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Die Erfindung bezieht sich auf jene Art von Drahtgittereinsätzen, bei welchen das Drahtgeflecht in einen Holzrahmen eingespannt ist. Diese Drahtgittereinsätze besitzen den Vorzug, dass sie gegen- über den mit Metallrahmen sehr leicht und wesentlich billiger in der Herstellung sind. Ursprünglich wurde bei diesen Drahtgittereinsätzen das Geflecht an den Schmalseiten auf die Querleisten des Holzrahmens niedergenagelt und, um ein Beschädigen des Bettzeuges durch die scharfen Drahtenden des Geflechtes zu verhindern, eine Schutzkappe aus Blech über der Nagelstelle angebracht. Da sich aber in dem Spalt zwischen Holzleiste und Schutzkappe Ungeziefer einnisten konnte, dessen Entfernung ohne besondere Mittel sehr schwer oder überhaupt unmöglich war, wurde die Metallkappe schwenkbar ausgebildet.
Diese Metallkappe hat jedoch den Nachteil, dass sie zu wenig starr und überdies zu gross ist, weshalb unter Verzicht auf diese die Holzquerleisten des Gestells mit einer Rinne versehen wurden, in der man die Enden des Geflechts mittels durchgezogener Verstärkungsstäbe und Klammern befestigte, worauf die Rinne mit einer erhärtenden Masse ausgegossen wurde. Auch diese Art der Vereinigung
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bekommt, so dass auch bei dieser Art das Einnisten von Ungeziefer nicht mit Sicherheit verhindert werden konnte.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Drahtgittereinsatz mit Holzrahmen zu schaffen, bei dem die Endmaschen des Geflechtes unter Vermeidung von Schlupfwinkeln für Ungeziefer sicher mit den Holzquerleisten verbunden sind und diese Verbindungsstellen sowie die scharfkantigen Enden der Geflechtsdrähte so geschützt sind, dass das Bettzeug nicht beschädigt werden kann, überdies aber die Befestigungsstellen mit Reinigungsgeräten leicht zugänglich sind. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Endmasehen des Geflechts sowie die Verstärkungsstäbe in einer Drahtschraube liegen, die wesentlich stärker ist als das Drahtgeflecht und die solcherart als durehbroehenes Schutz- organ dient.
Bei Drahtgittereinsätzen mit Metallrahmen sind Drahtschrauben bekannt, doch dienen diese einem ganz andern Zweck, u. zw. entweder als Verbindungsträger zwischen Geflecht und Gestellquerleisten oder als Spannorgane zur Aufrechterhaltung der Querspannung des Geflechts selbst. Eine Übertragung dieser Ausbildung auf Einsätze mit Holzrahmen ist sowohl aus konstruktiven Gründen als auch aus Gründen der Herstellung unmöglich.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, wobei die Fig. 1 eine Teilansieht von oben und die Fig. 2 eine Seitenansicht einer Ausführungsform veranschaulichen, während die Fig. 3 eine Teilansicht von oben und die Fig. 4 eine Seitenansicht hiezu, jedoch in geänderter Ausführungsform zeigen.
Mit 1 ist das Drahtgeflecht bezeichnet, dessen Enden bei 2 verknotet sind. Mit 3 ist eine kräftige Drahtschraube bezeichnet, deren Stärke (Drahtstärke) wesentlich grösser ist als die Drahstärke des Geflechts und die in einer Form hergestellt wird, deren Ganghöhe der Entfernung zweier verknoteter Enden des Geflechts entspricht. Diese Drahtschraube wird durch eine schraubenförmige Bewegung in die Maschen der verknoteten Enden eingeschraubt. Durch diese Drahtsehrauben werden besondere Verstärkungsstäbe 4gezogen, die an den Querträgern 5 des Holzgestelles z. B. durch U-förmige Klammern 6 angenagelt sind.
Zweckmässig weisen die Querträger 5 des Holzgestelles an der Befestigungsstelle der Verstärkungsstäbe 4, die auch zugleich Lagerstelle für die Drahtschrauben 3 ist, eine rinnen-oder nutenförmige Vertiefung 5a auf. Gemäss den Fig. 3 und 4 sind die Verstärkungsstäbe 4 nicht nur durch die
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Drahtschrauben 3, sondern auch durch die Maschen der verknoteten Enden 2 des Geflechtes 1 gezogen. Hiedurch wird erreicht, dass eine besonders gesicherte Vereinigung der Enden des Drahtgeflechtes mit den Drahtschrauben einerseits und den Verstärkungsstäben anderseits gewährleistet erscheint.
Die Drahtschrauben dienen nicht nur als Zwischenorgane der Befestigung, sondern auch als Schutzorgane
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Fläche der Drahtsehrauben des Geflechtes vorstehen, wodurch verhindert wird, dass das Bettuch (Leintuch) bzw. die Matratzen durch die vorstehenden, immerhin scharfkantigen Verknotungen 2 beschädigt w erden.
Zweckmässig ordnet man die Befestigungsklammern 6 in Abständen voneinander so an, dass sie gleichzeitig den Verstärkungsstab 4 und die Drahtsehraube 3 bzw. die beiden genannten und einen Spiraldraht des Geflechtes umfassen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Drahtgittereinsatz mit Holzgestell, bei dem an den oberen Flächen der Holzquerleisten die Enden des Drahtgeflechts mittels Stäbe und Klammern befestigt sind und an diesen Befestigungsstellen überdies für die Endmaschen des Geflechtes ein Sehutzorgan angeordnet ist, das an den oberen Flächen der Holzquerleisten des Geflechts aufliegt, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Schutzorgan aus einer Drahtschraube besteht, die wesentlich stärker ist als das Drahtgeflecht und den Verstärkungsstab sowie die Endmaschen umschliesst.