AT135130B - Auf dem äußeren lichtelektrischen Effekt beruhende lichtelektrische Zelle. - Google Patents

Auf dem äußeren lichtelektrischen Effekt beruhende lichtelektrische Zelle.

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AT135130B
AT135130B AT135130DA AT135130B AT 135130 B AT135130 B AT 135130B AT 135130D A AT135130D A AT 135130DA AT 135130 B AT135130 B AT 135130B
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AT
Austria
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photoelectric
intermediate layer
cell
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Hellmut Dr Simon
Rudolf Dr Suhrmann
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Aeg
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J40/00Photoelectric discharge tubes not involving the ionisation of a gas
    • H01J40/02Details
    • H01J40/04Electrodes
    • H01J40/06Photo-emissive cathodes

Landscapes

  • Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)
  • Light Receiving Elements (AREA)

Description


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  Auf   dem äusseren liehtelektrischen Effekt beruhende lichtelektrische Zelle.   



   Die Erfindung betrifft eine Photozelle. die bei guter Konstanz eine gegenüber den bisherigen Zellen ausserordentlich hohe Empfindlichkeit auch im langwelligen Teil des Spektrums besitzt, so dass sie sich insbesondere für technische Zwecke vorzüglich eignet. Ausserdem kann diese Zelle wegen des einfachen Aufbaues ihrer liehtempiindliehen Schicht in beliebiger Anzahl hergestellt werden, ohne dass die einzelnen Zellen Unterschiede in ihrer Konstanz oder hohen Empfindlichkeit aufweisen. 



   Es ist zwar bekannt. dass die Empfindlichkeit lichtelektrischer Zellen, bei denen als empfindliches Material monoatomare Alkalihäute benutzt werden, dadurch erhöht werden kann. dass die metallische Unterlage vor dem Aufbringen des Alkalimetalls oxydiert wird. und die Zelle, nachdem das Alkalimetall aufgebracht ist, eine längere Zeit erhitzt wird. 



   Gemäss der Erfindung wird nun auf dem leitenden Träger zunächst eine dünne, der Grössenordnung nach monomolekulare Zwischenschicht aufgebracht, die aus Substanzen besteht, die das lichtempfindliche Material, z. B. Kalium, anzulagern oder chemisch zu binden vermögen. Z. B. kann man auf Kalium einen nahezu   monomolekularen Hauch   von Phenol bringen und hierauf wieder eine äusserst dünne Kaliumschicht aufdampfen, oder auf Silber einen Hauch von Schwefel und hierauf die dünne Alkalischicht aufbringen, oder schliesslich auf Silber eine Spur Schwefelwasserstoff und darauf die dünne   Alkalischieht   aufdampfen. 



   Wie sich durch die der Erfindung zugrunde liegenden Versuche herausgestellt hat. ist es für die beabsichtigte Empfindlichkeitssteigerung durch eine Zwischenschicht durchaus wesentlich, dass diese Zwischenschicht nur in einer nahezu   monomolekularen Dicke   vorliegt. Die Erklärung   hiefür   ist wohl darin zu suchen, dass alsdann die Moleküle der   Zwischenschicht durch Zusammenwirken   mit den molekularen bzw. atomaren Kraftfelder der   metallischen Unterlage einer Richtkraft   unterliegen, die eine besonders günstige, die   Austrittsarbeit herabsetzende Anlagerung der lichtempfindlichen Substanz   ermöglichen.

   Bei der Verwendung einer der Grössenordnung nach monomolekularen Zwischenschicht lässt die Zwischenschicht die Elektronen in jedem Falle noch genügend hindurch, so dass also im allgemeinen auch ohne   nachträgliche Erhitzung   und Einlagerung leitender Teilchen in die Zwischenschicht eine grosse Empfindlichkeit erreicht wird. Wird die Zwischenschicht so dünn gehalten, dass sie der Grössenordnung nach monomolekular ist, so wirkt sie nicht als Dielektrikum, so dass also keine Verschiebungströme auftreten, welche eine Zellenträgheit hervorrufen könnten. 



   Bei den der Erfindung zugrunde liegenden Versuchen wurden besonders günstige Ergebnisse erzielt, wenn sich die absorbierte, nahezu   monomolekulare     Zwischenschicht auf   einem leitenden Spiegel, z. B. einem durch Verdampfen hergestellten Silberspiegel, befindet, wahrscheinlich deshalb, weil sieh   hiedurch   Dipole ausbilden und infolgedessen die Moleküle einer besseren Richtkraft unterliegen. 



   Die die Zwischenschicht bildende Substanz bewirkt eine besonders starke Vergrösserung der lichtelektrischen Emission, wenn sie aus Molekülen besteht, welche die lichtempfindliche Substanz, z. B. 



  Kalium, anlagern oder in sich aufnehmen können. So vermag Kalium in Phenol den Wasserstoff der OH-Gruppe zu ersetzen. 



   Auch die Grösse der Moleküle der Zwischenschicht ist für die lichtelektrische Emission massgebend. So ergibt das aus zwei Benzolkernen mit einer OH-Gruppe bestehende-Naphthol als Zwischen- 

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 schicht eine höhere Empfindlichkeit als das aus einem Benzolkern und einer OH-Gruppe   zusammen-   gesetzte Phenol. 



   Die Herstellung einer lichtelektrischen Zelle mit Zwischenschicht gemäss der Erfindung gestaltet sich im Prinzip etwa folgendermassen : Nachdem man die Zelle und ihre Metallteile   gründlich     angeheizt   und entgast hat, stellt man z. B. durch Verdampfen die als Träger dienende metallische Unterlage her, falls nicht eine als Kathode verwendbare Elektrode in der Zelle vorgesehen ist. Die letztere oder ein daran angesetztes Rohr steht mit einem Vorratsgefäss in Verbindung, welches die als   Zwischenschicht   dienende verdampfbare Substanz enthält. Das   Vonatsgefäss   wird zunächst auf einer Temperatur gehalten. bei welcher die Substanz einen sehr kleinen Dampfdruck besitzt.

   Sodann bringt man das Vorratsgefäss auf eine Temperatur, bei welcher der Dampfdruck der Zwischensubstanz ausreicht, um auf dem metallischen Träger eine nahezu monomolekulare Schicht zu bilden. Ist das   Trägermetall genügend   lichtelektrisch empfindlieh, wie z. B. Kalium, so kann man das Aufdampfen der Zwisehensubstanz direkt mit dem Galvanometer an dem   Zurückgehen   der lichtelektrischen   Empfindlichkeit   verfolgen. Nun kühlt man das   Vorratsgefäss   mit der Zwisehensubstanz wieder ab und destilliert erst. nachdem deren Dampfdruck in der Zelle genügend klein geworden ist, einen Hauch des eigentlichen lichtempfindlichen Materials auf. wodurch die Empfindlichkeit sofort ausserordentlich hohe Werte erreicht.

   Ist hiebei etwas zu viel des lichtempfindlichen Materials in die Zelle gelangt, so erzielt man eine   gleichmässigere   Verteilung, indem man noch eine kurze Glimmentladung hindurehsehickt. Bei sorgfältiger Zellenherstellung ist dies jedoch nicht erforderlich. Die Zelle wird nun entweder mit Edelgas gefüllt oder als Vakuumzelle   angeschmolzen.   



   Ist das Verdampfen der Zwischensubstanz aus irgendwelchen Gründen mit Schwierigkeiten ver- 
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 u. zw. in solcher Konzentration, dass nach dem   Ausspülen   mit der Lösung nur eine äusserst dünne   Schicht   der Zwischensubstanz zurückbleibt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Auf dem äusseren lichtelektrischen Effekt beruhende   lichtelektrische Zelle.   bei der das lichtelektrisch empfindliche Material auf einem leitenden Träger unter Verwendung einer Zwischenschicht aufgebracht ist. dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenschicht eine dünne, der   Grössenordnung   nach monomolekulare Schicht einer Substanz, wie z. B. Phenol oder   #035-Naphthol,   vorgesehen ist, die das lichtempfindliche Material anzulagern oder chemisch zu binden vermag.

Claims (1)

  1. 2. Lichtelektrische Zelle nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der leitende Träger einen Metallspiegel, z. B. Silberspiegel, bildet.
    3. Lichtelektrische Zelle nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger durch Verdampfen eines Metalls oder Metalloids hergestellt ist.
    4. Verfahren zur Herstellung von lichtelektrischen Zellen nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, dass das Aufbringen der die Zwischenschicht bildenden Substanz mittels galvanometrischer Beobachtung kontrolliert wird.
AT135130D 1929-11-29 1930-11-20 Auf dem äußeren lichtelektrischen Effekt beruhende lichtelektrische Zelle. AT135130B (de)

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AT135130B true AT135130B (de) 1933-10-25

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AT135130D AT135130B (de) 1929-11-29 1930-11-20 Auf dem äußeren lichtelektrischen Effekt beruhende lichtelektrische Zelle.

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