupplung,   insbesondere für Getriebe   von Motorrädern,   bei der die teils mit dem treibenden, teils mit dem getriebenen Teil in Eingriff stehenden Kupplungsscheiben durch Federn   aufeinandergedrückt werden,   die sich gegen eine auf dem Kupplungsgehäuse befestigte   Widerlagei seheibe   
 EMI2.1 
 in Aussparungen des Gehäuserandes   (16)   eingreifende Verbindungsplatten (17), die durch den Druck der Federn   (13)   in der wirksamen Lage gehalten werden, unverschiebbar und unverdrehbar im   Kupplungs-   gehäuse   (7)   gehalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Scheibenkupplung nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsplatten (17) auf der äusseren Seite der Widerlagerscheibe (15) so angeordnet sind, dass sie mit ihrem inneren Ende in durch U-förmig gebogene Lappen f) der Scheibe gebildete Taschen und mit ihrem äusseren, gekröpften Ende sowohl in Ausschnitte (15a) der Widerlagerseheibe als auch in Rasten (16b) des rmfangs- flansches (16) des Kupplungsgehäuses (7) greifen.
    3. Scheibenkupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungs- platten (17) gegen seitliche Verschiebung auf der Widerlagerscheibe (15) durch besondere Verbindungmittel (Schrauben 19) gesichert sind.
    4. Seheibenkupplung nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass auf der äusseren Seite des gekröpften Endes der Verbindungsplatten (17) eine Quernut (29) vorgesehen ist. die unter dem Druck der Federn (13) über die Kanten der Rasten (16b) bajonettverschlussartig greift.
    5. Scheibenkupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerlager- EMI2.2 Rasten (16b) des Gehäuseflansches (16) greift.
    6. Seheibenkupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dünnem Material hergestellten Befestigungsplatten (lue) eingepresste Versteifungen, wie Rippen (. 26), haben.
AT135388D 1931-08-05 1932-08-04 Scheibenkupplung, insbesondere für Getriebe von Motorrädern. AT135388B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183321B (de) * 1956-10-12 1964-12-10 Zweirad Union Ag Betaetigungsvorrichtung fuer Scheibenreibungskupplungen
DE3725492A1 (de) * 1987-07-31 1989-02-09 Bayerische Motoren Werke Ag Kraftrad mit einer mehrscheibenkupplung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183321B (de) * 1956-10-12 1964-12-10 Zweirad Union Ag Betaetigungsvorrichtung fuer Scheibenreibungskupplungen
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